Fünfzehn Fragen an Dominik Matyka von plista

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? Selbstverwirklichung und die größtmögliche Verantwortung für ein Unternehmen tragen zu dürfen. Vorbildsfunktion für Mitarbeiter und Inspiration für potentielle neue Gründer zu sein, runden diese […]

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Selbstverwirklichung und die größtmögliche Verantwortung für ein Unternehmen tragen zu dürfen. Vorbildsfunktion für Mitarbeiter und Inspiration für potentielle neue Gründer zu sein, runden diese Bedeutung für mich ab.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Die ursprüngliche Idee zu einer seitenübergreifenden Recommendation-Engine hatte mein Mitgründer Andreas Richter, der die IT bei plista verantwortet. Gemeinsam mit Christian Laase und Andreas haben wir uns dann entschieden, aus diesem sehr visionären Weitwinkel ein marktnahes Produkt zu entwickeln.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
Zu Beginn der technologischen Produktentwicklung (oder besser Forschung & amp; Entwicklung) waren wir über unsere Software-Agentur 5mm eigenfinanziert, und haben erst im Juli 2008 die plista GmbH als eigene Unternehmung ausgegründet. Rückblickend haben wir nun zwei erfolgreiche Finanzierungsrunden abgeschlossen. Zu unserem Investorenkreis zählen u.a. die Draper Investment Company, DuMont Venture, der High-Tech Gründerfonds und Peter Schüpbach.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
plista ist nicht meine erste Gründung, so dass wir nicht über Erstgründer-Stolpersteine gehen mussten. Hürden gab es viele, besonders in der Findung des richtigen Geschäftsmodells (SaaS), da wir uns nicht als rein technologischer Anbieter mit Lizenzangeboten am Markt etablieren wollen.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
Noch schneller an den Markt herantreten, um das Preisniveau für ein neuartiges Produkt besser bestimmen zu können. Unsere gesamten USA-Aktivitäten (inkl. zahlreichen Sponsorings) will ich zwar nicht missen, weil wir dadurch sowohl Freunde gefunden als auch den amerikanischen Markt sehr gut kennen gelernt haben, würde ich aber nicht wiederholen und mich auf meinen Heimatmarkt konzentrieren.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig?Bei uns steht ein hochwertiges Produkt im Vordergrund. Wir zeichnen uns durch ein technologisch wertvolles Produkt aus, dass für kleine, mittlere und große Unternehmen im Internet einen klaren Mehrwert schafft. Wir fokussieren uns deshalb überwiegend auf B2B Marketing.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
Ganz klar meine beiden Mitgründer Christian und Andreas. Zudem gilt aber mein besonderer Dank Peter Schüpbach (der bereits mein zweites Unternehmen als Investor begleitet) und unserem Freund Paulus Neef, der uns auf vielen Wegen maßgeblich begleitet hat.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
Für mich ist es relevant, dass man sich regelmäßig kritisches Feedback von Mitarbeitern und  seinen Mitgründern geben lässt, um sich verbessern zu können. Wer das nicht tut, erzeugt Stillstand für die eigene positive Entwicklung. Das schadet einem persönlich und dem eigenen Unternehmen. Zudem würde ich mich freuen, wenn man offener kommuniziert.

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
Das was jedes Unternehmen aus meiner Sicht heutzutage einfordert: Subventionen.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
Diese Frage stellt sich für mich nicht.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
Bin bestens im eigenen Unternehmen aufgehoben.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
Eine Reise zum Zeitpunkt Null, um den Urknall live miterleben zu dürfen.

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
Coole Start-ups finanzieren.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
Ein schöner Sonntag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück. Es ist der einzige Tag in der Woche, wo ich zu so etwas komme. Danach schreibe ich an meiner Dissertation weiter.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
Kaffee trinke ich bereits zu viel alleine. Mit Steve Jobs auf ein Bier. Das ist ein einzigartiger Pionier seiner Branche und ein unverwechselbarer Charakter.

