Rabatte gibt es auf snipgo

Viele zahlen wenig, oder: Je mehr, desto günstiger. Mit diesem Geschäftsmodell ging Mitte Oktober das Shopping-Portal snipgo online. “snipgo ist eine Handelsplattform für Einkaufsgemeinschaften im Internet”, sagt Kerstin Oschütz von snipgo. Das Konzept […]
Rabatte gibt es auf snipgo

Viele zahlen wenig, oder: Je mehr, desto günstiger. Mit diesem Geschäftsmodell ging Mitte Oktober das Shopping-Portal snipgo online. “snipgo ist eine Handelsplattform für Einkaufsgemeinschaften im Internet”, sagt Kerstin Oschütz von snipgo. Das Konzept klingt dabei irgendwie vertraut. Immerhin wagte sich schon vor einigen Jahren letsbuyit auf den Markt und scheiterte 2002 damit – nicht zuletzt am Rabattgesetz. Oschütz lässt sich von diesem Negativbeispiel nicht beeindrucken und sagt: “Bei snipgo sind es die Kunden, die den Preis mit dem möglichen Händler vereinbaren.” Ob der sich auf den Preisvorschlag einlässt, steht ihm offen. Oschütz denkt dabei beispielsweise an Saisonware, die die Händler aus ihren Regalen verbannen wollen.

Bislang ist das Shoppingportal vor allem für Sportler interessant, denn noch gibt es nur die Möglichkeit, Rabatte für Produkte aus den Bereichen Golf, Wasser- und Wintersport sowie Fitness auszuhandeln. “Wir lassen die User entscheiden, welche weiteren Sportarten gefragt sind”, so Oschütz und definiert wenigstens mittelfristig die Zielgruppe. Zurzeit setzen die Gründer um den begeisterten Hobbysportler Peter Dickten noch auf rein virales Marketing und auf das Unternehmensblog. “Die Marketingmaschinerie läuft gerade erst an,” so die Pressesprecherin. Das Team verspricht sich durch Werbung auf sport-affinen Seiten vor allem eine höhere Userzahlen und mehr Händler. Diese werden von snipgo auf Qualität und Service geprüft. Eine Registrierung ist für beide Seiten kostenlos. Erst bei Verkauf zahlt der Händler eine Einkaufsmarge.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.