Kurzmitteilungen: Nexopia, Qype, trivago, Tradoria, Ambigo

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Burda Digital Ventures investiert in das kanadische Social Network Nexopia (www.nexopia.com). Die genaue Höhe der Finanzspritze ist nicht bekannt – in der Pressemitteilung ist lediglich […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Burda Digital Ventures investiert in das kanadische Social Network Nexopia (www.nexopia.com). Die genaue Höhe der Finanzspritze ist nicht bekannt – in der Pressemitteilung ist lediglich von mehreren Millionen Dollar die Rede. Nexopia wurde bereits 2003 vom damals 18-Jährigen Timo Ewalds gegründet und hat nach eigenen Angaben über 1,2 Millionen registrierte Nutzer. Als Vorstandsvorsitzender von Nexopia wirkt künftig der Justbooks-Mitgründer Boris Wertz.

* Die Bewertungsplattform Qype (www.qype.de) steigt in das Thema Ärztebewertungen ein. “Wir haben nach intensiven Diskussionen mit unseren Anwälten die Nutzungsbedingungen hier absolut gelockert. Auch bei Qype kann man diese Standesberufe problemlos bewerten. Wichtig nur, wie sonst bei Qype auch: Man darf keine falschen Tatsachen verbreiten”, schreibt Gründer Stephan Uhrenbacher in einer Mail an die Nutzer der Plattform. Schon jetzt sollen in der Qype-Datenbank Bewertungen zu über 1.000 Ärzten vorhanden sein.

* Die Reise-Community trivago (www.trivago.de) bietet Hoteliers nun die Möglichkeit, ihr Haus ausführlich zu präsentieren. “Hoteliers haben auf trivago Hotelier unter anderem die Möglichkeit, Bewertungen zu kommentieren, aktuelle Angebote in einem Hotelblog zu veröffentlichen und ihre Hoteldaten eigenständig zu verwalten”, teilt das Unternehmen mit.

* Der Webshop-Anbieter Tradoria (www.tradoria.de) hat sein Angebot komplett überarbeitet. Zu den Neuerungen gehört unter anderem die Rubrik “Club Shopping“. Demnächst können die Nutzer der Shopping-Mall in dieser Rubrik drei Produkte, jeweils für drei Tage zum Sonderpreis ergattern.

* Mit Ambigo (www.ambigo.de) haben Nico Liß und Daniel Linssen eine Metasuchmaschine für Auftragsauktionen ins Netz gehievt. “Zum Start werden die fünf großen deutschsprachigen Anbieter blauarbeit.de, jobdoo.de, my-hammer.de, profis.de, und undertool.de durchsucht”, sagt Linssen. “Als besonderer Service wird ein E-Mail-Service angeboten, um sich bei passenden Aufträgen in der Umgebung sofort informieren zu lassen.”

* Der typische deutsche Online-Nutzer hat nach ausgewählten Ergebnissen des W3B-Reports “E-Commerce im WWW” das Internet als Einkaufskanal längst für sich erobert. Inzwischen habe fast jeder Nutzer zumindest schon einmal etwas im Netz eingekauft. Im Rahmen der Studie wurde auch nachgefragt, welche Informationskanäle bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. “Mit Abstand am bedeutsamsten ist das Internet als Informationsquelle dann, wenn es um den Kauf von Kameras bzw. Digitalakameras geht: Über der 90 % Nutzer, die bei ihrem letzten Online-Einkauf ein solches Produkt erworben haben, informierten sich vor diesem Kauf im Internet”, heißt es in der Studie. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielten unabhängige Testberichte (61 %) und Preisvergleichs-Web Sites (58 %).