Zur Person:
Dominik Matyka (CEO), Jahrgang 1982, studierte Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien und an der Cass Business School in London. Neben seinem Ph.D. in Medien- und Kommunikationswirtschaft an der Universität St. Gallen gründete er im Juli 2008 zusammen mit Christian Laase (COO) und Andreas Richter (CIO) plista (www.plista.com). Er ist überdies mit seiner Beteiligungsgesellschaft an mehreren Internet-Start-ups beteiligt.

Geboren 1978, studierte Soziologie, Politik und Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie im Jahr 2000 im Onlineressort des Medienfachdiensts “kressreport”. Ein Jahr später zog es sie ins Ruhrgebiet zu “Unicum”. Seit 2008 gehört Veronika Hüsing zum Redaktionsteam von deutsche-startups.de.

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  2. > Das was jedes Unternehmen aus meiner Sicht heutzutage > einfordert: Subventionen.

    Wahhhaaaaa? Das ist ja grausam.

    Ich bitte sehr darum, in Zukunft entweder von “jedes Unternehmen minus 1″ oder “Subventionen streichen” zu sprechen.

    Wir sind doch nicht im Kommunismus! Subventionen machen den Markt kaputt. Sie stärken schwache Unternehmen und bauen eine eigentlich nicht überlebensfähige Konkurrenz auf.



  3. Phillip

    Wie kann man eigentlich nternationale Betriebswirtschaft studiert haben und so etwas rauslassen?

    “Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
    Das was jedes Unternehmen aus meiner Sicht heutzutage einfordert: Subventionen.”

    Lieber Dominik, warum das Mist ist, erklär ich Dir mal beim Bier mit ein paar Kurven ;) Die Tragweite von Subventionspolitik für Einzelunternehmen habt ihr bestimmt auch in Wien erklärt bekommen ;)
    Andererseits, wer sich vom äußerst fragwürdigen Investment-Vehikeln wie dem HTGF finanzieren lässt, sollte vielleicht gerade die Einzelsubventionsfahne hochhalten ;)



  4. Michael S

    “Mit Steve Jobs auf ein Bier”
    Na der wird sich freuen nach der Lebertransplantation :-)



  5. Rafael

    *Das was jedes Unternehmen aus meiner Sicht heutzutage einfordert: Subventionen.*

    Ich hoffe, dies war Ironie und hat sich mir nur nicht erschlossen.

    Ansonsten: Ich bin sprachlos!!! So einen Mist habe ich noch nirgends gelesen, passt aber nur zu gut zur Mentalität einger “Gründer” in diesem Umfeld. Schön mehrere Runden VC-Gelder für tolle Büroausstattungen und “Geschäftsführergehälter” verbrennen und dann auf den Staat schimpfen, der an allem Schuld ist, weil der keine “Subventionen” rausgerückt hat. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte…



  6. wolfgang

    @Michael: You made my day ;-)



  7. Peter Stor

    Klingt doch positiv. Auf alle Fälle eine Person, die mit viel eigener Kraft etwas bewegt.



  8. The Riddler

    _Wir sind doch nicht im Kommunismus!_

    Ja, dann herzlich Willkommen in der wahren Welt.
    Fahrt euch mal runter. Die ganze EU ist voll mit Subventionen. Alleine der Agrartopf beträgt ziwschen 85 – 90 Milliarden Euro. Die Abwrackprämie ist eine Subventionspolitik für die Autobranche. Alle Länder im Bund nutzen Subventionstöpfe um Wirtschaft anzusiedeln wenn diese Mittel weg sind zieht der Laden weiter, sieh Nokia in Bochum. Anstatt so naiv darüber zu reden das Subventionen Kommunismus sind – sollte man mal überlegen warum Subventionen so gern nur in eine Richtung verteilt werden, meist an die, die am lautesten Brüllen oder eine eintsprechende Größe nebst Lobby in der Politik haben.



  9. ArnoNym

    Ich finde es immer zu geil, wie sich manche Personen ausdrücken, obwohl deren Lebenslauf wie gemeißelt klingt. Da sieht man aber auch, dass Intelligenz und richtiges kommunikatives Verhalten nicht immer etwas mit der Bildung zu tun haben muss.

    Denke der Herr meinte mit Subventionen aber eher einfach mehr Unterstützung, was nicht verkehrt ist, aber meiner Meinung unzureichend ausgedrückt wurde.

