shopito präsentiert sich schmuckvoller

Seit März verkauft der Live-Shoppingdienst shopito (www.shopito.de) Schmuck über das Internet. Gestartet war das Friedberger (bei Augsburg) Start-up um Gründer Andreas Kosmatos als Schmuckschnäppchenplattform – jeden Tag gibt\’s ein Teil zu reduzierten Preisen. […]

Seit März verkauft der Live-Shoppingdienst shopito (www.shopito.de) Schmuck über das Internet. Gestartet war das Friedberger (bei Augsburg) Start-up um Gründer Andreas Kosmatos als Schmuckschnäppchenplattform – jeden Tag gibt\’s ein Teil zu reduzierten Preisen. Ein Modell, das bislang nicht aufzugehen scheint. Nur wenige Monate nach Start gab es unlängst den ersten Relaunch.

Notwendig wurde dieser vor allem deshalb, weil “wir uns mehr und mehr zu einer Geschenkeplattform entwickelt haben”, sagt Kosmatos. Mehr als Schnäppchen suchen vor allem Männer nach einem schnellen Präsent für die Liebste. Frauen hingegen fühlten sich bislang vom Angebot nicht angesprochen. Das soll sich nun ändern. Zu den wesentlichen Neuerungen auf shopito zählt eine optische Aufhübschung der Seite, die beim Thema rund um Schmuck notwendig zu sein scheint. “Wir wollen ja nicht wie ein Flohmarkt wirken”, sagt der Gründer.

Mit Markenschmuck das Sortiment erweitern

Vor allem aber bringt der Relaunch Funktionserweiterungen mit sich. Neben Gewinnspielen setzt der Schmuckverkäufer künftig verstärkt auf Gutscheine bei Erstregistrierung und strategische Kooperationen. “Ähnliche Live-Shoppingdienste sehe ich durchaus nicht als Konkurrenz”, betont Kosmatos. Wesentlich zum Erfolg soll aber insbesondere die Sortimentserweiterung auf shopito beitragen. Statt ausschließlich auf No-name-Schmuckstücke zu setzen, wird es ab sofort an jedem ersten und dritten Freitag im Monat einen so genannten Label-Tag geben – mit Schmuckstücken beispielsweise von Esprit oder S.Oliver. “Die sind um bis zu 50 % günstiger als im Handel”, verspricht Kosmatos.

Gleichzeitig öffnet sich die Seite auch für Jungdesigner, die über shopito die Möglichkeit erhalten sollen, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Start macht eine Designerin aus dem Raum Augsburg. Gleichzeitig setzt Kosmatos auch auf ein integriertes Shopsystem für Händler. “Diese Maßnahmen erfordern eine veränderte Marketingstrategie”, weiß der Gründer, der mit so mancher weiteren Idee shopito nach vorne treiben will.

Artikel zum Thema:
* Shopito verkauft Schmuck – Live-Shopping brummt weiter

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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