Erstes SaaS-Investment: Kizoo investiert in Mambu

Erst in der vergangenen Woche verkündete die Karlsruher Beteiligungsgesellschaft Kizoo den Start ihres SaaS-Fonds. Der neue Geldtopf, in den 10 Millionen Euro stecken, soll der Finanzierung junger, deutscher Teams dienen, deren Schwerpunkt auf […]

Erst in der vergangenen Woche verkündete die Karlsruher Beteiligungsgesellschaft Kizoo den Start ihres SaaS-Fonds. Der neue Geldtopf, in den 10 Millionen Euro stecken, soll der Finanzierung junger, deutscher Teams dienen, deren Schwerpunkt auf dem Schaffen von neuen Software-as-a-Service-Angeboten liegt. So weit so bekannt! Jetzt folgt das erste SaaS-Investment von Kizoo. Die Beteiligungsgesellschaft investiert einen ungenannten Betrag in Mambu (www.mambu.com). Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt Dienste, die es Mikrofinanz-Organisationen erlauben, Bankdienstleistungen für ihre Kunden anzubieten. “Wesentlich professioneller, effizienter und damit kostengünstiger, als dies bisher möglich war” lautet das Versprechen von Mambu dabei.

“Organisationen weltweit werden in den nächsten Jahren auf Basis von SaaS-Bankensoftware Finanzdienstleistungen für die drei Milliarden Menschen anbieten, denen aktuell keine oder nur sehr unterentwickelte Bankendienste zur Verfügung stehen. Das Kizoo-Investment ermöglicht es Mambu, in diesem Prozess die Führung zu übernehmen”, sagt Frederik Pfisterer, Geschäftsführer von Mambu. Seit 2008 investiert Kizoo in junge Start-ups. Der Schwerpunkt liegt dabei auf “Seed- und Frühphasen-Finanzierungen von Internet- und Mobilen Diensten”. Zum Portfolio des jungen Kapitalgebers gehören ansonsten die Sprachlernplattform babbel (www.babbel.com), der Gaming-Service PlayAll (www.playall.com), der Social-Games-Anbieter MegaZebra (www.megazebra.com) und das Start-up Moconso (www.moconso.de), welches die mobile Games-Community qwazz (www.qwazz.com) betreibt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.