edelight schreibt schwarze Zahlen

Zwischen all den aktuellen Krisenmeldungen und Hiobsbotschaften aus der On- und Offlinewelt gibt es auch noch richtig gute Nachrichten: Rund zwei Jahre nach der Gründung schreibt die Social-Commerce-Plattform edelight (www.edelight.de) schwarze Zahlen. Im […]

Zwischen all den aktuellen Krisenmeldungen und Hiobsbotschaften aus der On- und Offlinewelt gibt es auch noch richtig gute Nachrichten: Rund zwei Jahre nach der Gründung schreibt die Social-Commerce-Plattform edelight (www.edelight.de) schwarze Zahlen. Im Dezember stand beim 15-köpfigen Stuttgarter Unternehmen zum ersten Mal eine schwarze Zahl unter dem Strich. Genaue Angaben macht Gründer und Geschäftsführer Peter Ambrozy leider nicht. “Wer uns aber kennt der weiß, dass wir schon einiges pro Monat verdienen müssen, um ein positives EBIT zu erreichen”, schreibt er im Unternehmensblog. Insgesamt 850.000 Besucher tummelten sich in der Vorweihnachtszeit bei edelight. Über 3,5 Millionen Page Impressions kamen dabei zusammen. Den vermittelten Umsatz gibt Ambrozy mit circa einer Million Euro an. Zum Vergleich: Im Mai des vergangenen Jahres nannte edelight erstmals seine Zahlen. Damals lag der vermittelte Umsatz bei bis zu 350.000 Euro pro Monat. Die Zahl der Besucher pro Monat lag bei 330.000 Besucher, die Zahl der Page Impressions bei über 2 Millionen. Nach der traditionell starken Vorweihnachtszeit muss die edelight-Mannschaft nun beweisen, dass der Erfolg nicht nur ein Strohfeuer war.

Neben Provisionen spült Werbung Geld in die Kasse von edelight. Mit der Auslastung ist Ambrozy zufrieden: “Namhafte Marken wie VISA, Samsung, Messmer Tee oder die Deutsche Post buchten umfangreiche Exklusivkampagnen auf edelight. Sämtliche Aktionsflächen für Anlässe wie den Valentins- oder Muttertag 2009 sind nahezu komplett verkauft, neue Werbeformate, wie Product Placements, seit der Einführung im November ausgebucht”. Ein weiteres Standbein ist der b2b-Bereich mit dem Produkt visualdelight. Dieses Segment will Ambrozy im laufenden Jahr weiter ausbauen. visualdelight ist eine auf Nutzerpräferenzen basierende Produktempfehlungswolke, die Publisher in ihren Online-Auftritt einbauen können. “Das b2b-Geschäft wird in unserer Geschäftsstrategie 2009 weiter an Bedeutung gewinnen. Auf Grund des stagnierenden Werbemarkts ist E-Commerce für viele Webseiten zu einer wichtigen Ergänzung in der Vermarktung geworden – Tendenz weiter steigend”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.