Bei Play.fm retten DJs dein Leben

Über Online-Musikdienste Songs abzuspielen ist beliebt, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die Tracks wirken oftmals unharmonisch aneinander gereiht. Dies ist für Liebhaber von DJ- und Klubkultur schlichtweg unzumutbar. Das Wiener Start-up Play.fm (www.play.fm) […]

Über Online-Musikdienste Songs abzuspielen ist beliebt, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die Tracks wirken oftmals unharmonisch aneinander gereiht. Dies ist für Liebhaber von DJ- und Klubkultur schlichtweg unzumutbar. Das Wiener Start-up Play.fm (www.play.fm) widmet sich genau diesem Problem: Georg Hitzenberger und sein Team haben eine Plattform entwickelt, auf der DJs ihre Studio-Mixe, Radio-Shows und Event-Aufnahmen hochladen und dem anspruchsvollen Hörer zugänglich machen können.

Der Nutzer gelangt entweder über einen Genre-Button zu seinem Traummix oder über die Suchfunktion “This DJ saved my life”. Stöbern kann er dabei in einem Pool aus 12.000 von DJs zusammengestellten Sets. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, jedes Set in ansprechender Wellenform zu visualisieren und unbekannte Songs zu identifizieren. Jeder erkannte Song ist mit einem Shop verlinkt, der aktuell 1,4 Millionen Tracks aus verschiedenen Online-Shops hinsichtlich Qualität und Preis vergleicht – 20 weitere Shops sollen demnächst folgen. Finanzielle Unterstützung erhält das On-Demand-Radio für Livemitschnitte und DJ Sets von departure, der Wiener Förderorganisation für Creative Industries.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. Play.fm ist eine tolle Sache. Was wiedereinmal vergessen ging ist das Problem mit den Urherberrechten. Aber die kommen ja auch auf anderen Plattformen zu kurz. (Youtube, Facebook etc.)
    Weitere Musikinfos gibts auch hier unter:
    http://bonz.ch/blog/?cat=7
    Liebe Grüsse aus Konstanz
    Maria

  2. Das “Problem” mit den Urheberrechten wurde nicht vergessen:

    PLAY.FM hat Verträge mit allen drei österreichischen Verwertungsgesellschaften (AKM, AUME, LSG). Diese haben wiederum Gegenseitigkeitsverträge mit Verwertungsgesellschaften in anderen Ländern, an die sie einen Teil der Lizenzzahlungen weiterleiten.

    Mit Instrumenten wie dem Tracklist-Wiki, dem Meta-Shop und der exakten Erfassung der Zuhörer-Statistik schafft PLAY.FM Transparenz und leistet einen aktiven Beitrag zur gerechten Verteilung von Musiklizenzzahlungen.

  3. @Thomas

    Das stimmt, dies habe ich gar nicht beachtet! Zudem ist LAST.fm eine tolle Sache um Musik zu “finden” bzw. neue Künstler kennenzulernen.

    Was ich nicht verstehe ist dass bei mir oft HipHop kommt. Obwohl ich jedes mal “mag ich nicht” anklicke.

    LG
    http://www.bonz.ch

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