Pausanio entführt in die Kunstwelt

Der Name der Kunst- und Kulturreiseplattform Pausanio (www.pausanio.de) kommt keineswegs, wie man vermuten mag, vom Wortstamm “Pause”. Vielmehr geht der Name auf den griechischen Historiker Pausanias Periegetes zurück, der schon im 2. Jahrhundert […]

Der Name der Kunst- und Kulturreiseplattform Pausanio (www.pausanio.de) kommt keineswegs, wie man vermuten mag, vom Wortstamm “Pause”. Vielmehr geht der Name auf den griechischen Historiker Pausanias Periegetes zurück, der schon im 2. Jahrhundert n. Chr. antike Stätten beschrieb. Auf der Webseite finden Kulturinteressierte Audioguides zu Städten, Regionen, Kunstdenkmälern und historischen Plätzen. “Die Nutzer können bei uns Kunst und Kultur hautnah erleben. Wir führen die Menschen ganz dicht an die Kunst heran. Sie müssen sie sehr nah sehen, hören, fast schon tasten und riechen können”, sagt Mitgründer Holger Simon.

Auch Bilder, Texte, Kartenmaterial und Routenvorschläge befinden sich auf der Plattform. Das Herzstück bilden aber die zahlreichen Audioguides, die anschaulich über Kulturinhalte informieren. Sie können entweder gekauft oder für vier Stunden gemietet werden. Von Vorteil ist dabei, dass man auch einzelne Kapitel erwerben kann: Interessiert man sich zum Beispiel nur für das Kolosseum, muss man nicht den ganzen Rom-Führer kaufen. Das Kapitel kostet 49 Cent zum Kauf und 29 Cent, wenn man es mieten will. Ein kompletter Romführer ist zwischen 6,95 Euro und 9,90 Euro zu haben. Wer sich bei Pausanio registriert, bekommt einen Willkommens-Bonus in Höhe von 2 Euro gutgeschrieben.

Zahlreiche Kooperationspartner liefern Inhalte

Das Unternehmen von Holger Simon und Stephan Hoppe setzt bei seinen Inhalten auf zahlreiche Kooperationspartner: Örtliche Führer, Vertreter der Denkmalpflege und regionale Experten sind Teil des Ganzen. Auch die Nutzer können ihr Wissen auf der Plattform teilen. “In diesem Humus kann das Verständnis von und über Kunst und Kultur wachsen”, glauben die Gründer, die beide an der Universität zu Köln Kunstgeschichte lehren.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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