Ecato veröffentlicht Zahlen

Das Marktplatz-Netzwerk Ecato (www.ecato.com) legt eine vorläufige Bilanz für das Jahr 2007 vor. Erstmals erwirtschaftete das Berliner Unternehmen demnach einen Jahresüberschuss. “Wir haben das vergangene Jahr mit einem deutlich fünfstelligen Gewinn vor Steuern […]

Das Marktplatz-Netzwerk Ecato (www.ecato.com) legt eine vorläufige Bilanz für das Jahr 2007 vor. Erstmals erwirtschaftete das Berliner Unternehmen demnach einen Jahresüberschuss. “Wir haben das vergangene Jahr mit einem deutlich fünfstelligen Gewinn vor Steuern und einer Brutto-Umsatzrendite von knapp 15 % abgeschlossen”, sagt Mitgründer Christian Boris Schmidt gegenüber deutsche-startups.de. Der Positivtrend setze sich mit einem Umsatzrekord im Januar weiter fort.

Seit 2005 betreibt und vermarktet Ecato ein Marktplatz-Netzwerk. Websitebetreiber aller Art können diese White-label-Lösung in ihre Plattform einbauen und im Gegenzug E-Commerce-Provisionen einstreichen. Die rund 1.000 Partner-Websites dürfen sich im ersten Monat dieses Jahres nach Unternehmensangaben insgesamt über “mehr als 15.000 Euro Provision” freuen. Nicht enthalten sind in dieser Zahl die Provisionen von Premiumpartnern wie ZDNet.de.

Auslandsexpansion geplant

In den kommenden Monaten wollen Schmidt und sein Partner Andreas Mauf weitere Websitebetreiber für sich gewinnen. Wobei es die Hauptstädter besonders auf die vielen privaten und semi-professionellen Webangebote abgesehen haben. Ebenfalls auf der Agenda steht die Auslandsexpansion – angedacht ist der Start in Großbritannien und Frankreich. Schon in der nächsten Woche will Schmidt in diesem Zusammenhang eine “strategische Zusammenarbeit” verkünden. Für die Auslandsaktivitäten suchen sich Schmidt und Mauf hoffentlich personelle Verstärkung, denn bisher bewerkstelligen die beiden Gründer Ecato fast ganz alleine. Finanzielle Unterstützung erhalten sie bisher von Arend Lars Iven und Ron Hillmann, den Gründern der Online-Marketing-Agentur Iven & Hillmann.

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* Startschuss für handeln.de

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Glückwunsch!

    Ich bin schon gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Gerade in Hinblick auf Zlio und Co.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  2. Fein gemacht, gratuliere zu einem erfolgreichen Geschäftsjahr und wünsche für die nächsten viel Erfolg! :)

    Grüße

    Andreas

  3. Holala Herr CBS :D Fein gemacht. Weiter so!!!



  4. Hermann

    Immerhin 15 Euro pro Partner Ausschüttung, wenn das mal kein Wort ist!

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  6. Ob Herr Schmidt sich mit der Veröffentlichung solcher Zahlen einen Gefallen tut? Als Partner käme ich mir verarscht vor.

    Im Klartext: Die anderen bekommen nix, wir machen den Reibach.

    Aber wenigstens ist er ehrlich und steht zur Ausbeutung, immerhin.

  7. Klaus, wir zahlen unseren Partnern eine faire und transparente Klickprovision. Ich wüsste nicht, inwiefern dies eine Ausbeutung dieser bedeuten sollte. Im Gegenteil, die Websitebetreiber in unserem Netzwerk profitieren sehr deutlich davon und erhalten kostenlos eine professionelle Whitelabel-Lösung für ihre Webseiten.

  8. @ Klaus

    die Provisionen sind im Monat und der Gewinn bezieht sich auf das Jahr.
    Deine Aussage “die anderen bekommen nix und wir machen den Reibach” kann ich da nicht nachvollziehen.

    Den Vorwurf der Ausbeutung find ich deswegen total passend zur närrischen Jahreszeit. Zumal so ein Ecato Shop ja zwangsweise bei der Registrierung einer Domain eingebaut wird (Achtung: Ironie!!)

  9. Ich denke auch, daß sich die Ecato Provisionen durchaus sehen lassen können. Der Ecato-Anteil an der Provision wird in vielen Fällen durch das “Bündeln” (aufgrund des Volumens bekommt Ecato natürlich bessere Deals als der “kleine Seitenbetreiber”) wieder wettgemacht. Die Technologie gibts quasi gratis dazu.

    Wir waren selbst jahrelang Ecato-Partner. Und die erzielten CPCs können sich durchaus mit denen von Eigenlösungen messen. Wer wenig Arbeit mit seinem Shoppingbereich will und eine “Fertiglösung” sucht, ist mit Ecato sicher nicht schlecht bedient.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  10. > Zumal so ein Ecato Shop ja zwangsweise bei der
    > Registrierung einer Domain eingebaut wird (Achtung:
    > Ironie!!)

    Hey, Sascha. Das ist doch kein Problem. Gegen eine Servicegebühr von 2000 Euro je Domain entferne ich Dir gerne den Zwangsshop von Deinen Sites. Oder Du kaufst für 25.000 Euro einmalig unsere Domain-Jailbreak-Software. Dann kannst Du all Deine Domains für einen beliebigen Zweck nutzen (auch Ecato-Shops natürlich). Allerdings kann es sein, daß das beim nächsten Ecato Update nicht mehr funktioniert ;-)

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