CareerMee setzt auf High Potentials

Sehr exklusiv geht es bei der Jobplattform CareerMee (www.careermee.com) zur Sache. Das Angebot von Florian Behn und Benjamin Pochhammer richtet sich ausschließlich an Studierende und Ehemalige der “besten globalen Business Schools und europäischen […]

Sehr exklusiv geht es bei der Jobplattform CareerMee (www.careermee.com) zur Sache. Das Angebot von Florian Behn und Benjamin Pochhammer richtet sich ausschließlich an Studierende und Ehemalige der “besten globalen Business Schools und europäischen Elite-Universitäten” – gemeint sind damit Hochschulen wie die WHU – Otto Beisheim School of Management, die Universität St. Gallen oder die Harvard Business School. Firmen sollen durch diese Beschränkung auf besondere Hochschulen Zugriff auf hochkarätige Kandidaten erhalten.

“Diese sparen zusätzlich Zeit und Reisekosten durch ein innovatives Video-Interview-Verfahren”, sagt Gründer Pochhammer. Nutzer von CareerMee wiederum können sich über den englischsprachigen Dienst mehreren Arbeitgebern präsentieren. Genaue Informationen sind dabei nur sichtbar, wenn der jeweilige Nutzer dazu die Erlaubnis gibt. Unternehmen müssen für das Sichten der Lebensläuft und die Kontaktaufnahme zahlen. Eine Premium-Mitgliedschaft kostets 95 Euro pro Monat, ein Jahresabo schlägt mit 950 Euro zu Buche. Im heiß umkämpften Jobmarkt dürfte CareerMee durch die starke Fokussierung gute Chancen haben. Der Karrieredienst experteer (www.experteer.de) hat bewiesen, dass Bedarf an Spezialdiensten besteht.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Pingback: Exklusivität bei CareerMee | Patrick Landrock

  2. Gute Sache,
    ich habe Euch ja schon in der InternetWorld mit unter gebracht :-) Siehe http://tinyurl.com/274d6q

    Viel Erfolg!

    TS



  3. derPeterPeter

    Thomas Schulze ist der wohl mit Abstand nervigste Mensch aus der gesamten StartUp-Szene.

    Naja, wie dem auch sei, den Gründern viel Glück mit ihrer Seite.



  4. tina

    “ich habe Euch ja schon in der InternetWorld mit unter gebracht”

    was meint denn das?
    Beziehungen?

  5. Weil man uns fragte, wer sich denn noch Neues im Studenten Segment tummelt, und wir haben die zwei anderen vorgeschlagen :-) #CEBIT Interview #InternetWorld Business vom 16.März 09



  6. derPeterPeter

    .. und wir sind hier nicht bei Twitter.



  7. Heinzi

    sagt mal, wie viele von diesen Job Portalen sollen eigentlich noch auf den Markt geworfen werden. Ich meine eine Gründung in allen Ehren, aber wer braucht denn sowas noch???? Die sechsundsechzig Unternehmenskunden noch vor Launch sind doch ein Witz! Diese Web 2.0 Szene ist leider so dermaßen verlogen, was die Zahlen der User und der Kunden angeht. Die Konsequenz ist, das der Rahmen völlig gesprengt wurde. Jetzt muss jedes Start-Up in diesem Bereich sich in gefälschten Zahlen verstricken um überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Sehr schade finde ich das…. und wünschte mir ein wenig mehr Mut zur Ehrlichkeit!
    Kurz gesagt, Ihr geht mir tierisch auf den Keks.

  8. Jobbörsen gibt es doch wie Sand am Meer wo die “hochkarätige Kandidaten” auch passende Stellen für den Einstieg finden und dafür keine “Premium-Mitgliedschaft” eingehen müssen.

    Für Unternehmen ist es sicher interessant, so an die ggf. allerbesten zu gelangen. Nur wollen die “hochkarätige Kandidaten” sicher auch eine höhere Vergütung im Einstiegsgehalt als die Bewerber über jobpilot und Co.

  9. Mag sein, dass mein Vorredner mit seiner Aussage, es gäbe genug “Jobbörsen”, Recht hat. Interessant ist in der heutigen Zeit allerdings die Besetzung von Nischen. Und ich denke, dass CarreerMee.com genau hier etwas richtig macht und teile eure Einschätzung, dass Spezialdienste – zumal wenn sie durch besondere Features wie in diesem Falle Videos ergänzt werden – Erfolg haben können.

  10. Pingback: “Spezialisierte Jobbörsen haben Zukunft” - Florian Behn von CareerMee im Interview :: deutsche-startups.de

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