10 Millionen Euro für Spreadshirt

Die beiden Risikokapitalgeber Kennet Partners und Accel Partners investieren zehn Millionen Euro in die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de). Das frische Kapital will das 2002 von Lukasz Gadowski in Leipzig gegründete Unternehmen nutzen, um “sowohl […]

Die beiden Risikokapitalgeber Kennet Partners und Accel Partners investieren zehn Millionen Euro in die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de). Das frische Kapital will das 2002 von Lukasz Gadowski in Leipzig gegründete Unternehmen nutzen, um “sowohl neue Produkte und Angebote auf der Online-Plattform umzusetzen, als auch die Reichweite und internationale Ausrichtung weiter zu stärken”. Accel unterstützt Spreadshirts bereits seit 2006. “Mit dem Eintritt von Kennet bekommen wir die zusätzliche Erfahrung, die uns hilft, um Spreadshirt auf beiden Seiten des Atlantiks im Massenmarkt bekannt zu machen”, sagt Accel-Partner Harry Nelis. “Als Post-Bubble Unternehmer freue ich mich, dass unsere Idee, mittlerweile in dieser Sphäre der Wachstumsfinanzierung angekommen ist”, sagt Gadowski, mittlerweile Aufsichtsratsvorsitzender von Spreadshirt.

Zuletzt lief bei Spreadshirt allerdings nicht alles nach Plan: Zwar verkaufte die Shirtfabrik im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als eine Million T-Shirts, das Ziel 2008 um 50 bis 80 % zu wachsen wurde dagegen nicht erreicht. Es reichte nur für 40 % Wachstum. “Wie jedes Unternehmen derzeit werden auch wir uns an die aktuelle Situation und niedrigere Wachstumsprognosen anpassen müssen”, hieß es dazu Ende Januar im Unternehmensblog. Gemeint ist damit ein nicht näher bezifferter Abbau von Arbeitsplätzen. Gründer Gadowski schrieb zu den verfehlten Umsatzzielen in seinem Blog: “Klar, dass da dann auch Anpassungen nötig werden, zumal wir ein relativ kleines Unternehmen sind, welches nach wie vor investiert (z.B. neuer Firmensitz in Leipzig) und für seine Größe auch sehr International ist. Sprich, es ist derzeit noch kein profitables Unterfangen sondern wird eher in den Regionen einer \’Roten Null\’ geführt. Und so versuchen wir das Unternehmen generell zu steuern, Balance zwischen Kreativität und Effizienz. Sozusagen so viel Kreativität wie möglich zu schaffen, und dabei finanziell Verantwortungsbewusst bleiben.” Bei Spreadshirt arbeiten weltweit 300 Mitarbeiter, etwa die Hälfte davon ist in Leipzig. Jochen Krisch von Exciting Commerce schätzt den Umsatz der T-Shirtfabrik auf 25 bis 30 Millionen Euro.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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