15 Fragen an Thomas Fimpel von sportbrett.de

 Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?  Es bedeutet die eigenen Ideen zu verwirklichen und hart daran zu arbeiten, die eigenen Ziele zu erreichen. Außerdem macht es Spaß, selbst Dinge zu […]

 Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? 
Es bedeutet die eigenen Ideen zu verwirklichen und hart daran zu arbeiten, die eigenen Ziele zu erreichen. Außerdem macht es Spaß, selbst Dinge zu entscheiden, die anschließend den Erfolg bringen.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up? 
Hinter der Entstehung von sportbrett.de steckt mehr als rein unternehmerische Ambitionen, die alleine auf wirtschaftlichen Erfolg zielen. Die Idee kam bei der Suche nach einem passenden Angebot im Netz.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen? 
Das Kapital stammt aus privaten Mitteln. Wir sind noch auf der Suche nach passenden Partnern, die wie wir hinter der Idee von sportbrett stehen.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine? 
Die Unsicherheit ein Unternehmen zu gründen, seine Position in einem Team aufzugeben und die Finanzierung selber in die Hand zu nehmen. Ebenfalls kämpft man lange Zeit mit der Unbekanntheit des eigenen Unternehmens.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen? 
Ich würde nicht mehr versuchen, alles alleine schaffen zu wollen. Partner und Kontakte sind für Start-up Unternehmen absolut notwendig und enorm wichtig, um sich auf dem Markt zu etablieren.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig? 
Ich denke, dass hier viele Faktoren eine Rolle spielen. Eine einzelne Marketingstrategie zu verfolgen wäre als Start-up Unternehmen nicht der richtige Ansatz, da sich junge Unternehmen anfangs häufig in einem Prozess der Identitätsfindung befinden.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt? 
Meine Freunde und Familie.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg? 
In erster Linie durchhalten und an seine Idee und das Produkt glauben. Nicht das Gründen einer Firma ist schwierig, sondern die Zeit danach.

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen? 
Ich würde ihm sagen, dass ich Deutschland für einen ausgezeichneten Standort für junge Unternehmen halte. Allerdings gibt es viel zu wenig Fördermittel um einen gewissen Prozentsatz an jungen Unternehmen angemessenen zu decken.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten? 
Ein eigenes Unternehmen zu führen und die eigenen Ideen umzusetzen war schon immer ein Wunsch von mir. Wenn ich dies bis jetzt nicht getan hätte, würde ich wahrscheinlich sehr viel Zeit darauf verwenden, es bald zu tun.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen? 
Spontan fällt mir Geoflags ein. Ich finde die Idee sehr interessant, seine Stadt und Umgebung visuell näher kennenzulernen. So interessant, dass wir diesen Service in sportbrett mit aufgenommen haben.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie? 
Zurück in die 90er Jahre mit dem Wissen von heute.

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld? 
Ich würde einen Großteil in Werbemaßnahmen von sportbrett stecken. Das große Problem, mit dem wir kämpfen, ist die Bekanntheit. Außerdem möchte ich irgendwann mal die Molekularküche ausprobieren.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
Mit Freundin, Fernseher und ohne Laptop.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden? 
Auf ein Bier mit Bruce Willis.

Zur Person 
Bevor Thomas Fimpel 2010 sportbrett (www.sportbrett.de) gründete, arbeitete er für verschiedene Firmen als Software- und Webentwickler. Sportbrett ist ein Anbieter für Echtzeit-Sportnews und kooperiert unter anderem mit SPORT1, SPOX.com und Eurosport.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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