    Alles in allem eine schwache Leistung für Jemanden der angeblich Kommunikationswissenschaft studiert hat.



  10. Rafael

    Es ist doch kein Argument, Subventionen damit zu rechtfertigen, dass angeblich alle Subventionen erhalten würden. Gerade wenn das so sein sollte, sollten sofort alle Subventionen abgeschafft werden.

    Und: die Leistung eines Startups sollte es doch sein, einen wirklichen Nutzen zu stiften und damit Gewinne zu erwirtschaften, und nicht VC-Gelder zu verbrennen und nach Subventionen schreien… So ein Verhalten hat nun wirklich nichts mit Unternehmensgründung zu tun.



  11. The Riddler

    _Und: die Leistung eines Startups sollte es doch sein, einen wirklichen Nutzen zu stiften und damit Gewinne zu erwirtschaften, und nicht VC-Gelder zu verbrennen und nach Subventionen schreien… So ein Verhalten hat nun wirklich nichts mit Unternehmensgründung zu tun_

    Das ist selbstverständlich völlig richtig. Ich denke auch, dass wir von Plista auch in 2 Jahren nichts mehr hören aber es ist ja nunmal Fakt, dass Subventionspolitk ein Mittel der Anreizförderung für Wirtschaftspolitik ist. Ich erinnere nur mal an die Subventionen für die Solarbranche, die ja nun mittlerweile eher den Herstellern aus China in die Karten spielen als das diese den Deutschen Unternehmen nutzen, obwohl diese nach Einführung dieser Subventionen prächtig verdient haben.

    _Es ist doch kein Argument, Subventionen damit zu rechtfertigen, dass angeblich alle Subventionen erhalten würden. Gerade wenn das so sein sollte, sollten sofort alle Subventionen abgeschafft werden_

    Ferner habe ich versucht nicht Subventionen zu rechtfertigen, denn Sinn und Sinnlosigkeit müssen wohl in jeden Fall immer genau mit der Lupe betrachtet werden, sondern es ging mir eher um den Aufschrei – das Subventionen anscheinend nur im Kommunismus, da fehlen mir aber konkrete Beispiele, vorkommen sollten.



  12. Marc

    Das einzig positive an dem Interview ist und bleibt, dass er Steve Jobs mag.

    Ansonsten kaum eingebildet …

    Viel Glück weiterhin!

    Marc



  13. Sven

    Ich gehe ebenfalls davon aus, dass man von Plista in 2 Jahren nichts mehr hören wird. Nach dem Ansehen eingiger Plista-Interviews (z.B. bei gründerszene.de) habe ich auch den Eindruck bekommmen, als würden die Plista-Leute auser einiger schöner englischer Buzzwords ein eher mittelmäßiges Konzept haben…

    Trotzdem viel Glück! :-)



  14. Frank

    Puh, ganz schön viel in kurzer Zeit studiert und investiert. Das geht ohne massive Bezuschussung durch Eltern? Ich lese nämlich nichts von einem nennenswerten Cash-Out.



  15. Sam

    @Sven: word ! sehe ich genauso, spätestens in 2 Jahren ist der Laden dicht.

    habe mir nach dem absolut peinlichen Interview nochmals die Seite angeschaut, ich zitiere:

    Steigender Nutzen und mehr Zufriedenheit sorgen so für nachhaltiges und schnelleres Wachstum.

    Watt is los ?? Steigender Nutzen sorgt für schnelleres Wachstum, ja ne is klar ….

    plista InBoundRecommendations sind eine unkomplizierte Möglichkeit hochwertigen, nachhaltig konvertierbaren Traffic einzukaufen. Ihre Inhalte werden dazu gezielt als Empfehlungen an potenziell interessierte Nutzer im plista Netzwerk ausgeliefert und der daraus resultierende Traffic direkt auf Ihre Webseite weitergeleitet

    ??? wurde wohl am Sonntag verfasst, wenn man schon mal dabei ist, an seiner Diss zu feilen, noch schnell ein paar Zeilen für die Webseite getextet … mann mann mann, und das nennt sich “Ph.D. in Medien- und Kommunikationswirtschaft” – bullshit-Bingo ist das, und sonst nix …



  16. Sam

    einen habe ich noch:

    “Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?

