Trendthema SaaS: Target und Scottish Equity investieren in hetras

In Sachen Software as a Service (SaaS) ist in den kommenden Monaten sehr viel zu erwarten. Kizoo legte gerade erst einen eigenen SaaS-Fonds auf und investierte in in Mambu. Das Unternehmen aus Stuttgart […]

In Sachen Software as a Service (SaaS) ist in den kommenden Monaten sehr viel zu erwarten. Kizoo legte gerade erst einen eigenen SaaS-Fonds auf und investierte in
in Mambu. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt Dienste, die es Mikrofinanz-Organisationen erlauben, Bankdienstleistungen für ihre Kunden anzubieten. Nun bekommt mit hetras (www.hetras.com) ein weiteres SaaS-Start-up Kapital: Target Partners und Scottish Equity Partners investieren einen “Multi-Millionen-Euro”-Betrag in den Anbieter einer internet-basierten Hotel Management Software, die laut Selbstbeschreibung “PMS, CRS, CRM, Channel Management und Internet Booking Engine umfasst”. Alles selbstverständlich auf Mietbasis.

Das Unternehmen will das frische Kapital dazu verwenden, um seine Management-Software weiter zu verbessern und international bekannter zu machen. Target investierte bereits im Jahr 2009 eine “beachtliche” Summe in hetras. “Die Hotellerie hat sich historisch gesehen immer langsam an neue Technologien angepasst“, sagt Keith Gruen von hetras. Als Ergebnis hätten die meisten Hotels heute eine Sammlung von schlecht integrierten Anwendungen verschiedener Anbieter. “Viele laufen noch auf alten MS-DOS-Computern, andere auf komplexen Client-Server-Systemen und einige laufen sogar auf veralteten Großrechnern, so genannten mainframes.“ Mit der Mitsoftware von hetras soll sich dies ändern: Die Kunden entrichten eine Pauschalgebühr pro Monat und pro Zimmer. “Das hetras-System trifft eindeutig die Bedürfnisse von modernen Hotels für ein kostengünstiges und hochintegriertes System, welches ihnen hilft, Zimmer zu vermarkten und direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren”, sagt Mark Gracey von Scottish Equity Partners. hetras wurde 2007 von Michael Heinze in Zell am See gegründet.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.