ondux tauscht Ausschreibungsunterlagen

Ronald Bogaschewsky, Michael Broens, Christoph Glock und Martin Mündlein wollen öffentlichen Auftraggebern die Arbeit erleichtern. Über ihre Internet-Plattform “ondux“, die sich derzeit in der Test-Phase befindet und in wenigen Wochen starten soll, können […]
ondux tauscht Ausschreibungsunterlagen

Ronald Bogaschewsky, Michael Broens, Christoph Glock und Martin Mündlein wollen öffentlichen Auftraggebern die Arbeit erleichtern. Über ihre Internet-Plattform “ondux“, die sich derzeit in der Test-Phase befindet und in wenigen Wochen starten soll, können Kommunen, Städte und Landkreise künftig Ausschreibungsunterlagen austauschen. “Da öffentliche Auftraggeber grundsätzlich eine Vielzahl von Leistungen beschaffen, die sich von Büroeinrichtungen über Feuerwehrautos bis hin zu ganzen Straßenzügen erstrecken können, verfügen nur wenige Auftraggeber über ausreichend personelle Ressourcen, um die Ausschreibungsunterlagen in allen notwenigen Bereichen problemlos anfertigen zu können”, sagt Mündlein. Zumal solche Unterlagen selbst bei alltäglichen Gegenstäden meist sehr detailliert sein müssen.

Neben dem ernormen Zeitauwand verweist Mündlein auf die hohen Kosten für die Erstellung solcher Unterlagen, denn oftmals würde die “Erstellung einzelner Leistungsbeschreibungen auch an externe Dienstleister übertragen”. Über “ondux” können öffentliche Auftraggeber demnächst gezielt nach Ausschreibungsunterlagen anderer Institutionen stöbern und diese Dokumente bei der Erstellung der eigenen Unterlagen als Vorlage verwenden. Somit ist “ondux” eine Art kostenpflichtige Tauschplattform für User Generated Content aus der Behördenwelt. Die Jahrespauschale für die Nutzung der Plattform richtet sich nach der Anzahl der gewünschten Nutzer pro Account. Die Zugriffsrechte für drei User gibt\’s ab 200 Euro (plus Mehrwertsteuer) pro Jahr. Das Einstellen von Dokumenten ist kostenlos, für jeden Download wird eine Gebühr fällig.

Finanzierungsrunde ist geplant

Die ondux GmbH wurde im Mai dieses Jahres als Spin-off des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre der Universität Würzburg gegründet. Als alleiniger Geschäftsführer wirkt Martin Mündlein. Die Gründer haben das Unternehmen bisher komplett aus eigenen Mitteln finanziert. Eine erste Finanzierungsrunde “mit externen Investoren ist aber angedacht um das schnelle Wachstum der Plattform zu forcieren”.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Keine schlechte Idee, da sich einerseits in der grossen masse der öffentlichen (auch europaweiten) Ausschreibungen die ausgeschriebenen Themen, Inhalte und Projekte natürlich häufig genug wiederholen und andererseits die komplexe formale Seite der (öffentlichen staatlichen) Ausschreibung sich natürlich ebenfalls sehr häufig wiederholt. Da ist der Angestellte oder Beamte im Beschaffungswesen sehr dankbar, denke ich mal.

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