    Coole Start-ups finanzieren.”

    die Antwort passt ins Bild – am liebsten wahrscheinlich sich selbst, weil besonders cool …



  17. BWL'er

    Subventionen können auch Steuererleichterungen sein und u.U. weniger Bürokratie. Muss nicht immer gleich bedeuten, dass man monetäre Mittel kassiert. Keine Ahnung wer alles hier BWL studiert hat, aber für einen BWL’er wäre es perinlich dies nicht zu wissen.

    Das wäre für startUps sicherlich ein bedeutender Mehrwert, wenn sie weniger abdrücken müssten, zumindest für eine kurze dauer.



  18. Michael Schmidt

    Ich denke, wir sollten Subventionen je nach Reife-Grad eines Unternehmens unterschiedlich beurteilen.

    Bei etablierten Unternehmen stehe ich Subventionen durchaus Kritisch gegenüber. An dieser Stelle werden oft strukturelle Schwächen des Unternehmens bzw. des Marktes durch Subventionen vorübergehend abgefangen. Hier wird klar Geld verbrannt, ohne das notwendige Anpassungen angegangen werden. Das rettet vorübergehend ein paar Jobs, hat aber keinen nachhaltigen Effekt. Da könnte man das Geld auch direkt an die Mitarbeiter als „Abfindung“ auszahlen oder in deren berufliche Umorientierung investieren.

    Auf der anderen Seite haben wir junge Unternehmen, die sich oft in einem schwierigen Umfeld etablieren müssen. Hier liegen kein (zumindest nicht in jedem Fall) strukturelle Probleme vor. An dieser Stelle machen Subventionen (in Form von Zuschüssen, Steuer-Erleichterungen oder günstigen Darlehen durch den Staat – ähnliche einem Bafög) durchaus Sinn.

    Die Mär von Einzelunternehmer, der sich aus eigenen Mitteln ohne VC und/oder Subventionen mit einem „nachhaltigen, tragfähigen Geschäftsmodell“ und harter Arbeit bis in den DAX50 hoch gearbeitet hat sind wohl eher eine ideelle Wahnvorstellung, die vor 150 Jahren vielleicht noch funktioniert hat, heute aber meistens an der Realität vorbei geht.

    Die Realität ist: von erfolgreichen Unternehmen im Bereich Internet (all die Googles, Salesforces, etc.) sind bestimmt 9 von 10 durch sowohl harte Arbeit, als auch ein tragfähiges Geschäftsmodell als auch (Early Stage-)Investitionen und Subventionen erst wirklich groß geworden. Heute sind es hoch profitable Unternehmen. Auch wenn es hier – wie bei jeder Regel – die eine oder andere Ausnahme gibt.

    Sowohl beim VC als auch bei Subventionen ist es stets eine Misch-Kalkulation. Natürlich werden nicht alle geförderten Unternehmen später mein ein Google. Aber der Markt hat inzwischen einen Konsolidierungs-Grad und eine Geschwindigkeit erreicht, in der solche Förderung durchaus ein probates Mittel sein kann, die Entstehung von gesunden und profitablen Unternehmen zu unterstützen.

    Ich weiß nicht, wie viele der Kommentatoren oben während ihres Studiums Bafög (Subventionen) in Anspruch genommen haben… oder finanzielle Unterstützung ihrer Eltern bekommen haben. Aber in vielen Fällen wird es das Studium als auch den Berufsstart in eine erfolgreiche Karriere unterstützt haben.

    Und um im Vergleich zu bleiben (weil es etwas auflockert – und ich diesen pseudo-akademischen Head-Wank nicht wirklich leiden mag):

    Es liegt in der Natur der Sache, dass ein 5cm großer Baum (Startup) bessere Chancen zum Überleben hat, wenn er gegossen (VC), gedüngt (Subventionen) und vor Wildverbiss (große Unternehmen) geschützt wird.
    Auch ein Baum, der gegossen wurde, kann mal ein 1000 Jahre alter Baum werden. Wenn es auch nicht jeder wird… sollte man deswegen keinen kleinen Baum mehr gießen?

