SSMS beschleunigt Kurznews

“Leben Sie schon, oder tippen Sie noch mühsam?”, lautet die provokante Frage der Kurznachrichten-Community SSMS (www.ssms.com). Die vier Buchstaben stehen für “Speed Short Message Service” und beschreiben einen Dienst, der das Versenden von […]

“Leben Sie schon, oder tippen Sie noch mühsam?”, lautet die provokante Frage der Kurznachrichten-Community SSMS (www.ssms.com). Die vier Buchstaben stehen für “Speed Short Message Service” und beschreiben einen Dienst, der das Versenden von Kurznachrichten beschleunigt. Denn statt zu tippen können Nutzer ihre News als Sprachnachricht aufnehmen, die dann vom Spracherkennungssystem in Textform umgewandelt und als SMS verschickt werden. “Der Nutzen für Tippfaule, Autofahrer und SMS-Unerfahrene liegt auf der Hand – es geht schneller und einfacher als herkömmliche Textnachrichten mit dem Handy zu schreiben. Mein 5-jähriger Sohn kann bereits SSMS erstellen und verschicken”, sagt Geschäftsführer Robert Huber. Auch “Brillenträger, Menschen mit breiten Fingern oder kleinen Handys, Eilige, Ungeduldige, viel Beschäftigte, Bequeme, Businessleute, Ältere und Kranke” gehören zur Zielgruppe.

Wer den Service nutzen will, registriert sich bei der Community und kauft Prepaid-Guthaben ein. Um eine Sprachnachricht aufzunehmen rufen Mitglieder die SSMS-Rufnummer – eine Festnetznummer – an. Der Vorteil gegenüber einem kurzen Spruch auf die Mailbox: Die Nachricht kommt auch dann an, wenn der Adressat sich beispielsweise in einem Meeting befindet oder gar keine Mailbox aktiviert hat. Wer allerdings schon SMS zu teuer findet, wird am Dienst des Eichenauer Unternehmens keine Freude haben. Eine Speed SMS kostet ab 24 Cent, der Preis richtet sich nach der Länge der Kurznachricht und danach, welches Prepaid-Paket der Nutzer gekauft hat. Hinzu kommen die Kosten für den Anruf bei der Community-Rufummer, Grundgebühren oder ähnliches gibt es dagegen nicht. In Bälde können Mitglieder auch E-Mails per SSMS verschicken. Der Dienst kostet dann ab 12 Cent und ist damit deutlich günstiger als das Umwandeln von Sprachnachrichten in SMS.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Rene

    Bevor die Adaption von solchen Diensten vorangeschritten ist, wird dies durch Google Voice und auf der Api aufsetzende Dienste erledigt werden. Der Business Case kann daher für mich nur ein Notverkauf sein der Technologie.

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  3. Michael

    Ich bin ebenfalls skeptisch ob das zu einem profitablen Geschäft wird. Sprachnachrichten aufzunehmen ist in unserer Gesellschaft nicht sonderlich verbreitet und ich bezweifel, dass die Masse dennoch groß genug ist, um ein tragfähiges Business-Case auf die Beine zu stellen! Dennoch viel Glück

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