Web.de schickt unddu.de ins Rennen

Internet-Dickschiff Web.de hat sein Beiboot “unddu.de” zu Wasser gelassen. Die neue Plattform soll “sämtliche Versionen des Publizierens im Internet auf einem Portal vereinen: vom persönlichen Portal, über die private Homepage bis hin zur […]

Internet-Dickschiff Web.de hat sein Beiboot “unddu.de” zu Wasser gelassen. Die neue Plattform soll “sämtliche Versionen des Publizierens im Internet auf einem Portal vereinen: vom persönlichen Portal, über die private Homepage bis hin zur Nutzung für Communities und Social Networks”.

“Mit \’unddu.de\’ gehen wir den nächsten logischen Schritt. Wir sehen den Anwender und seine Bedürfnisse ganzheitlich und haben eine Plattform entwickelt, in der sich jeder Mensch als private Person oder innerhalb einer Community darstellen kann. \’unddu.de\’ ist der Ort, um meine Seiten zu zeigen, aber nicht jedem alle Seiten”, sagt Matthias Greve, Gründer und Geschäftsführer von Web.de.

Alles in allem haben die Karlsruher mit “unddu.de” ein Riesending ins Netz gejagt. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind gigantisch. Das Rad erfindet Web.de aber nicht neu. Unschlagbar ist allerdings die Möglichkeit sich über seinen Web.de- bzw. GMX-E-Mail-Account direkt bei “unddu.de” anzumelden. Dadurch werden sicherlich viele Onliner “unddu.de” eine Chance geben und sich eine bunte Homepage bauen. Fazit: Optik in Ordnung, Gestaltungsmöglichkeiten riesig, Benutzerführung gelungen. Was fehlt ist Charme.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.