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Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform. IVW schränkt ab 2010 Relevanz von Page Impressions ein Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) plant, die Messgröße Page Impression ab 2010 […]

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

IVW schränkt ab 2010 Relevanz von Page Impressions ein
Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) plant, die Messgröße Page Impression ab 2010 nicht mehr in ihrer online abrufbaren Gesamttabelle der IVW-gelisteten Websites auszuweisen. Sie will die PIs künftig erst beim individuellen Aufruf der einzelnen Angebote sichtbar machen.
Horizont.net

Wirbel um die Page Impressions der IVW
Entgegen anderslautender Meldungen will die IVW die Messgröße Page Impressions nicht beerdigen. Wie Jörg Bungartz von der IVW gegenüber W&V Online sagte, sei gar nicht geplant, die PI-Zahlen nicht mehr auszuweisen. „Die Aussage, dass die PIs verschwinden werden, stimmt nicht“, so Bungartz. Sie sollen weiter auf Angebotsebene dargestellt werden. Damit rutschen sie nur eine Ebene tiefer, sind aber nach wie vor Teil der Ausweisung und nicht nur für Mitglieder verfügbar.
Werben & Verkaufen

IVW begräbt PIs – Das Ende der Mogeleien?
Der Jubel ist überall im Netz zu vernehmen, die IVW begräbt im Jahr 2010 die umstrittene Online-Kennziffer Page Impression in der alten Form und weist sie nur noch in überarbeiteter Form öffentlich aus. Die Hoffnung vieler: Das Internet wird nutzerfreundlicher, auf Klickgalerien und andere PI-Bringer wird verzichtet. Der Jubel könnte allerdings zu früh kommen, denn auch alle anderen aktuellen Maßeinheiten der Online-Branche können mehr oder weniger stark beeinflusst werden.
Meedia

Community für Comics: Panini startet myComics.de
Zentralseite für Zeichentrickfans und Community in einem: mycomics_jokerDer Panini-Verlag bietet auf dem neuen Portal myComics.de eine neue Anlaufstelle für alle Comicfans. Hier gibt es eine Fülle von bekannten Comics als Leseprobe, dazu Web-Cartoons, witzige Kurzgeschichten, Science-Fiction, Superhelden, Fantasy und die edleren Graphic Novels.
BigTrends

Arte will sich stärker in sozialen Netzwerken engagieren
Der deutsch-französische Fernsehsender Arte will neue Zuschauerkreise in sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook erschließen. Einen entsprechen Beschluss fasste die zwölfköpfige Mitgliederversammlung des Fernsehsenders und forderte den Arte- Vorstand unter der Leitung von Gottfried Langenstein und Jérôme Clément auf, andere Verbreitungswege für Arte zu entwickeln und sich den neuen Nutzungsgewohnheiten anzupassen.
heise online

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Dennis

    PIs sind eine vollkommen veraltete Bezugsgröße! Aber was erwartet man schon von einer Organisiation, die Portalen wie Glam und Co vollkommen aufgeblähte Reichweiten bescheinigt.

    Google Analytics ist genauer, aktueller und kostenfrei!



  2. Fred

    Mal eine Frage: Wofür ist die IVW eigentlich gut? Soweit mir bekannt, läuft es im Internet doch etwas anders mit der Werbung als im Fernsehen. Im Internet wird das Werbegeld ja nicht per Einschaltquote verteilt, sondern per PI, Click (oder Sale).

    Insofern kann es doch egal sein, was die IVW ausweist und wer nun die meisten PIs oder UniqueUser laut IVW hat.
    Wenn die Klickraten bzw. die Monetarisierung derer für den Werbetreibenden nicht stimmen, wirbt er auf einer Seite eben nicht mehr.
    Und wenn die PI-stärkste Seite ihre Werbeplätze nicht monetarisieren kann, können sie sich durch den 1. IVW-Platz doch auch nichts kaufen.

    Oder sehe ich da was falsch?

    Würde mich über Aufklärung bzgl. dem Sinn der IVW sehr freuen!

  3. Besonders toll finde ich immer das die Seiten mit vielen Pageimpressionen häufig Bilderserien zu irgendwelchen Themen starten. Auf diese weise muss man skch 15 Seiten mit einem Satz durchlesen um zum wesentlichen zu kommen.



  4. Blah

    @Fred: Das siehst du eigentlich richtig. Eigentlich sollten Mediaplaner sowas ganz schnell erkennen können, wie sich eine Reichweite auseinander setzt, weil es eigentlich auch genügend Tools gibt, um soetwas im Vorfeld zu messen und zu analysieren. Und eigentlich sollten sie dann auch dort nicht mehr buchen, wo die Leistung nicht stimmt. Eigentlich sind viele PIs deshalb nicht unbedingt viel wert.

    Dafür, dass es aber so ist, kommt nur das Wort “eigentlich” in meinem Beitrag zu häufig vor. Am Ende entscheiden doch nach wie vor die Beziehungen zu den Kunden und Mediaplanern am Ende, wer das Budget bekommt und wer nicht. Das ist Online nicht anders als im TV (siehe Pro7Sat1-Fall), in Print oder im Radio.

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