imagelooop verliert einen Buchstaben

Drastische Kürzung bei “imagelooop“. Der Slideshow-Service hat beim Relaunch einen Buchstaben verloren und heißt nun “imageloop”. “Die Nutzer hätten das dritte O sowieso immer vergessen”, sagt Geschäftsführer Ralf Plaschke. Möglich wurde die kleine […]

Drastische Kürzung bei “imagelooop“. Der Slideshow-Service hat beim Relaunch einen Buchstaben verloren und heißt nun “imageloop”. “Die Nutzer hätten das dritte O sowieso immer vergessen”, sagt Geschäftsführer Ralf Plaschke. Möglich wurde die kleine Namensänderung, weil die passende Domain endlich zum Kauf angeboten wurde. Beim Start vor einem Jahr wurde die entsprechende Domain weder zum Verlauf angeboten, noch wurde sie genutzt. Ansonsten war der Relaunch optischer Natur. Die Website sieht nun deutlich frischer und aufgeräumter aus. Zu guter Letzt sind “zahlreiche neue Effekte für die Slideshows” hinzugekommen.

Die Grundfunktionen bleiben gleich: Bildbegeisterte Internetnutzer können über die Plattform ihre Fotos weiter in interaktive Dia-Shows verwandeln. Und offenbar machen bereits viele davon Gebrauch. Plaschke verweist auf rund 10 Millionen abgespielte Slideshows pro Monat. In den kommenden Monaten soll die Zahl der Abrufe jeweils um 50 % steigen. Parallel dazu wollen die Kölner auch zur “zentralen europäischen Plattform für Foto-Hosting werden”. Die Nutzer können nun nicht nur unbegrenzt Slideshows erstellen, sondern auch unbegrenzt Fotos hochladen.

Slideshows für alle

Bei der Verbreitung der Slidershows setzt Plaschke auf Partner wie “MySpace“, “knuddels.de” und “neu.de“. In einigen Fällen muss der Mitinhaber der Internet-Agentur PopData dabei viel Überzeugungsarbeit leisten. Nicht jeder Anbieter hat das Prinzip des offenen Austausches von Inhalten bisher verinnerlicht. Dabei gewinnen immer beide Seiten durch solche Kooperationen: Der Plattform-Betreiber erhält umsonst attraktive Inhalte und “imageloop” steigert seine Verbreitung.

Bei der Finanzierung durch Werbung will Plaschke sich noch Zeit lassen. Noch habe “imageloop” nicht genug Reichweite. Diese luxuriöse Einstellung kann er sich leisten. Mit Bernd Schlobohm und Gerd Eickers, den beiden Gründern des DSL-Anbieters QSC, Andreas Weigend (Ex-Chief Scientist von Amazon.com), Otto Wolff Industrieberatung und Beteiligungen sowie dem Business-Angel Mehrdad Piroozram verfügt das Unternehmen über einige finanzstarke Investoren.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.