Groupon im Ökostyle: jumpeco bietet Cleantech-Deals

Eins der großen Themen im Jahr 2010 war unbestritten der Groupon-Hype. Kurz vor Jahresende reihte sich noch schnell jumpeco (www.jumpeco.de) in die Riege der Couponing-Start-ups ein. Mitte Dezember launchte das Berliner Unternehmen seine […]
Groupon im Ökostyle: jumpeco bietet Cleantech-Deals

Eins der großen Themen im Jahr 2010 war unbestritten der Groupon-Hype. Kurz vor Jahresende reihte sich noch schnell jumpeco (www.jumpeco.de) in die Riege der Couponing-Start-ups ein. Mitte Dezember launchte das Berliner Unternehmen seine Seite mit einem Deal für die Anmietung von Elektrofahrzeugen. Die ökologische Komponente der Rabatt-Aktionen ist vorgegeben, schließlich sieht sich jumpeco als “Plattform für Cleantech-Deals”. Künftig soll es bei jumpeco mehrmals pro Woche “Gutschein-Verkaufsaktionen für Produkte und Dienstleistungen zu Elektromobilität, moderner Infrastruktur, erneuerbarer Energien oder anderen Innovationen, die den Konsumenten im Alltag bei einem nachhaltigen Lebensstil unterstützen”, geben.

Steigendes Medieninteresse für Elektromobilität und Cleantech-Themen brachten Gründer und Geschäftsführer Robin Weiße auf die Idee zur Gründung von jumpeco. Seiner Einschätzung nach sind nachhaltige Produkte und Dienstleistungen bei den Verbrauchern noch lange nicht angekommen. “Mit jumpeco möchten wir deshalb den Herstellern und Anbietern eine Bühne geben, damit ihre innovativen ökologischen Produkte und Dienstleistungen durch die Endkunden wahrgenommen und schließlich auch gekauft werden. Entscheidend wird hier das Zusammenspiel von Online zu Offline sowie Preisattraktivität sein, was das Konzept Group-Couponing optimal ermöglicht.” Auf keinen Fall soll mit den Rabattaktionen auf jumpeco ein Preisdumping vorangetrieben werden. Natürlich will Weiß mit jumpeco Geld verdienen, trotzdem ist ihm wichtig, dass “mit jedem verkauften Deal auch der Hersteller einen positiven Deckungsbeitrag haben soll”.

jumpeco grenzt sich durch Portfolio und Zielgruppe ab

Das Thema Konkurrenz sieht Weiße relativ gelassen. Zu Groupon, DailyDeal und Co. grenze sich jumpeco schon allein durch sein Portfolio und die Zielgruppe ab. Dort liege der Fokus im Bereich Food und herkömmlichen Lifestyle und es werden hauptsächlich klassische Schnäppchenjäger angesprochen. jumpeco hingegen wendet sich vor allem an Konsumenten aus der Kategorie der LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability), die durch ein gezieltes nachhaltiges Konsumverhalten gekennzeichnet sind. Diese Gruppe macht circa 25 % der Deutschen aus. jumpeco ist als eine Groupon-Adaption für Cleantech-Anbieter zu sehen. Diese Branche ist bislang im Grouponbereich wenig bis gar nicht bedient worden. Ebenfalls im Segment nachhaltige Produkte ist Biodeals.de (www.biodeals.de) unterwegs. Das Projekt unterscheidet sich aber deutlich von jumpeco – dort sind meist Lifestyle-Produkte und Lebensmittel im Angebot. Zudem bietet Biodeals.de alle Waren direkt an und keine Gutscheine. Bleibt abzuwarten, ob sich jumpeco mit seinem Nischen-Ansatz auf dem Grouponmarkt langfristig behaupten kann. Erste Unterstützung bekommt Robin Weiße von den im Bereich E-Commerce nicht ganz unerfahrenen Andreas Mauf und Christian Boris Schmidt, den Gründern von Ecato (www.ecato.com).

Geboren 1978, studierte Soziologie, Politik und Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie im Jahr 2000 im Onlineressort des Medienfachdiensts “kressreport”. Ein Jahr später zog es sie ins Ruhrgebiet zu “Unicum”. Seit 2008 gehört Veronika Hüsing zum Redaktionsteam von deutsche-startups.de.

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