jurnw vernetzt Juristen

Nun bekommen auch Deutschlands Juristen ihr eigenes Netzwerk. Seit wenigen Tagen ist das Juristennetzwerk “jurnw” online. “Ein paar Bugs werden wir noch beseitigen müssen. Dann werden aber zügig die nächsten Funktionen, wie etwa […]

Nun bekommen auch Deutschlands Juristen ihr eigenes Netzwerk. Seit wenigen Tagen ist das Juristennetzwerk “jurnw” online. “Ein paar Bugs werden wir noch beseitigen müssen. Dann werden aber zügig die nächsten Funktionen, wie etwa der Jobmarkt, freigeschaltet” heißt es im Unternehmensblog.

Über das Netwerk sollen Juristen mit anderen Juristen in Kontakt kommen und sich fachlich auszutauschen. “Dazu können Gruppen zu beliebigen Themen angelegt, juristische Links in einem Social Bookmarkting-Dienst gesammelt und Fachbücher bewertet werden”, sagt Karl Friedrich Weiland, einer der beiden Gründer von “jurnw”. Zielgruppe seien Juristen in allen Stadien des Berufsweges und in jedem Berufsfeld. Vom Jurastudenten über den Rechtsreferendar bis hin zum Rechtsanwalt, Richter oder Unternehmensjurist.

Betreiben wird “jurnw” von der Social Network Ventures GbR. Neben Weiland, der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin studiert hat, gehört Moritz Klussmann zum Gründerteam. Gemeinsam wollen die Berliner mit Social Network Ventures mehere berufsspezifische Netzwerke ins Leben rufen. Bisher geplant sind ein Netzwerk für Mediziner und eines für Ingenieure. “Das Grundprinzip all unserer Netzwerke ist, dass die Nutzer darüber entscheiden, was gewünscht und sinnvoll ist. Wir setzen es lediglich um”, heißt es auf der Firmenwebsite.

Juristen als Zielgruppe hat übrigens auch Hannes Diedrich von der kulturinventur im Visier. Bereits seit geraumer Zeit bastelt der Erfinder von “sozeug.net” (inzwischen in “DaWanda” aufgegangen) an “lawyr.net“. Wobei sich es sich bei dabei laut Eigenbeschreibung “um eine englischsprachige Internet-Community für Juristen” handelt.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.