design2desire vertreibt Möbel

“Mehr Demokratie bei der Angebotspalette wagen”, lautet das Motto der brandneuen Designmöbel-Plattform design2desire (www.design2desire.com). Das Münchner Start-up vertreibt Möbel von Jung-Designern und lässt die Nutzer über das Angebot mitentscheiden. Das erste User-Voting dreht […]
design2desire vertreibt Möbel

“Mehr Demokratie bei der Angebotspalette wagen”, lautet das Motto der brandneuen Designmöbel-Plattform design2desire (www.design2desire.com). Das Münchner Start-up vertreibt Möbel von Jung-Designern und lässt die Nutzer über das Angebot mitentscheiden. Das erste User-Voting dreht sich ganz um das Thema “Beistelltische”. Wer mitmacht wählt aus dem Repertoire seine Favoriten-Tische aus und genießt einen doppelten Vorteil. Zum einen bestimmt man durch das Voting das Angebot mit. Zum anderen gibt es 5 % Rabatt auf den Gewinner-Tisch – sofern man für das richtige Produkt gestimmt hat. Das Voting entscheidet darüber, welche Entwürfe im Anschluss auch wirklich produziert und angeboten werden. Leider wird schon vor der eigenen Stimmenabgabe angezeigt, wieviel Prozent der bisherigen Stimmen die Produkte abgestaubt haben. Das nimmt der Aktion eine gewisse Spannung und beeinflusst unter Umständen auch das eigene Voting.

Bitte lächeln: Das Gründerteam von design2desire

Das Gründertrio bestehend aus Brigitte Wittekind, Burkhard Gersch und Ulrich Gersch hat sich zum Ziel gesetzt, individuelle Designer-Stücke günstig anzubieten. Deswegen verzichtet design2desire auch auf Vertriebspersonal, Verkaufsfläche und Lagerhaltung: Die Möbel werden nur auf konkrete Nachfrage hin produziert und ausschließlich übers Internet vertrieben. Produziert wird an günstigen Standorten, zum Beispiel in Asien. Außerdem wolle man Jung-Designern eine Chance geben, sich zu vermarkten: “Unsere vielversprechenden Nachwuchs-Designer wie Daniel Ritter oder Valerio Sommella profitieren besonders, weil sie für die Produktion nicht in Vorleistung treten müssen und trotzdem einen Einblick bekommen, wie marktreif ihre Entwürfe sind”, erklärt Wittekind. Neben design2desire buhlen im derzeit boomenden Desginsegment unter anderem myFab.com (www.myfab.com) und demnächst Club of Style (www.club-of-style.de) um Nutzer.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. Ich wünsche den Gründern viel Erfolg mit dem Konzept. Ich selber habe schon etwas bei myfab bestellt. Lediglich die Wartezeit nervt etwas.



  2. Sebastian

    5% und das auch nur wenn man auf das Gewinnteil setzt. Das lockt glaub niemanden mehr hervor, dieser Rabatt dürfte beim Händler wohl überall und auf alles drin sein. Die Idee ist ja ganz gut, aber wenn ich ein Möbelstück kaufen möchte, will ich nicht warten bis und ob überhaupt es mal produziert wird.

  3. Ok, aber wo/wie kann ich den Preis der Möbelstücke sehen für die ich abstimme ? oder gibt es bei der Abstimmung noch keinen VK Preis ???

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