Bei allmyTea spielt Tee die Hauptrolle

Das Münsterland ist nicht als Region der Teetrinker bekannt. Trotzdem residiert im schönen Örtchen Münster neuerdings der Teeshop allmyTea (www.allmytea.de). Gegründet wurde der E-Commerce-Dienst von Andreas Unger, Marc Grotholtmann und Michael Weber. Noch […]
Bei allmyTea spielt Tee die Hauptrolle

Das Münsterland ist nicht als Region der Teetrinker bekannt. Trotzdem residiert im schönen Örtchen Münster neuerdings der Teeshop allmyTea (www.allmytea.de). Gegründet wurde der E-Commerce-Dienst von Andreas Unger, Marc Grotholtmann und Michael Weber. Noch in diesem Monat soll die Wunschteefabrik, deren Produktionshallen zwar in Münster sind, die aber ursprünglich in Dortmund aus der Taufe gehoben wurde, ihre Pforten öffnen. Dann können sich Deutschlands Teetrinker über die Website ihre eigenen Teekreationen zusammenmischen. Die drei Gründer setzen somit auf das Trendthema Mass Customization. Gerade im Lebensmittelsegment sind in letzter Zeit einiger solcher Konzepte entstanden – allen voran natürlich mymuesli (www.mymuesli.de). Ebenfalls in Münster sitzt bekanntlich Sonntagmorgen (www.sonntagmorgen.com), ein Shop für individuell gemischten Kaffee. Auf Tee setzen bereits Thomas Rukober und Florian Kölsch – ihr Angebot heißt yourtee.de (www.yourtee.de). „Ob im Online-Handel oder in unserer Gesellschaft, Individualität ist der absolute Megatrend”, sagt Geschäftsführer Unger.

Ein erster Blick auf die Testversion von allmyTea
Zur Auswahl stehen bei allmyTea rund 100 Zutaten und ebenso viele natürliche Aromen. Zunächst muss sich jeder Nutzer für eine Grundmischung entscheiden. Diese kann er dann mit verschiedenen anderen Zutaten wie Kräutern, Blüten oder Aromen verfeinern. Unschlüssigen Zeitgenossen geben die allmyTea-Macher Empfehlungen, welche Zutaten zu ihrer Grundmischung passen. Im Prinzip kann aber jeder alles mit allem zusammenschütten – auch Kamille und Chili beispielsweise. Je mehr Zutaten die Nutzer auswählen, desto teurer wird der eigene Tee. Normale Mischungen sollen zwischen 4 und 5,50 Euro kosten. Hinzu kommen noch die Versandkosten. Damit auch Impulskäufer zuschlagen, gibt\’s neben der Teemischbatterie auch unzählige fertige Mischungen. Somit ist allmyTea eine gute Mischung aus Mass Customization und normalen Cyber-Teeladen.

Fünf verschiedene Tee-Lieferanten

Ausgeliefert werden die Teemischungen zum Start in kleinen Weißblechdosen, später geht der Tee in peiswerteren Aromaverpackungen auf die Reise. Keinesfalls möchte Unger mit allmyTea nur Teekenner ansprechen. Vielmehr will er mit seiner großen Auswahl alle Teetrinker – vom kindlichen Früchteteefans über den Aromateetrinker bis zum Genussmenschen bedienen. Damit wirklich jeder zugreift, arbeitet allmyTea mit fünf verschiedenen Tee-Lieferanten zusammen. Optisch macht die derzeitige Testversion von allmyTea schon einen ordentlichen Eindruck, auch die Mischerei funktioniert bereits. Es fehlt nur noch der nötige Feinschliff. Oder um beim Thema zu bleiben: Der Tee-Shop muss noch eine Weile ziehen.

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* Eigenkreationen statt Massenware

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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