Zweiter Hausbesuch bei epubli

Bei schönsten Frühlingswetter schaute deutsche-startups.de bei der Print-on-Demand Plattform epubli (www.epubli.de) vorbei – zum zweiten Mal in der Geschichte des jungen Unternehmens. Das Start-up residiert weiter mitten in Berlin-Kreuzberg. Das neue Büro ist […]
Zweiter Hausbesuch bei epubli

Bei schönsten Frühlingswetter schaute deutsche-startups.de bei der Print-on-Demand Plattform epubli (www.epubli.de) vorbei – zum zweiten Mal in der Geschichte des jungen Unternehmens. Das Start-up residiert weiter mitten in Berlin-Kreuzberg. Das neue Büro ist aber deutlich größer als das Startbüro von epubli. In wenigen Schritten können Onliner beim Start-up ihr eigenes Buch erstellen und in beliebiger Auflage drucken lassen. Seit dem vergangenen Jahr sind bei epubli 100.000 Bücher verfügbar. Auch der Umsatz kann sich sehen lassen: Das Start-up erwirtschaftete 2010 nach eigenen Angaben “einen deutlich siebenstelligen Umsatz”. Einige Eindrücke der epubli-Welt in unserer Fotogalerie.

Neben dem klassischen Privatkundengeschäft baut epubli auch das B2B-Geschäft weiter aus. So wurde erst kürzlich eine Buchreihe für den “Tagesspiegel” aufgelegt. Ansonsten lebt epubli von den vielen Hobbyautoren im Lande, die für sich und ihre Freunde und Bekannten Bücher aller Art erstellen. Die so erstellten Bücher lassen sich dann auch über die Website des jungen Unternehmens zum Kauf anbieten. Mit einer ISBN sind die Werke darüber hinaus im Buchhandel bestellbar. Die jeweiligen Autoren erhalten für jedes verkaufte Buch ein vorab festgelegtes Autorenhonorar und epubli eine Provsion. Seit dem vergangenen Jahr führt Jörg Dörnemann die epubli-Mannschaft. Dörnemann wirkte zuvor in der Geschäftsleitung von Holtzbrinck Digital. Zuvor baute Kaspar von Mellenthin, der jetzt myphotobook führt, das Start-up auf, welches von den myphotobook-Gründern der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de beteiligt) als Ausgründung von myphotobook ins Leben gerufen wurde.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.