virtual minds übernimmt tencents

Die virtual minds AG übernimmt alle Anteile der tencents GmbH. Die Herforder betreiben mit “tencents.de” ein etwas anderes Auktionshaus beim dem ausschließlich Neuware unter den Hammer kommt. Wobei der Einstiegspreis der angebotenen Artikel […]

Die virtual minds AG übernimmt alle Anteile der tencents GmbH. Die Herforder betreiben mit “tencents.de” ein etwas anderes Auktionshaus beim dem ausschließlich Neuware unter den Hammer kommt. Wobei der Einstiegspreis der angebotenen Artikel bei 10 Cent liegt. “Wird ein Gebot getätigt, steigt der Preis jeweils um weitere 10 Cent. Durch die kleinen Gebotsschritte bleibt der Endpreis häufig niedrig, eine ideale Gelegenheit für Schnäppchenjäger”, teilt das Unternehmen mit. Um mitbieten zu können, muss jeder registrierte Nutzer sogenannte Gebotsrechte erwerben. Zur Auswahl stehen mehrere Pakete: 20 Gebotsrechte kosten 9,90 Euro, 100 45,90 Euro.

Rund 100.000 Mitglieder hat das Auktionshaus “tencents.de” nach eigenen Angaben. Bis zum Jahresende sollen es 200.000 werden. Andreas Kleiser, Vorstand der virtual minds AG, will durch die Übernahme die strukturellen Voraussetzungen der tencents GmbH verbessern und “in Support, Internationalisierung und Kundenwachstum investieren”. Die Nutzungsbedingungen des Auktionshauses werden aber vermutlich viele Nutzer abschrecken. Dort steht: “Ich erteile ausdrücklich meine Einwilligung, dass meine Daten zwecks Telemarketing (Telefon, E-Mail, Postsendungen) von der tencents GmbH und deren Partnerunternehmen verwendet und weitergegeben werden dürfen”.

Die Freiburger virtual minds ist übrigens laut Eigenbeschreibung “eine Medienholding mit Spezialisierung auf die Geschäftsfelder Technologie, Media und Content/Entertainment”. Zum Unternehmen gehören unter anderem Adserver-Entwickler Adition technologies, Vermarkter BannerCommunity und der Spieleproduzent mediatainment.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.