mufin entdeckt Musik

Die Mannschaft der “Musikentdeckungsmaschine” mufin (www.mufin.com) nimmt den Mund ziemlich voll: Der neue Dienst ermögliche Musikliebhabern ihre Musiksammlung auf neue Art und Weise zu verwalten und Musik zu entdecken. Der Ansatz von mufin […]

Die Mannschaft der “Musikentdeckungsmaschine” mufin (www.mufin.com) nimmt den Mund ziemlich voll: Der neue Dienst ermögliche Musikliebhabern ihre Musiksammlung auf neue Art und Weise zu verwalten und Musik zu entdecken. Der Ansatz von mufin ist auf jeden Fall revolutionär. Der kostenlose mufin Player sortiert die eigene Musiksammlung nicht nach Popularität, geografischer Herkunft oder Genre, sondern nach dem Klang und spricht anschließend passende Empfehlungen aus. Für jedes einzelne Lied erzeugt mufin – eine Abkürzung für Musicfinder – einen akustischen Fingerabdruck und berücksichtigt dabei 40 Merkmale wie Tempo, Instrumentierung oder Harmonie.

\'mufin

Der mufin Player in Aktion

Daneben bietet mufin auf der eigenen Website die Möglichkeit unkompliziert nach persönlicher Lieblingsmusik zu suchen. Nach der Eingabe eines Lieblingsliedes listet der Dienst in Windeseile passende Lieder auf. Die mufin-Nutzer können in die vorgeschlagenen Titel kurz reinhören und bei iTunes oder amazon kaufen. Merkzettel, Wiedergabeliste und die Möglichkeit den Song Freunden zu empfehlen runden das spannende Angebot ab. Leider gibt es Musik bei mufin nicht in kompletter Länge, sondern nur als kurze Hörprobe. Hervorgegangen ist mufin aus einem Spin-off des Fraunhofer Instituts, inzwischen ist das junge Unternehmen eine Tochtergesellschaft des Softwareunternehmen Magix.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.