Askerus setzt auf Immobilien

Die “Askerus“-Gründer Tarek Moussa und Marco Simonis erweitern ihr Angebot. Zur Vermittlung von Reisen gesellt sich nun das Thema Immobilien. Wie bei “Askerus Travel” steht bei “Askerus Immobilen” die persönliche Nachfrage und nicht […]

Die “Askerus“-Gründer Tarek Moussa und Marco Simonis erweitern ihr Angebot. Zur Vermittlung von Reisen gesellt sich nun das Thema Immobilien. Wie bei “Askerus Travel” steht bei “Askerus Immobilen” die persönliche Nachfrage und nicht das Stöbern nach Angeboten im Mittelpunkt. “Dieses Nachfrage-Prinzip hat für beide Seiten große Vorteile”, sagt Gründer Moussa. “Der Nachfrager orientiert sich nur noch an seinen wirklichen Wohnwünschen und lässt diese nicht durch das Angebot bestimmen. Der Makler erhält ein umfassendes Bild über den möglichen Kunden und seine Vorstellungen und kann flexibler und individueller beraten und bessere Angebote machen.”

Die individuellen Suchanfragen sind dabei für die Nutzer kostenlos. Immobilienmakler wiederum müssen “erst bei einer zutreffenden Anfrage und dem damit verbundenen Kontaktabruf des Immobiliensuchenden”, eine Angebotsgebühr zahlen. Gegründet haben die beiden Studenten Moussa und Simonis ihr Unternehmen im Juli des vergangenen Jahres. Wenige Monate später ging “Askerus Travel” ins Netz. Im dritten Quartal dieses Jahres wurden über die Cyber-Plattform nach eigenen Angaben “rund 5.000 Reiseanfragen mit einem Gesamtwert von circa 3,15 Millionen Euro aufgegeben”.

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* Askerus dreht den Spieß um

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Im Bereich Immobilien wird dadurch sicherlich auf echte Bedürfnisse eingegangen. Immobilienmakler in Deutschland treten als Agenturen und Vermittler sehr oft im Interesse des Vermieters im Bereich Miete auf. Gemeinsame Sache ist angsagt.

    Wer kennt das nicht, wenn der Kontakt über http://www.immobilienscout24.de aufgenommen wird. Der Makler meldet sich. Es gibt einen Termin. Man darf mit mehreren Parteien die Immobilie besichtigen. Der Makler wird als Vertreter des Eigentümers wahrgenommen.

    Danach bietet man sich an, um den Zuschlag zu gewinnen. Verkehrte Welt? Für diese unangenehme Szene darf man dann auch noch an den Makler zahlen. Der Makler zahlt eine extrem billige Anzeige beim “ImmoScout” und darf sich die neuen Mieter ausuchen? Wofür?

    In anderen Ländern steht der Makler auf der Seite der Mieter und Käufer. Ihnen muss er die Immobilien suchen und Termine vereinbaren. Im Normalfall muss er 10 bis 20 Besichtigungstermine organisieren. Da ist dann auch die Provision gerecht.

    Wünschen wir solchen Modellen, dass der Immobilienmarkt wieder echte Dienstleister schafft. Der Ansatz von Askerus ist fair.

  2. Interessant, wenn auch wenig Spektakulär. Was für die Reisebranche sehr gut funktionieren mag muss auch nicht gleich auf die Immobilienbranche zutreffen. Bei jedem Immobilienportal kann der User ein persönliches Immobiliengesuch aufgeben und wird entsprechend per Email über neue (zutreffende) Angebote informiert. Das ganze kostenfrei für die Immobiliensuchenden wie auch Anbieter. Weit informativer wäre es für die Suchenden, sich über ein Maklerunternehmen im Vorfeld informieren zu können bzw. sich mit anderen Usern auszutauschen. Ein Trend den das neue multimediale Immobilienportal Immo-Clips.de in den nächsten Wochen anbieten wird.

  3. klingt als Konzept sehr interessant. Es drängen immer mehr online-Angebote auf den Markt, die weg vom klassischen Immobilienportal gehen. Es bleibt spannend.

  4. Pingback: DemandR setzt auf Nachfrager :: deutsche-startups.de

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