5 neue Start-ups: Ecotastic, Fashiola, Ezebee, Beatguide, Faibl

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es […]
5 neue Start-ups: Ecotastic, Fashiola, Ezebee, Beatguide, Faibl

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir Ecotastic, Fashiola.de, Ezebee, Beatguide und Faibl vor.

Ecotastic belohnt umweltbewusstes Verhalten

Öko-App: Mit einem speziellen Belohnungssystem motiviert das Berliner Start-up ecotastic (www.ecotastic.de) Nutzer zu umweltbewusstem und nachhaltigem Handeln. User fotografieren sich bei sinnvollen Aktionen wie dem Benutzen eines Thermo- statt Pappbechers für den „Coffee-to-go“ oder beim Bilden einer Fahrgemeinschaft. Dafür gibt es virtuelle Punkte, die sich später gegen Waren- oder Dienstleistungsgutscheinen von ecotastic-Partnern eintauschen lassen. „Die meisten Menschen in Deutschland verfügen über ein recht hohes Umweltbewusstsein, doch oft scheitert die Umsetzung dann im Alltag“, beschreibt Mitgründer Fabian Lindenberg das Problem, für das er zusammen mit Anna Yukiko Bickenbach und Ralf Gehrer eine Lösung gefunden haben will. Neben handfesten Belohnungen soll auch der Spielspaß und das Vergleichen mit Freunden Menschen zu bewusstem Verhalten im Alltag anstiften. Aktuell gibt es die App für Android-Smartphones.

Kleider finden mit Fashiola.de

Klamottensuche: Das niederländische Mode-Start-up Kleding.nl kommt mit seiner Bekleidungs-Suchmaschine Fashiola (www.fashiola.de) nach Deutschland. Die Suche durchforstet sämtliche großen und kleinen Mode-Portale wie zum Beispiel Asos und Zalando nach bestimmten Marken oder Produkten. Eine „komplette Übersicht aller Marken, Preise und Lieferbarkeit der Waren in der richtigen Größe und für den besten Preis“ hilft Nutzern dabei, sich bei der Suche nach bestimmten Kleidungsstücken im Netz zurecht zu finden, erklärt Direktor Peter Langenkamp. Eigenen Angaben zufolge sind auf Fashiola.de schon über 750.000 Produkte von mehr als 80 Webshops syndiziert. Neben dem Suchfilter bietet die Plattform Nutzern verschiedene Zusatz-Features wie zum Beispiel eine Benachrichtigungs-Funktion, wenn eine bestimmte Größe wieder vorrätig ist oder der Produktpreis reduziert wurde. Auch über spezielle Aktionen und Schlussverkäufe werden User auf Wunsch informiert.

Ezebee: Kreativ-Marktplatz mit Alternativwährung

Selbstvermarktung: Ein neuer Marktplatz namens ezebee (www.ezebee.com) ermöglicht es Nutzern, ihre selbstgemachten Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Bis zu drei eigene Online-Geschäfte können User über die Plattform bewerben und ihre Produkte und Service-Angebote in den Online-Showrooms präsentieren: von selbst genähter Kleidung über das Aufsetzen von Blogs bis hin zu eigenen Work-Shops. Laut Mitgründer Ossian Vogel werde das Angebot vor allem in wirtschaftlichen Krisenländern wie Spanien schon sehr gut angenommen: Nach den ersten drei Monaten gebe es Mitglieder aus über 38 Ländern und schon mehr als 20.000 eingestellte Produkte und Dienstleistungen. Ezebee hat als Bezahlmöglichkeit die Alternativwährung BeeCoin integriert: “Wir haben uns von Anfang an entschlossen, unseren Marktteilnehmern eine interne und stabile Währung anzubieten, an deren Nutzung weder Banken noch Zahlungsdienste wie PayPal mitverdienen“, erklärt Vogel. Ezebee sitzt in Kreuzlingen in der Schweiz.

Beatguide findet Elektro-Events

Direkt reinhören: Liebhaber elektronischer Musik werden bei der Suche nach passenden Veranstaltungen und Künstlern auf der Plattform Beatguide (www.beatguide.me) fündig: Das Start-up vernetzt Clubgänger, DJs und Veranstaltungsorte und liefert einen Überblick, was wann und wo stattfindet – allerdings bisher nur für Berlin. Nutzer können gezielt nach passenden Events suchen, bestimmten DJs und Clubs folgen und dabei schon auf der Plattform optische und visuelle Eindrücke erhalten: „Es hat uns immer gestört, dass wir uns über eine Veranstaltung auf der einen Plattform informieren mussten, dann auf einer anderen Plattform in die Musik reinhören und dann die Wegbeschreibung zum Club googeln mussten“, erklärt Gründer Tino Ehrich. Beatguide will dies alles auf einer Plattform vereinen und zukünftig noch weitere Funktionen wie ein Buchungssystem und soziale Features mit aufnehmen. Die Beatguide-App gibt es fürs iPhone und als Web-Anwendung.

Faibl kompensiert Einbußen durch Ad Blocker

Entschädigung für Website-Betreiber: Immer mehr Menschen nutzen Ad Blocker, um von nerviger Werbung verschont zu bleiben – und schaden damit den Webseiten-Betreibern, die so um ihre Werbeeinnahmen kommen. Eine Lösung bietet das Lüneburger Start-up Faibl (www.faibl.org) an, dessen Name sich aus „Fair Trade für Ad Blocker“ zusammensetzt. Betreiber können mit der Anwendung die Nutzung von Ad Blockern messen, Nutzer gezielt ansprechen und so die Einbußen kompensieren, indem sie auf das Faibl-Konzept hinweisen. Nutzer wiederum haben mit Faibl die Möglichkeit, weiterhin ihre Ad Blocker zu verwenden, aber die genutzten Webseiten monatlich mit einem geringen Betrag zu entschädigen. Dafür legen User ein Konto an, über das jeden Monat ein festgelegter Betrag anteilsmäßig auf die besuchten Seiten ausgeschüttet wird.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Klaus

    Gibt es bald auch einen Blocker für faibl.org?

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