    Hingegen einem 1000 Jahre alten, kranken Baum noch ein marodes, kurzfristiges Gerüst für viel Geld zu bauen, damit er erst 2 Wochen später tot umfällt… ist in der Tat rausgeschmissenes Geld!

    In jedem Falle würde ich mir eine etwas differenziertere Auseinandersetzung ohne persönliche Angriffe wünschen. Wohl wissend… dass die Kommentare-Ecke eines Blogs vielleicht nicht die erste Wahl für so eine Auseinandersetzung ist.

    Sollte sich jemand durch den Post angespornt fühlen, mich durch gut recherchierte Tatsachen vom Gegenteil zu überzeugen, bin ich offen und neugierig.

  19. @michael: der mit steve ist wirklich spitze.

    allerdings finde auch ich die persönlichen angriffe hier fehl am platz, alex und ich haben deutsche-startups nicht ins leben gerufen, damit gründer hier persönlich angegriffen werden. differenziert kann und soll natürlich diskutiert und kritisiert werden.

    der stil einiger posts ist aber echt schwach…



  20. Andreas Richter

    Na ein Unternehmen besteht ja zum Glück nicht nur aus Interviews und Buzzwords, sonst würde ich gar nicht so viele Jahre meiner Zeit investieren sondern einfach bei einem der Buzz-Word-Consulting-Groups arbeiten und ein Haufen Kohle verdienen.

    Die Idee auf der plista jetzt aufsetzt ist von 2005, 2006 haben wir die Vorgesellschaft gegründet, diese profitable gemacht, viel Geld in die Entwicklung der Technologie gesteckt und erst nach 24 Monaten erstes Fremdkapital aufgenommen. Das war durchaus ein harter Weg und nicht selten habe ich nach USA geschaut und mich gefragt, warum es dort einfacher ist mit Visionen zu überzeugen. Aber dort gibt es auch Eliteunis, die Mrd. Gewinn machen, wo unsere Unis allesamt subventioniert werden müssen – die parallelen zum Finanzierungsmarkt sind gegeben und da finde ich in Deutschland auch eine Institution wie den HTGF notwendig und sinnvoll.

    Ich arbeite dann mal weiter :-)

    Viele Grüße,
    Andreas Richter



  21. The Riddler

    _Keine Ahnung wer alles hier BWL studiert hat, aber für einen BWL’er wäre es perinlich dies nicht zu wissen._

    Muss man jetzt schon BWL studieren um wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen? Kostolany würde sich im Grabe umdrehen.



  22. pass

    Die, die hier auf plista rumhacken sind wohl die mit den Sport- und Hundecommunities.



  23. Pete

    Irgendetwas muss doch aber nicht so ganz beim Produkt von Plista stimmen, wenn es jeder zweite nicht versteht.

    Es wird einfach mit vielen Buzz-Worten irgendetwas erklärt, was nach einer Online-Marketing-Vorlesung klingt.

    Ich würde gerne mal einen konkreten Deep-Link sehen, von einer Website die Plista integriert hat.

    Trotzdem ggod luck!



  24. Michi

    lol! subeventionen gleich kommunismus? da musste ich schon lachen bei den ersten kommentaren da oben ;)

    Bleibt einfach objektiv und sachlich. Subventionen können wirklich sinn machen für startups. Gerade weil startups in ihrer frühphase finanziell sehr eng gebunden sind, würde sicherlich die große mehrheit direkte oder indirekte Unterstützung nicht ausschlagen. Umso löblicher sind die startups, die im nachhinein die beanspruchten mittel zurückzahlen oder in form von arbeitsplätzen der gesellschaft zu gute kommen lassen.



  25. Tino

    Subventionsgerede aussen vor, Plista entschliesst sich mir auch nach 1 min gebanntem starren auf den Monitor nicht, was genau machen die?

    ….und ich bin täglich im Netz!



  26. Sebastian

    There is no such thing as “bad publicity” ^^



  27. Hendrik

    “Automatisch generierte, individuelle Empfehlungen” – da hat Plista wohl etwas geschafft, was eigentlich ein Paradoxon ist.

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