Bei Amazee geht\’s um Projekte

Ausnahmsweise riskieren wir mal wieder einen Blick in die Schweiz. Bereits seit geraumer Zeit basteln dort Gregory und Dania Gerhardt sowie Prodosh Banerjee an ihrem Projekt Amazee (www.amazee.com). Der Dienst mit dem sympathischen […]

Ausnahmsweise riskieren wir mal wieder einen Blick in die Schweiz. Bereits seit geraumer Zeit basteln dort Gregory und Dania Gerhardt sowie Prodosh Banerjee an ihrem Projekt Amazee (www.amazee.com). Der Dienst mit dem sympathischen Namen lässt sich am besten als Online-Plattform für Projekte beschrieben. “Amazee soll die weltweit grösste Internetplattform für gesellschaftliche Zusammenarbeit werden. Amazee ermöglicht und fördert die virtuelle Zusammenarbeit in Projekten”, erklärt Dania Gerhardt das Konzept. Als Beispiele nennt Gerhardt den Bau einer Schulbibliothek in der Mongolei, den weltweite Austausch von Strickmustern oder die Organisation der nächsten Revolution.

Wobei es bei Amazee nicht immer so hochtrabend zur Sache gehen muss und soll. Nutzerin Liane Janz und ihr Team haben sich beispielsweise das Ziel gesetzt, Rugby in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Und dem ein oder anderen reicht es sicherlich auch, wenn er endlich mal einen Marathon schafft. Knapp 200 Projekte sind derzeit in der Amazee-Datenbank – Anfang Mai ging der Dienst mit einer ersten Beta-Version ins Netz. Richtig zum Tragen kommt das Amazee-Konzept aber selbstverständlich erst bei Projekten an denen viele Menschen mitarbeiten können und wollen – nicht umsonst nennt sich Amazee selbst Social-Collaboration-Plattform. Über die Website sollen die Initiatoren schnell Verbündete und auch Sponsoren gewinnen können. Zur Kommunikation untereinander dienen die üblichen Social-Network-Funktionen. Derzeit liegt Amazee in einer englischen und einer deutschen Version vor. Mit letzterer wollen die Schweizer hierzulande reichlich Nutzer von ihrem Konzept überzeugen. Die Schweiz alleine ist den Machern nicht genug.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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