Lieferheld.de enthüllt seinen Superhelden und startet Printkampagne

Im Wettstreit der Lieferdienste, der seit etlichen Monaten tobt, zündet Späterstarter Lieferheld.de (www.lieferheld.de) nach dem umfassenden Relaunch der Website die nächste Stufe. Ab sofort hat der Essensvermittler aus Berlin, der kürzlich von Tengelmann, […]
Lieferheld.de enthüllt seinen Superhelden und startet Printkampagne

Im Wettstreit der Lieferdienste, der seit etlichen Monaten tobt, zündet Späterstarter Lieferheld.de (www.lieferheld.de) nach dem umfassenden Relaunch der Website die nächste Stufe. Ab sofort hat der Essensvermittler aus Berlin, der kürzlich von Tengelmann, Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) und Team Europe Ventures stattliche vier Millionen Euro einsammelte, einen eigenen Superhelden. Der sympathische Alleskönner, der mit Salz und Pfeffer gegen das Böse kämpft, bereichert künftig nicht nur die Website des Start-ups, sondern ist auch Mittelpunkt der gerade gestarteten Printkampagne von Lieferheld.

lieferheld_TvDirektZunächst erscheinen die ansprechenden Printanzeigen von Lieferheld (siehe rechts) – mit dem riesigen Slogan “Hunger?” als Blickfang – in der bekannten Programmzeitschrift “TV Direkt”, die mit einer Auflage von zuletzt rund 1,2 Millionen verkauften Expemplaren zu den Schwergewichten im deutschen TV-Hefte-Segment gehört. Einseitige Anzeigen in der 14-tägigenen Fernsehzeitschrift aus dem Gong-Verlag gibt es lautet Preisliste ab 16.600 Euro. Außerdem wirbt der Comicheld im Stadtmagazin “030” für den noch jungen Essensvermittler, bei dem nach eigenen Angaben seit Mitte März dieses Jahres bereits über 1.000 Restaurants verzeichnet sind. Im Berliner Stadtmagazin kosten farbige Anzeigenseiten 4.100 Euro. Den Lesern der Zeitschriften, die sich über einen Gutscheincode anmelden, der in der Anzeige genannt wird, spendiert Lieferheld.de ein Guthaben von 2 Euro.

Über 20 Millionen Euro sollen in Werbung fließen

ds_lieferheld-heldDie Lieferhelden dürften der ersten Printkampagne gespannt entgegenblicken. In den vergangenen Jahren warben nur wenige deutsche Start-ups in Printform für ihren Dienst, die Erfahrungswerte in der deutschen Gründerszene sind somit gering. Vor 11 Jahren war es ganz anders, damals schalteten selbst ganz kleine Start-ups kostspielige Anzeigen im “Spiegel” und anderen Magazinen. Einen Versuch dürfte die Printwerbung aber wert sein, wenn Lieferheld.de vor allem die Zielgruppe ansprechen will, die bisher nicht beim Marktführer Pizza.de und den vielen Konkurrenten bestellt.

Geld für Werbung haben die Hauptstädter reichlich eingeplant: Über 20 Millionen Euro will man in den kommenden Jahren investieren, um die deutsche Marktführerschaft zu erobern. Eine große Aufgabe für Lieferheld-Chef Fabian Siegel und sein Team. Zum Glück hilft der Mannschaft nun der Lieferheld-Held. Einen Superhelden könnte jedes Start-up in der Anfangszeit gebrauchen! Die Nutzer können unterdessen weiter Pizza Salami, Tiramisu und Pizza Margherita, die Verkaufsschlager im ersten Quartal dieses Jahres bei Lieferheld.de, bestellen. Wir wünschen einen Guten Appetit!

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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