Finanzspritze für Popmog

Fast pünktlich zum einjährigen Geburtstag sammelt Popmog (www.popmog.de) frisches Kapital ein. Die Investitionsbank Berlin (IBB), die estag Capital AG und mehrere Privatinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in die Browserspiele-Plattform aus Berlin. Mit dem […]

Fast pünktlich zum einjährigen Geburtstag sammelt Popmog (www.popmog.de) frisches Kapital ein. Die Investitionsbank Berlin (IBB), die estag Capital AG und mehrere Privatinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in die Browserspiele-Plattform aus Berlin. Mit dem frischen Kapital soll das Angebot – für Spieler und Entwickler – weiter ausgebaut werden. “Wir konnten Popmog als einzigartiges Konzept erfolgreich in einem stark wachsenden Markt positionieren. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wollen wir die Reichweite des Gameportfolios nachhaltig steigern und eine breite Zielgruppe begeistern”, sagt Alexander Piutti, Mitgründer und Geschäftsführer von GameGenetics, dem Unternehmen hinter Popmog.

Der ehemalige Wazap-Macher beschreibt Popmog als “erste Independent Publishing-Plattform für Browsergames”. Was soviel heißen soll, dass GameGenetics “selber keine Browserspiele entwickelt, sondern unabhängige Entwickler von populären Onlinegames mit Hilfe des Popmog-Portals sowie Kooperationen mit Reichweitenpartnern mit relevanten Zielgruppen zusammenführt”. Die Spieleentwickler will das junge Start-up nicht nur bei der User-Gewinnung unterstützen, sondern auch helfen, die Games zu optimieren. Momentan finden Daddler bei Popmog über 20 Spiele. Zu den Kooperationspartnern des Start-ups gehören unter anderem sevenload und die VZ-Netzwerke (studiVZ, schülerVZ und meinVZ). Gerade für kleinere Spiele-Produzenten ist Popmog eine ideale Möglichkeit, schnell sehr viele Nutzer zu erreichen. Im Gegenzug müssen sie Popmog an den Umsätzen, die beispielsweise durch den Verkauf von virtuellen Gütern erzielt werden, beteiligen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.