Erster Blick auf das neue beschenkmich.de

In der Chausseestraße in Berlin geht es schon vorweihnachtlich zu: Benjamin Rohé vom Wunschlistendienst beschenkmich.de (www.beschenkmich.de) bereitet sich mit seinem kleinen Team auf den Geschenkerausch am Jahresende vor. Kurz vor dem großen Ansturm […]
Erster Blick auf das neue beschenkmich.de

In der Chausseestraße in Berlin geht es schon vorweihnachtlich zu: Benjamin Rohé vom Wunschlistendienst beschenkmich.de (www.beschenkmich.de) bereitet sich mit seinem kleinen Team auf den Geschenkerausch am Jahresende vor. Kurz vor dem großen Ansturm wollen die Hauptstädter ihre Nutzer mit einer runderneuerten Version beschenken. Zu den sichtbaren Veränderungen gehören ein neues Layout und etliche neue Funktionen. Im Mittelpunkt der überarbeiteten Version stehen ein Kalender und ein sogenannter Friendfeed, der die Nutzer über die Aktivitäten ihrer Freunde informiert. Mit Elementen wie “Besonders beliebt” und “Geschenkideen für Sie / für Ihn” wird der Ende des vergagenen Jahres gestartete Wunschlistendienst zudem deutlich sozialer und interaktiver. Demnächst sollen weitere Funktionen hinzukommen – angedacht sind umfangreiche Statistiken für die Nutzer, eine verbesserte Suchergebnisseite und die Möglichkeit, teure Geschenke gemeinsam mit mehreren Freunden zu stemmen.

Die neue Version von beschenkmich.de
Rund ein Jahr nach dem Start sind bei beschenkmich.de nach eigenen Angaben rund 63.000 Wunschlisten hinterlegt und insgesamt etwa 88.400 Nutzer registriert. Nicht alle konnten sich offenbar durchringen, ihre Wünsche niederzuschreiben. Bei der Zusammenstellung ihrer Wunschlisten können die User derzeit aus über sieben Millionen Produkten wählen. Die Zahl der täglichen Besucher gibt Gründer und Geschäftsführer Rohé mit 5.000 an. Die Zahl der monatlichen Page Impressions liege bei rund einer halben Million. Google Trends verzeichnete zumindest Ende des vergangenen Jahres einen deutlichen Ausschlag. Um die Wünche der beschenkmich.de-Nutzer zu erfüllen, muss man nicht beim Wunschlistendienst registriert sein. Jeder Nutzer hat eine öffentliche Wunschliste, deren Adresse er seinen Freunden, Verwandten und der Familie schicken kann.

Screenshot beschenkmich.de

So sieht beschenkmich.de derzeit aus
Es bleibt die Frage, ob diese Geschenkesuchenden onlineaffin genug sind, um die Wünsche alle über das Netz zu erfüllen. Denn schließlich landet nur bei jeder Bestellung eine Provisionen in der Kasse der Wunschlistenplattform.de. Neben beschenkmich.de setzen auch OpenWishes (www.openwishes.de) und edelight (www.edelight.de) auf das Wunschlistenprinzip. Wobei edelight viel stärker auf das Empfehlen von Lieblingsprodukten und Geschenkideen fokussiert ist. Bereits wieder aus dem World Wide Web verschwunden ist das Wunschlistenangebot Wishero (www.wishero.de), ein Ableger der Social-Commerce-Plattform Shoppero (www.shoppero.com). Zu guter Letzt existiert mit YouSmile (www.yousmile.de) noch ein Dotcom-Urgestein im Geschenkesegment. Der Dienst versteht sich allerdings eher als Hilfe bei der Suche nach ausgefallenen Geschenken.

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* Bei beschenkmich.de haben Socken keine Chance

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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