Finanzspritze für Code-No.com

Im Sommer dieses Jahres berichteten wir zum ersten und letzten Mal über Code-No.com (www.code-no.com), einen Makierungsdienst für Produkte. Das Ganze ist quasi eine Art digitales Brandzeichen. “Lieb und teuer gewordene Dinge” sollen so […]

Im Sommer dieses Jahres berichteten wir zum ersten und letzten Mal über Code-No.com (www.code-no.com), einen Makierungsdienst für Produkte. Das Ganze ist quasi eine Art digitales Brandzeichen. “Lieb und teuer gewordene Dinge” sollen so immer und überall identifizierbar sein. Im Frühjahr ging Markus Krechting, der auch schon für Otto, Schwab und Neckermann tätig war, offiziell mit Code-No.com an den Start. Fünf lange Jahre reifte die Idee zuvor. “Außerdem war es unheimlich schwierig, einen neutralen, international gebräuchlichen Markennamen zu finden!”, erinnert sich der BWLer. Um den Dienst in Anspruch zu nehmen, muss sich ein Kunde bei Code-No.com registrieren. Verliert er eine Uhr, die registriert ist, kann sie auf der ganzen Welt identifiziert werden. Der Vorteil gegenüber Fundbüros: “Allein in Deutschland ist es bei einer halben Million Fundbüros und zahllosen Schwimmbad- und Schulfundstellen fast unmöglich, verlorene Dinge wieder zu bekommen!”, so Krechting.

Jetzt gibt es Neuigekiten zu Code-No.com: Das junge Unternehmen erhält eine Finanzspritze. Lead-Investor der Gruppe, bestehend aus sechs Investoren, ist das Beteiligungsunternehmen Viaticum. Den Kontakt zu Viaticum unter Leitung von Business Angel Ingo Kett und zu weiteren Privatinvestoren vermittelten die Business Angels FrankfurtRheinMain. “Das ist ein starkes Produkt für einen riesigen Markt. Auch deswegen haben wir das Unternehmen nach Kräften bei der Investorensuche unterstützt”, sagt Andreas Lukic, Vorstandsvorsitzender der Business Angels FrankfurtRheinMain. Vor allem für Firmenkunden dürfte das Konzept interessant sein. TUI, Titan, Winora, Haibike, Sinus und Porsche Design setzen bereits auf die Brandzeichen aus dem Hause Code-No.com. Der Fahrradhersteller Kreidler wird ab 2010 sämtliche Fahrräder mit einer Codenummer ausstatten. “Das Geschäftsmodell hat mich absolut überzeugt, weil es weltweit anwendbar ist und über ein enormes Zukunftspotential verfügt. Gerade die Produktpiraterie ist ein globales Problem. Hinzu kommt ein erfahrenes Management-Team, das eine professionelle Umsetzung dieses Geschäftskonzepts sicherstellt”, sagt Ingo Kett, Geschäftsführer von Viaticum.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. johannes

    Was ich an der Idee nicht verstehe:
    Warum sollten große Firmen bei Code-No.com Kunde werden?
    Die könnten das doch auch einfach selber machen. Dann haben sie schon einen Grund, ihre Webadresse auf das Produkt zu drucken.

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  4. Oliver

    Hä? Soll Produktpiraterie lösen?? Man kann sich schon längst Produkte beim Hersteller selbst registrieren lassen…
    Vor allem ist es uncool wenn z.B. auf meinem Ring, Handy, usw. Code-No-com steht… wieder so ne blase…

  5. 5 Jahre Entwicklung”. Super Käse. Schon mal was von http://www.juchu.eu gehört? Code-No ist das gleiche. Also nix neues und wer da investiert ist wirklich selbst schuld.



  6. the Riddler

    Ich bin gespannt wann es den ersten Rocket Clone gibt.

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