10 Tipps für den perfekten Leumund im Internet – Gastbeitrag von Richard Maier (Seosmart)

Im heutigen Internet ist es essentiell sich einen Namen zu machen, vorausgesetzt man möchte das weltweite Netz als Vertriebskanal effizient und erfolgreich nutzen. Vertrauen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn Geld […]

Im heutigen Internet ist es essentiell sich einen Namen zu machen, vorausgesetzt man möchte das weltweite Netz als Vertriebskanal effizient und erfolgreich nutzen. Vertrauen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn Geld fließt nur dort, wo sich die betreffenden auch sicher fühlen. Nachfolgend zehn Tipps, die dabei helfen sollen, sich im Internet einen vertrauensvollen digitalen Ruf im Sinne des Online Reputation Managements aufzubauen.

1. Authentizität – sein wahres Gesicht zeigen
Die zum Teil geglaubte Anonymität und Unpersönlichkeit verleitet schnell, sich anders zu geben, als man wirklich ist. In den meisten Fällen endet das in einer unnatürlichen Darstellung des Unternehmens, von der der Kunde – bewusst aber auch unbewusst – Notiz nimmt. Besser ist es, ein möglichst naturgetreues Abbild von sich selbst im Internet zu zeichnen. Ganz banale Dinge – wie beispielsweise die Angabe der Firmenadresse, das Einstellen eines Fotos des Büros, oder ähnliches – können hier bereits eine Atmosphäre der Vertrautheit schaffen.

2. Mit Autoritäten arbeiten
Innerhalb des eigenen Internet-Auftritts sollte man mit objektiven Argumenten arbeiten. Um die Objektivität und Unabhängigkeit der dargebotenen Informationen unterstreichen zu können, sollte stets mit Links auf vertrauenswürdige Quellen gearbeitet werden – beispielsweise aktuelle Studien oder Fachartikel. Auch wenn der Großteil der Kunden diese Informationen nie überprüfen wird, so tragen sie dennoch dazu bei, einen vertrauensvolleren Eindruck zu machen – auch bei den Suchmaschinen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass auf unseriöse Quellen nie gelinkt werden sollte.

3. Die eigenen Mitarbeiter in Szene setzen
Kunden – egal ob im B2C oder im B2B Bereich – wissen gerne, mit wem sie es zu tun haben. Innerhalb eines kurzen „Über uns“ Zweigs sollte deshalb Raum geschaffen werden, das Team kurz vorzustellen. So kann Intimität erzeugt werden, bei der Kunden positiv auf eine geschäftliche Zusammenarbeit oder einen Kaufabschluss eingestimmt werden.

4. Die eigene Expertise und Erfahrung teilen
Wenn Sie bereits längere Zeit geschäftlich in irgendeiner Branche tätig sind, dann werden Sie wahrscheinlich auch ein Experte innerhalb eines Teilbereichs sein. Dieser Expertenstatus – inklusive dem damit verbundenen Know-How und der Erfahrung – sollte im Internet Auftritt und überall, wo sonst noch agiert wird (zum Beispiel auf Presseportalen und in Fachzeitschriften), klar hervorgehen. Es macht auch Sinn den eigenen Werdegang offenzulegen. Ausbildung, Weiterbildungen und berufliche Erfahrungen – gegebenenfalls auch der Mitarbeiter – können den Kunden vom Expertenstatus weiter überzeugen.

5. Erreichbar sein
Es gibt Kunden ein Gefühl der Sicherheit, wenn sie wissen, dass es eine reale Person gibt, mit der sie in Kontakt treten können. Aus diesem Grund sollten wichtige Stellen – beispielsweise Kundenservice, Marketing etc. – stets mit einer persönlichen E-Mail Adresse und einer persönlichen Telefonnummer ausgestattet werden. Darüber hinaus ist es wichtig schnell und freundlich auf E-Mails und andere Anfragen zu antworten.

