Kurzmitteilungen: Zuckerberg in Deutschland, Docu-Trade, readbox, Absolventa, meineairline.de, HolzundEisen, Social Shopping

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * In der kommenden Woche ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Deutschland. Bei zwei Vorträgen in Berlin und München spricht der erfolgreiche Jungunternehmer über seine Erfahrungen und […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* In der kommenden Woche ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Deutschland. Bei zwei Vorträgen in Berlin und München spricht der erfolgreiche Jungunternehmer über seine Erfahrungen und über die Zukunft von Facebook in Deutschland. Die Veranstaltung in Berlin am 6. Oktober startet um 12.45 Uhr an der TU Berlin. Der Vortrag in München beginnt am 8. Oktober um 15.45 Uhr an der LMU. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt, Veranstalter smaboo bittet daher um eine rasche Anmeldung. Zusätzlich gibt es in München in den frischbezogenen Räumen der Eventplattform amiando einen exklusiven Abendevent, zu dem nur geladene Gäste Zugang erhalten. Normalerweise, denn ein Leser von deutsche-startups.de darf an der geschlossenen Veranstaltung teilnehmen. amiando-Gründer Felix Haas freut sich über aussagekräftige Bewerbungen per Mail [felix.haas (at) amiando (punkt) com]. Der glückliche Gewinner darf sich auf verschiedene Vorträge und Pizza freuen.

* Die Autoren- und Dokumentenhandels-Plattform Docu-Trade (www.docu-trade.com) startet ein Print-On-Demand-Modul. “Wir richten uns vor allem an Hobby-Autoren, an Doktoranten, Diplomanden und Antiquariate. Sie können gezielt Kleinauflagen in Auftrag geben und ersparen sich so die finanzielle Wagnis, zu viele Bücher auf Vorrat produzieren zu müssen. Doktorarbeiten werden so genau in der benötigten Zahl produziert. Antiquariate legen vergriffene Titel wieder auf. Und Schulungsunternehmen können so bei jeder Änderung neue Minimalauflagen in Druck geben”, sagt Gründer Jörg Pommerening. Docu-Trade ging vor rund einem Jahr an den Start und verfügt nach eigenen Angaben bereits über 1.500 Werke. Jeder Autor kann seine Dokumente bei Docu-Trade kostenlos hochladen und so anderen Nutzern zum Kauf anbieten.

* Mit readbox (www.readbox.net) startet ein Marktplatz für “Autoren, Verlage und Liebhaber unabhängiger Literatur”. Autoren und Verlage können ihre Werke beim neuen Dienst direkt online publizieren. “Durch Bewertungen, Empfehlungen und weitere Community-Funktionen lassen sich neue Bücher und Autoren besser finden, abgestimmt auf den individuellen Geschmack jedes einzelnen Nutzers”, sagt Gründer Ralf Biesemeier. Wie die Musikbranche stehe auch der Buchmarkt vor neuen Herausforderungen und wesentlichen Veränderungen durch das Internet. “Für unabhängige Autoren sowie kleine und mittlere Verlage sind die Entwicklungen von besonderer Bedeutung, denn sie haben durch die anhaltende und zunehmende Konzentration im Buchhandel immer weniger die Möglichkeit, ihre Leser über die traditionellen Vertriebswege zu erreichen.”

* Die Job-Plattform Absolventa (www.absolventa.de) kooperiert mit MLP. Der Finanz- und Vermögensberater stellt Absolventen künftig “an allen Hochschulstandorten Seminare beispielsweise für die Vorbereitung auf Assessmentcenter und zum Berufsstart zur Verfügung”. Pascal Tilgner, Gründer und Geschäftsführer von Absolventa: “Mit dem Absolventa-Prinzip haben wir für Absolventen eine funktionierende Alternative zur klassischen Bewerbung geschaffen. MLP ist für uns nun der ideale Partner, um das Vertrauen unserer Mitglieder mit weiteren kostenlosen Karriereservices zu rechtfertigen.”

* Nach einer kurzen Testphase hebt meineairline.de (www.meineairline.de) nun offiziell ab. “meineairline.de ist ein von den Fluggesellschaften völlig unabhängiges Bewertungsportal, welches ausschließlich auf echten Kundenrezensionen basiert und somit die ungefilterten, unzensierten und ehrlichen Erfahrungen und Eindrücke der Passagiere zusammenfasst”, sagt Initiator Markus Horowski. Durch aussagekräftige Kommentare und gute Schnappschüsse sollen Nutzer sich über die Plattform künftig “leicht den richtigen Eindruck von der jeweiligen Fluggesellschaft” machen können.

* Unter dem Namen HolzundEisen (www.holzundeisen.de) betreiben Alexander Lorenz und Armin Harbrecht einen Shop für die Trendsportart Crossgolf. Die angeboten Schläger, die ausschließlich online vertrieben werden, wurden dabei exklusiv für die Belange von Crossgolfern produziert. “Wir stellen fest, dass Crossgolf seit Anfang dieses Jahres auch im breiteren Publikum Fuß zu fassen beginnt, was sich nicht zuletzt in einer Vervielfachung der Zugriffszahlen unserer Website sowie Kundenzahl und Umsätze niederschlägt”, sagt Lorenz, selbst leidenschaftlicher Crossgolfer. Von der neuen Schlägerkollektion haben die HolzundEisen-Macher nach eigenen Angaben bereits mehrere hundert Stück verkauft – die Schläger kosten 30 bzw. 40 Euro. Im laufenden Jahr rechnet Lorenz mit einem Umsatz im fünfstelligen Bereich.

* Unter der Überschrift “Netzwerk trifft Marktplatz: Die seltsame Welt des Social Shopping” schreibt Dirk Kunde bei “Spiegel Online” über Smatch.com, DaWanda und Co: “Finden, Vergleichen, Schnäppchen machen – meist ist der Einkauf im Web eine nüchterne Sache. Das muss nicht so sein: Auf immer mehr Seiten empfehlen sich Kunden ausgefallene, besondere oder selbstgemachte Produkte. Der Plausch mit Händlern und Gleichgesinnten kommt dabei nicht zu kurz”.

* Im Interview mit Alexander Becker von “meedia” spricht Seriengründer Jens Kunath auch über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die deutsche Start-up-Szene. Kunath hält diese für sehr begrenzt: “Die VC-Investitionen in Deutschland sind rar und Börsengänge sowieso. Die meisten Start-ups wurden aus privaten Mitteln der Gründer oder überschaubare Angel-Investments finanziert. Es wird für Start-ups zunehmend schwieriger, Geld einzusammeln. Das hat aber nichts mit der Finanzkrise zu tun, sondern die Investoren betrachten den Markt einfach wieder realistischer”.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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