Social Networks: Facebook düpiert die Konkurrenz

In europäischen Maßstäben ist Deutschland in Sachen Facebook noch immer ein Entwicklungsland. Dennoch ist Facebook in Sachen Social Networks hierzulande das Maß der Dinge. 43,5 % der deutschen Internet-Nutzer sind nach einer Erhebung […]
Social Networks: Facebook düpiert die Konkurrenz

In europäischen Maßstäben ist Deutschland in Sachen Facebook noch immer ein Entwicklungsland. Dennoch ist Facebook in Sachen Social Networks hierzulande das Maß der Dinge. 43,5 % der deutschen Internet-Nutzer sind nach einer Erhebung des Marktforschers Fittkau & Maaß bei Facebook aktiv (siehe Grafik 1). Im Sommer des vergangenen Jahres waren es gerade einmal 31,6 %. Die StudiVZ-Gruppe – bestehend aus studiVZ, schülerVZ und meinVZ – landet mit 32,7 % vor Xing auf dem zweiten Platz. Wobei studiVZ mit 13,1 % das größte Social Network der VZ-Familie ist. Den dritten Platz sichert sich wer-kennt-wen.

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Beeindruckend bei Facebook ist die Zahl der regelmäßigen Networker (Grafik 2). Mit 64,4 % verfügt das blaue Netzwerk mit Abstand über die meisten regelmäßigen Nutzer. Im Sommer 2010 lag der Anteil noch bei 45,5 %. Der zweite Platz in dieser Hitliste geht an Xing. “Das nun das mit 18,4 % Nutzungsanteil zweitgrößte Netzwerk, kann sich mit der Positionierung auf berufliche Kontakte derzeit noch glücklich schätzen. Alle anderen Social Networks scheinen Nutzer an facebook zu verlieren”, schreibt der Marktforscher. Vor wenigen Monaten lag studiVZ auf dem zweiten Platz (20,5 %). Jetzt reicht es nur noch für Platz 5 und 12,5 %.

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* Facebook dominiert in Deutschland

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ich bin verwundert über den hohen Anteil der XING-User. Wo wurde die Umfrage denn durchgeführt und wieviele Personen haben daran teilgenommen?

    @Alexander: Es gibt einen kleinen Zahlendreher in “Wobei studiVZ mit 31,1 %”, wenn ich mir die Grafik ansehe.

  2. Zahlendreher ist beseitigt. Danke für den freundlichen Hinweis.

    Die Daten basieren auf der 31. W3B-Umfrage.



  3. mymeinung

    Dazu passt auch ganz gut die Tatsache, dass wooga mit seinen Spielen am 31.03.2011 die VZ Netzwerke verlassen wird (soeben auf studiVZ gelesen).

    Das wird den Negativtrend bei VZ wohl kaum aufhalten, Netzwerke leben ja mittlerweile hauptsächlich von Games.

  4. Schon komisch, dass wooga dort künftig nicht mehr vertreten ist. VZ ist ja quasi Familie – weil auch Holtzbrinck.

  5. Seit wann leben den SN`s von games? Die SN´s leben von den Menschen, die dort aktiv sind!

  6. Und die Menschen die dort sind, sind dort zumeist wegen den Games! ;)



  7. mymeinung

    @Alex: danke, genau das meinte ich.

  8. Oha! Ich muss immer noch schmunzeln über die Kommentare seitens der VZs, dass man Deutschland gut gegen Facebook verteidigen kann.

  9. Netzeffekt würde ich das mal nennen ;)

  10. Toller Artikel im Übrigen!!!!!!

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