* Unter der Überschrift “Die coolsten Web-Ideen aus dem Silicon Valley” stellt “Welt Online” einige interessante Web-Projekte aus den USA vor. Darunter Seesmic, eine Kreuzung aus Facebook und YouTube, Atlaspost, ein Landkarten-basiertes soziales Netzwerk, und Vidyo, ein Dienst, der kostengünstige Video-Konferenzen mit einfachsten Kameras ermöglichen soll.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Jan

    Also irgendwie wird die Qualität von DS immer schlechter bzw. nicht besser. Hier werden einfach nurnoch Pressemeldungen zusammengefasst, (teilweise vollkommen uninteressanten) Leuten die immer selben Fragen gestellt und grundsätzlich wenig neues berichtet. Dafür das hier ein redaktioneller Anspruch dahinter stehen soll finde ich das schon sehr schwach… vor allem wenn man es mal mit wirklich investigativen und tiefergehenden Seiten wie techcrunch oder paidcontent vergleicht….

    Musste einfach mal Luft ablasse, sorry wenn ich irgendwem damit zunahe trete… :D



  3. Pater Flick

    Die Idee hinter Ambigo finde ich ja ganz spannend – in anderen Bereichen wie zB bei Live-Shopping macht das ja durchaus Sinn, die wichtigen Dienste auf einer Seite zusammenzufassen.
    Bei Handwerkerauktionen allerdings aus meiner Sicht überhaupt nicht, da zB profis.de gerüchteweise nicht mehr weitergeführt wird und auch jobdoo und undertool, wenn man sich deren Angebot ansieht, nicht wirklich viel anzubieten haben. jobdoo 245 Einträge…
    Bleibt als Fazit, dass lediglich myhammer und blauarbeit sich durchgesetzt haben und die kritische Masse erreichen konnten. Aber zwei Portale kann man sicher auch ohne ambigo überwachen, oder?



  4. sandra

    @ Jan
    Ich versteh dein Kritik nicht. Wo liegt das Problem, wenn DS Presseberichte zusammenfasst? Ich komme auf DS um mir einen umfangreichen Blick über die internetbusiness entwicklung in D. zu machen,



  5. Jan

    @Sandra:

    Weil mein Anspruch / Erwartung an eine solche Seite auch ml wäre das man Sachen lesen kann die nicht nur aus Pressemeldungen kommen bzw. vorher bei primär englischsprachigen Mitbewerbern stehen. Investigative Arbeit, dass ist was ich unter Journalismus verstehe.

    Wenn Journalismus nur aus Umformulieren vorgelieferter Pressemeldungen besteht, ist das für mich schon ein gewisses Armutszeugnis.



  6. Ulf

    @Sandra
    wenn der von Ihnen erwähnte “Überblick” nur aus selbst hochgejubelten Pressemeldungen besteht, dann haben Sie nur einen sehr getrübten Überblick.

    Ich schaue auch jeden Tag bei DS rein, hätte aber auch gern viel mehr Investigatives. Dazu müsste man natürlich mal die Job-Vorgaben der Redakteure sehen. Vielleicht ist der Inhaber von DS ja mit dem jetzigen Niveau voll zufrieden, was schade wäre. Ich sehe bei den Zuschriften immer mal Kritik in diese Richtung, sehe aber bei den Berichten immer das gleiche Niveau. Es fehlt wohl der Druck des Abonnement-verdienen-und-halten–müssens.

  7. Die Kurzmitteilungen basieren in der Tat zum Großteil auf Pressemitteilungen. Anders könnten wir diese Masse an News, die täglich auf uns einprasseln auch kaum bewältigen. Dies fällt für uns unter den Aspekt Marktbeobachtung. Wir filtern für unsere Leser Informationen und bereiten diese auf. So wie es etablierte Branchendienste wie kress, w&v und Horizont auch jeden Tage machen. Daneben schreiben wir aber auch eine Menge eigener Berichte, sprechen dafür mit den Gründern und liefern Hintergrundinfos zu aktuellen Ereignissen. Diese Linie hat sich seit dem Start nicht verändert.

  8. profis.de ist übrigens eingestellt – damit wird ambigo wieder ein stückweit uninteressanter wie Peter richtig angemerkt hatte.

    LG Martin

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