Superlearn bündelt Wissen

Wissensverwaltung und -austausch ist das Thema der Brüder Mario und Tobias Knoof. Ihr “Superlearn” soll dies im großen Stil ermöglichen. Die Bildungsplattform richte sich an Wissensnehmer und Wissensgeber gleichermaßen und soll so zum […]

Wissensverwaltung und -austausch ist das Thema der Brüder Mario und Tobias Knoof. Ihr “Superlearn” soll dies im großen Stil ermöglichen. Die Bildungsplattform richte sich an Wissensnehmer und Wissensgeber gleichermaßen und soll so zum Austausch und zur Entstehung neuen Wissens beitragen, sagt Gründer Tobias Knoof. “Ein Schwerpunkt stellt dabei das Zusammentragen von Techniken dar, um effektiver, schneller, nachhaltiger und leichter zu lernen.”

Grundgerüst von “Superlearn” ist ein soziales Netzwerk. Alle registrierten Nutzern können sich auf einer Profilseite vorstellen und ihre Kontakte bündeln sowie neue knüpfen. Darüber hinaus bietet “Superlearn” die Möglichkeit “eigene Termine, Fachartikel, Produkte und Dienstleistungen zu bewerben”. Von den eingestellten Fachartikeln wiederum können alle anderen Nutzer profitieren und sich so neues Wissen aneignen oder altes auffrischen. Die Special-interest-Plattform “Superlearn” ist somit eine Networking-, Wissens- und Lerncommunity. Durch den ernsten Ansatz und die Zielgruppe unterscheidet sich “Superlearn” deutlich von Frage-Antwort-Communities wie “GuteFrage“, “Lycos IQ” oder “Yahoo Clever“.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres ging “Superlearn” in einer Beta-Version ins Netz. Der offizielle Startschuss soll spätestens in diesem Sommer fallen. Bereits jetzt kann sich das Angebot sehen lassen. Nachteil: Für Einsteiger ist die neue Plattform wahrscheinlich jetzt schon zu groß, zu unübersichtlich. Finanzieren soll sich “Superlearn” hauptsächlich über kostenpflichtige Premuimdienste. Dafür stehen den Mitgliedern dann erweiterte Kommunikationstools, Erinnerungsfunktionen für Termine und virtuelle Seminarräume zur Verfügung. Für alle Betatester hat Knoof ein besonderes Angebot – sie können “Superlearn” auch künftig im vollen Umfang kostenlos nutzen.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.