Sparduell bittet demnächst zum Kampf

Ring frei zum Duell: In der rechten Ecke die Nintendo Wii, in der linken Ecke die Playstation 3. Wer ist ihr Favorit? So oder ähnlich soll es demnächst bei “Sparduell” zugehen. Dazu bauen […]

Ring frei zum Duell: In der rechten Ecke die Nintendo Wii, in der linken Ecke die Playstation 3. Wer ist ihr Favorit? So oder ähnlich soll es demnächst bei “Sparduell” zugehen. Dazu bauen die Agentur Go new media und der E-Commerce-Vermarkter Ecato den bisherigen Preisvergleich in eine Duell-Plattform um. “Wir wollen weg von einer statischen Seite hin zu einem Portal wo Ihr selbst ansagt, welche Produkte heiß sind”, heißt es im “Sparduell”-Blog. Einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht. Ein paar Wochen wird es vermutlich noch dauern. Noch nicht geklärt ist unter anderem die Logofrage. In künftiger Duell-Ausrichtung können die Nutzer zwischen zwei Entwürfen abstimmen.

Vorbild für das neue “Sparduell” ist die US-Plattform “eBay Match Ups“. “Die Sparduelle sollen sich jedoch im Gegensatz dazu auf Produkte beschränken. Im Vergleich zwischen Britney Spears mit oder ohne Haaren sehen wir kaum Sinn für eine Shopping-Community”, sagt Christian Boris Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von Ecato. Wie bisher werden die Berliner „Sparduell“ auch künftig mit ihrer Produktdatenbank bestücken. Im Mittelpunkt soll dann aber das Duell zwischen einzelnen Produkten und nicht der Preisvergleich stehen. Mehr Leidenschaft, mehr Begeisterung lautet das Motto von Schmidt.

Seit 2004 betreibt und vermarktet Ecato ein Marktplatz-Netzwerk. Website-Betreiber können diese white-label-Lösung in ihre Plattform einbauen und E-Commerce-Provisionen einstreichen. Zu den Kunden gehören unter anderem “ZDNet.de“, “gamigo” und “sz-online“. Aufsehen erregte das Unternehmen zuletzt mit der Aktion “Bloggen, Verdienen, Gewinnen“. Bei dieser in der Blogosphäre hitzig diskutierten Werbeaktion sollten Blogger über Navigationsgeräte von Medion schreiben.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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