Besser duften mit MyParfuem

Die Liste der Mitmach-Misch-Eigenkreationen-Start-ups ist wieder ein Stückchen länger geworden. Nach Müsli, Tee, Kaffee und Schokolade ist nun Parfüm an der Reihe. “Die Idee entstand, als sich eine Freundin darüber beschwerte, dass sie […]
Besser duften mit MyParfuem

Die Liste der Mitmach-Misch-Eigenkreationen-Start-ups ist wieder ein Stückchen länger geworden. Nach Müsli, Tee, Kaffee und Schokolade ist nun Parfüm an der Reihe. “Die Idee entstand, als sich eine Freundin darüber beschwerte, dass sie so viele Duftdoppelgänger hat”, sagt Matti Niebelschütz, einer der vier Gründer von MyParfuem (www.myparfuem.de). Ihr Parfüm war wohl besonders beliebt. Seit wenigen Wochen bietet das Berliner Unternehmen Usern die Möglichkeit, ihren eigenen, völlig individuellen Duft zu kreieren.

“Seit Start haben wir rund 300 Flakons verkauft”, sagt Niebelschütz, der für die Unternehmensgründung extra sein Jura-Studium auf Eis gelegt hat. “Vorerst jedenfalls,” sagt er. Mithilfe eines Duftkompasses können die Nutzer aus 26 Duftessenzen – das ergibt acht Billiarden Kombinationsmöglichkeiten – wie Amber, Zimt, Lavendel oder Zitrone ihr eigenes Parfüm zusammenstellen. “Teilweise können dabei recht ungewöhnliche Düfte entstehen”, sagt der Gründer. Er muss es wissen – immerhin ist seine Nase immer ganz nah dran. Das Team von MyParfuem mischt die Essenzen nämlich eigenhändig im eigenen Labor zusammen.

Ausgewogene Zielgruppe

Die Zielgruppe, so Niebelschütz, sei bislang recht ausgewogen gewesen. Allerdings seien die Düfte in der Mehrheit eher weiblich und “eher frisch” gewesen. Zum Herbst/Winter wird sich dies sicher ändern. MyParfuem sei in der Beautycommunity schon recht bekannt, sagt der Gründer weiter. Nun wird die Marketingarbeit weiter ausgebaut und neue Vertriebswege sollen erschlossen werden. “Mit Kooperationen sind wir noch vorsichtig”, sagt Niebelschütz. Zu groß ist die Sorge der Jungunternehmer, als Parfümhersteller in das Billigimage abzurutschen. Daher setzt das bislang eigenfinanzierte Start-up vor allem auf Werbung, um ihr Angebot weiter bekannt zu machen.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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