Kurzmitteilungen: adTunes, Last.fm, Frauenzimmer.de, meinestadt.de

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Die Online-Musikbox adTunes (www.adtunes.de) hat Ärger mit Apple. Der amerikanischen Konzern moniert, dass der Name adTunes zu sehr seiner Marke iTunes ähnelt und fordert eine […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Online-Musikbox adTunes (www.adtunes.de) hat Ärger mit Apple. Der amerikanischen Konzern moniert, dass der Name adTunes zu sehr seiner Marke iTunes ähnelt und fordert eine Namensänderung. „Als wir uns einen Namen überlegt haben, war es uns wichtig, mit dem Namen das Portal zu beschreiben. adTunes lag da auf der Hand – kürzer, prägnanter und einfacher ging es nicht. Eine Verwechslungsgefahr besteht insofern tatsächlich nicht, da sich unser Portal überhaupt nicht mit iTunes vergleichen lässt. Dass sich Apple von der Wahl des Namens gestört fühlt, war nicht unsere Intention und tut uns auch leid”, sagt Constantin Thyssen, Gründer und Geschäftsführer von adTunes. Das Münchner Start-up bot Apple umgehend einen Vergleich an – demnach will sich adTunes innerhalb der nächsten drei Monate einen neuen Namen zulegen. „In Anbetracht der Tatsache, dass wir nicht an einem jahrelangen, für beide Seiten mühsamen und kostspieligen Rechtsstreit interessiert sind, sondern all unsere Ressourcen darauf verwenden wollen, ein großes Portal auf die Beine zu stellen, haben wir uns entschieden, juristisch nicht gegen die Forderungen der Apple Inc. vorzugehen, sondern sie zu akzeptieren“, sagt Thyssen.

* Die Musik-Plattform Last.fm (www.last.fm) bietet Künstlern ohne Vertrag ab sofort die Möglichkeit, ihre Musik über die Plattform anzubieten. Jedes Mal, wenn ein Nutzer einen Songs als Free-on-Demand oder über das Last.fm-Radio abspielt, erhält der jeweilige Künstler eine Vergütung. „Dies ist ein bedeutender Tag für alle „do-it-yourself“-Künstler. Wir passen die Wettbewerbsbedingungen so an, dass alle die gleichen Voraussetzungen haben, mit ihrer Musik Geld zu verdienen. Junge Musiker, die noch in der Garage proben, sollen die gleichen Chancen haben, durch Last.fm eine Fangemeinde aufzubauen und bezahlt zu werden, wie die neusten Bands der großen Labels. Das „Artist-Royalty“-Programm ist ein weiterer, bedeutender Schritt hin zu einer besseren Kontrolle über die eigene Musik und – was noch viel wichtiger ist – es wird Musikern helfen von ihrer Musik auch leben zu können”, sagt Martin Stiksel, Mitgründer von Last.fm.

* Unter dem Namen Frauenzimmer.de (www.frauenzimmer.de) schicken RTL interactive und der TV-Sender Vox eine neue Plattform für Frauen ins Rennen. Mit einer Mischung aus aktuellen Nachrichten, Promi-News, Service-Themen und einer Community wollen die Betreiber die weibliche Zielgruppe begeistern. „Wir investieren weiter in den Aufbau von Zielgruppenportalen, um unsere Reichweite im Netz zu steigern. Nach dem Start von Kochbar.de ist dies der Start eines weiteren neuen Premium-Angebots innerhalb weniger Wochen”, sagt Matthias Büchs, Mitglied der Geschäftsleitung von RTL interactive.

* Die Regionalplattform meinestadt.de (www.meinestadt.de) erstrahlt in neuem Glanz. Eine neue horizontale Navigation und ein neues Layout sollen die Nutzer begeistern. “Wir haben die Seitenstruktur deutlich modernisiert und dem heutigen Nutzerverhalten angepasst”, sagt Armin Gellweiler, Senior Product Manager von meinestadt.de. Durch die strukturellen Änderungen rückten die lokalen Informationen auf meinestadt.de in Zukunft noch weiter in den Mittelpunkt der einzelnen Stadtportale.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.