Startschuss für loftville – Geschlossener Immobilien-Marktplatz legt los

Mitte April stellte deutsche-startups.de erstmals loftville (www.loftville.com), einen geschlossenen “Marktplatz für urbane Top-Immobilien”, vor. Unsere Leser diskutierten danach ausgiebig über den damals noch nicht gestarteten Dienst. Inzwischen ist das Start-up online. Mietern winken […]
Startschuss für loftville – Geschlossener Immobilien-Marktplatz legt los

Mitte April stellte deutsche-startups.de erstmals loftville (www.loftville.com), einen geschlossenen “Marktplatz für urbane Top-Immobilien”, vor. Unsere Leser diskutierten danach ausgiebig über den damals noch nicht gestarteten Dienst. Inzwischen ist das Start-up online. Mietern winken bei loftville ausgesuchte Objekte in beliebten Großstadtvierteln, die ansonsten oftmals unter der Hand vergeben werden oder einen Besucheransturm bei Besichtigungsterminen verursachen. Wohnungs-Anbietern erleichtert die geschlossene Community die Suche nach “qualifizierten und damit passenden Mietern”. Gründer sind die ehemaligen Xing-Mitarbeiter Johannes Haus und Sönke Martens. “Wir wollen in all den städtischen Regionen unterwegs sein, in denen die Nachfrage viel zu groß ist und in denen der offene Markt versagt. Das Ganze machen wir zunächst ausschließlich für Mietobjekte, nicht für Kauf”, sagen die Gründer zum Start ihres Dienstes.

In den Kommentaren unter unserem ersten Artikel schrieb Mitgründer Haus zudem: “Wir richten uns nicht an die \’Oberen 10.000\’, die sich bei Engel & Völkers nach Luxusvillen umschauen.” Und weiter: “Viele Wohnungen werden heute gezielt am offenen Markt vorbei vergeben, und da setzen wir an.” Vermieter können sich entscheiden, ob sie ihr Exposé an ausgewählte Menschen im Bekanntenkreis (zum Beispiel über Facebook und Twitter) oder an die loftville-Community verschicken. Mit der Gestaltung der Plattform wird das Hamburger Team seinem Wunsch nach Hochwertigkeit jedenfalls gerecht: Die Angebotsseiten sind ansprechend und übersichtlich gestaltet. Auf einem Map-Ausschnitt, den man nicht extra aufrufen muss, ist die genaue Lage des Objektes gekennzeichnet. Eine Begriffswolke fasst die speziellen Vorzüge – zum Beispiel “am Wasser” oder “Erstbezug” – auf einen Blick zusammen. Zum Geschäftsmodell: Mitglieder, die die Plattform uneingeschränkt nutzen wollen, müssen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.