design2desire sammelt Kapital ein

Die im Juni des vergangenen Jahres gestartete Designmöbel-Plattform design2desire (www.design2desire.com) holt sich in der gerade abgeschlossenen zweiten Finanzierungsrunde Unterstützung aus Deutschland, der Schweiz und China. Nebem dem High-Tech Gründerfonds, Mountain Super Angel investiert […]

Die im Juni des vergangenen Jahres gestartete Designmöbel-Plattform design2desire (www.design2desire.com) holt sich in der gerade abgeschlossenen zweiten Finanzierungsrunde Unterstützung aus Deutschland, der Schweiz und China. Nebem dem High-Tech Gründerfonds, Mountain Super Angel investiert auch Taishan Invest, nach eigenen Angaben ein “institutioneller Business Angel mit besonderem Fokus für wachstumsstarke Jungunternehmen in China” in das junge Münchner Start-up. design2desire vertreibt Möbel von Jung-Designern und lässt die Nutzer über das Angebot mitentscheiden.

“Uns überzeugte vor allem das lukrative Geschäftsmodell in einem stark wachsenden Online-Möbelmarkt”, sagt Romy Schnelle, Investmentmanagerin des High-Tech Gründerfonds. Ingo Drexler von Mountain Super Angel ergänzt: “Design2desire verfügt über ein außerordentlich kompetentes und erfahrenes Managementteam mit weitreichenden Erfahrungen zu Lieferanten in Asien.” Das Gründertrio von design2desire – bestehend aus Brigitte Wittekind, Burkhard Gersch und Ulrich Gersch – hat sich zum Ziel gesetzt, individuelle Designer-Stücke günstig anzubieten. Deswegen verzichtet design2desire auch auf Vertriebspersonal, Verkaufsfläche und Lagerhaltung: Die Möbel werden nur auf konkrete Nachfrage hin produziert und ausschließlich übers Internet vertrieben. Produziert wird an günstigen Standorten, zum Beispiel in Asien. Somit passt ein chinesischer Investor recht gut zu design2desire. Neben design2desire buhlen im derzeit boomenden Desginsegment unter anderem myFab.com (www.myfab.com) und Fashion4Home (www.fashion4home.de) um Nutzer.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.