Bei Fashionette gibt’s Luxus für Normalverdiener – zum Ausleihen

Immer “en vogue” zu sein und wenig Geld zu haben ging bisher schwerlich zusammen. Fashionette (www.fashionette.de) hilft Frauen, diesen Graben zu überbrücken. Die Modeplattform bietet sündhaft teure Designermodewaren an – zum Ausleihen, nicht […]

Immer “en vogue” zu sein und wenig Geld zu haben ging bisher schwerlich zusammen. Fashionette (www.fashionette.de) hilft Frauen, diesen Graben zu überbrücken. Die Modeplattform bietet sündhaft teure Designermodewaren an – zum Ausleihen, nicht zum Kaufen. Denn warum sollten Frauen ihren letzten Cent für Mode ausgegeben, die sich doch ständig selbst überholt? “Mit Fashionette kann jede modebewusste Frau viel häufiger als bisher brandneue Designer-Must-haves, aber auch zeitlose Klassiker tragen und damit zeigen, wie trendy und modebewusst sie ist”, lautet das Konzept. Im Sortiment des Mode-Verleihs befinden sich Handtaschen, Schmuck, Kleider und Sonnenbrillen. Die Gebühr für den gewünschten Artikel richtet sich nach Marke und Neupreis: von 15,95 Euro pro Woche für eine Sonnenbrille von Fendi bis zu 139 Euro für ein Kleid von Jean Paul Gaultier ist alles drin. Fashionette wird von der Luxury Fashion Trade GmbH aus Frankfurt am Main betrieben, die im vergangenen Jahr von Sebastian Siebert und Fabio Labriolo gegründet wurde.

Ein ähnliches Konzept verfolgt seit 2006 Luxusbabe (www.luxusbabe.de), allerdings ist das Sortiment hier auf Handtaschen beschränkt. Bezahlt wird nicht für ein bestimmtes Ausleihstück, sondern einmal pro Monat für die Mitgliedschaft. Das Abo gibt es in den Kategorien “Babe”, “Glamourbabe” und “Luxusbabe”. Je nachdem, ob einem die Mitgliedschaft 29, 49 oder 79 Euro wert ist. Mittlerweile gehört zum Unternehmen von Gründerin und Geschäftsführerin Maike Senger auch eine Web-Boutique, in der Modefans Modeartikel gebraucht oder neu kaufen können. Im schönen Eschborn sitzt PoshBags4rent (www.poshbags4rent.de), ein weiterer Mietshop für Designer-Handtaschen. Das Konzept “Lieber ständig Neues, das nicht mir gehört, als hin und wieder Neues, das dann auch meins ist”, findet offenbar immer mehr Anhänger. Muss ja keiner wissen, dass man sich die teuren Teile nicht wirklich leisten kann.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Benedict Rodenstock

    Bei den Mietservices spielt nicht nur das “sich leisten können” eine Rolle – auch der Komfort ist nicht zu vernachlässigen – man/frau kann sich ganz bequem öfters mal einen neuen Modeartikel nach Hause schicken lassen.

  2. Gute Idee mit den Mietservices! Die Kernfrage bei dem Thema ist IMHO der Versand, das ist der Hauptkostenfaktor. Eine Kooperation mit kleinen retail Läden vor Ort in jeder Stadt würde Sinn machen, ala Dropshop, das ja leider nicht funktioniert hatte!



  3. Thomas

    Habe letzte Woche den Film “Sex and the City” gesehen und mir nachher gedacht, dass so ein Handtaschen-Verleih sicher auch in DE klappen würde. Finde die Umsetzung der Seite stilgerecht und ansprechend. Wünsche viel Glück dass die notwendige Masse erreicht wird und die Kalkulation aufgeht, denn ich möchten icht wissen was da an Schwund zu erwarten ist …

  4. Pingback: www.best-practice-business.de/blog » Update: Handtaschen & Co. zum leihen statt kaufen



  5. Peter

    “[..] und damit zeigen, wie trendy und modebewusst sie ist”

    ja, sehr :D

  6. Die Idee ist schon faszinierend. Damit gibt es Luxus quasi auch für den kleinen Geldbeutel, da man sich die teuren Stücke nicht kaufen muss. Wo gibt’s Uhren zum mieten?

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