Der gepflegte Mann kauft online

Schluss mit Männern, die bei der Frau im Pflegesortiment die Cremchen und Tübchen mopsen! Das geht auch anders: Michael Bröske verkauft über das im letzten Jahr gestartete Online-Portal “der gepflegte Mann” exklusive Kosmetik […]
  • Von Christina Cassala
    Dienstag, 16. Oktober 2007
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Schluss mit Männern, die bei der Frau im Pflegesortiment die Cremchen und Tübchen mopsen! Das geht auch anders: Michael Bröske verkauft über das im letzten Jahr gestartete Online-Portal “der gepflegte Mann” exklusive Kosmetik für den Mann. In seinem Sortiment finden sich ausschließlich Marken aus den USA und Großbritannien, die es auf dem heimischen Markt nicht zu kaufen gibt. Im Angebot stehen Gesichts-, Körper- und Haarpflege, Anti-Aging Produkte sowie Rasiercremes und -sets. Preislich bewegen sich die Produkte zwischen 12 und 50 Euro für ein Pflegeprodukt; bei einem Rasierset darf es schon mal ein wenig mehr sein. Für 600 Euro ist so eines durchaus auch zu haben. Alle Produkte sind durch die Gründer selbst getestet.

Die Hemmschwelle der Männer, im Geschäft nach Kosmetik oder Pflegeprodukten zu fragen, ist hoch. Genau an diesem Punkt setzt Gründer Michael Bröske, 38, mit seinem Geschäftsmodell an. Denn das Interesse ist bei den Herren hoch. Insbesondere dann, wenn der “erste Lack” ab ist. Und so zählen vornehmlich Großstädter mittleren Alters zu seiner durchaus solventen Klientel. “Der Online-Handel baut bei den Männern Berührungsängste ab”, so Bröske.

Weitere Marketingaktivitäten geplant

Rund 15.000 Besucher im Monat verzeichnet der drei-Mann-Betrieb mittlerweile durchschnittlich. Tendenz steigend. Und das, obwohl sich die Marketingaktivitäten bislang vor allem auf Newslettermarketing, Suchmaschinenoptimierung und Affiliate Marketing beschränkten. Nach dem Weihnachtsgeschäft sollen diese Aktivitäten von “der gepflegte Mann” weiter ausgebaut werden. Vor allem soll der Servicegedanke stärker betont werden. So plant das Team im kommenden Jahr zum Beispiel einen Online-Konfigurator, der die Suche nach dem passenden Produkt erleichtert. Darüber hinaus sind Videos in Planung, die den Männern die richtige Anwendung der Ware erklären soll. Nicht zuletzt sind Cross-Selling Aktivitäten denkbar.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

  1. Ein Konfigutator ist sicher eine vernünftige Idee. Wie soetwas aussehen kann, ist bei telefon.de zu bewunder: http://www.telefon.de/assistent_auswahl.asp?domain=1

    grusz
    klm

  2. Pingback: Jack's News Blog

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