6. Eine gut designte Webseite präsentieren
Viele Kunden beurteilen die Qualität und die Seriosität einer Webseite anhand ihres Designs. Dieses sollte deshalb der jeweiligen Branche angepasst sein. In diesem Zusammenhang ist es von entscheidender Bedeutung, dass bei all der Professionalität und dem Design die Usability nicht auf der Strecke bleibt. Des Weiteren muss die Web Präsenz auch suchmaschinenfreundlich gestaltet werden, damit sich die gesetzten Maßnahmen in Richtung Online Reputation Management auch in den Suchergebnissen von Google & Co. widerspiegeln können.

7. Halten Sie es einfach
Überladene Flashseiten sprechen nur die wenigsten User an, zumal auch die Ladezeit häufig sehr groß ist. Die überwiegende Mehrheit wird aufgrund der Fülle an Bewegtbilder, Animationen und anderen Effekten wieder wegklicken. Zudem eignen sich Flashseiten auch nur bedingt für ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen. Nahezu alle Effekte können mittlerweile auch ressourcensparender programmiert werden – ohne Flash. Wird es ausdrücklich gewünscht, dann sollte Flash nur als Unterstützung und nie zur vollständigen Erstellung der Webseite verwendet werden.

8. Regelmäßig für neue Inhalte sorgen
Eine Webseite ist im Normalfall darauf ausgelegt, dass ihre Besucher in regelmäßigen Abständen wiederkommen. So kann ein Kundenstamm aufgebaut werden. Es macht gegenüber den Kunden keinen guten Eindruck, wenn sie beim erneuten Besuch der Webseite dieselben Inhalte sehen, die sie bereits im vergangenen Monat gesehen haben. Einer derartigen Seite fehlt das nötige Leben, um seine Kunden bei Laune halten zu können. Aus diesem Grund muss regelmäßig für neue Inhalte gesorgt werden. Hierfür eignet sich beispielsweise ein eigener Blog, der über aktuelle Geschehnisse innerhalb des Unternehmens informiert.

9. Mit möglichst wenig Werbung arbeiten
Auf einer Webseite sollte wenn überhaupt nur für solche Produkte und Dienstleistungen geworben werden, hinter denen man auch selbst steht. Prinzipiell gilt, dass möglichst wenig geworben werden soll, da die meisten User zu viel Werbung als störend empfinden. Darüber hinaus könnten Kunden bei zu viel Werbung zum Schluss kommen, dass es dem Unternehmen ausschließlich um den Profit geht, was sich insgesamt negativ auf die Vertrauenswürdigkeit auswirkt.

10. Mit sauberen, fehlerfreien und funktionierenden Inhalten arbeiten
Rechtschreibfehler und sogenannte Broken Links werfen kein gutes Bild auf die Webseite und führen zu einer hohen Absprungrate. Als im Internet tätiges Unternehmen, kann man sich häufig nur über das auf der Webseite geschriebene Wort präsentieren, weshalb dieses möglichst einwandfrei sein muss. Für den Fall, dass eine Verlinkung dennoch einmal verloren gehen sollte, ist es ratsam, für eine eigene Fehlerseite zu sorgen, auf der dem User weitere Schritte und Problemlösungsvorschläge angeboten werden – beispielsweise eine Sitemap.

Fazit
Mit diesen zehn Tipps an der Hand, sollte es leichter Fallen sich und seinen Namen im Internet zu etablieren. So wird man über kurz oder lang nicht nur Vertrauen und Respekt ernten, sondern sich auch einen Kundenstamm aufbauen können, der einen weiterempfiehlt – und Mundpropaganda ist bekanntlich die beste Werbung.

Zur Person
Richard Maier gründete mit Sebastian Lange die SEO-Agentur Seosmart (www.seosmart.com) mit Sitz in Berlin. Die Kernkompetenzen der SEO-Agentur sind Suchmaschinenoptimierung (SEO)/SEA, Mobile SEO, Online Reputation Management und suchmaschinenfreundliches Webdesign. Maier ist als Berater in den Bereichen SEO/SEA, und Online Reputation Management tätig. Vor der Gründung betreute er eigene Webprojekte bis er den Entschluss fasste, professionelles Online Marketing auch für Kunden anzubieten. Weitere Infos zum Unternehmen unter www.seoberatung.net.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.