want2do gibt auf
Der Termin- und Aufgabenplanungsdienst want2do (www.want2do.de) wandert auf den Dotcom-Friedhof. “Wir haben uns entschieden die Entwicklung an want2do einzustellen. Wir haben es die letzten Monate deutlich ruhiger angehen lassen und den Fokus schon auf andere Projekte gelegt”, heißt es im Unternehmensblog. Und weiter: “Es hat großen Spaß gemacht an want2do zu arbeiten und wir sind nachwievor begeistert von der Idee, aber im Verlauf der Zeit mussten wir doch feststellen, dass es momentan für uns unmöglich ist, die Plattform zu monetarisieren. Da wir nicht gerne halbe Sachen machen, werden wir want2do in naher Zukunft auch komplett vom Netz nehmen.”
want2do ging erst im Sommer des vergangenen Jahres an den Start. Die Gründer Michael Bohmeyer und Daniel Thomaser wollten mit ihrem Projekt Menschen eine Plattform bieten, um sich über ihre Vorhaben, Wünsche, Träume und Ziele auszutauschen. Um die Wünsche und Vorhaben herum schrickten die Berliner ein klassisches Netzwerk. Die User von want2do konnten sich untereinander vernetzen, Nachrichten schicken und über die Vorhaben der anderen plaudern. Das Konzept kam bei der Webgemeinde jedoch nicht an. Geld in die Kasse von want2do sollten Werbung und Kooperationen spülen.
Artikel zum Thema
* want2do verwaltet Wünsche
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Warum all diese Portale scheitern werden:
Weil allgemeine Portale (in denen sich die Maßen nunmal anmelden), diese Funktion ganz leicht über Gruppen/Terminplaner/Events usw. abbilden können.
Warum versuchen soviel Portale immer den umgekehrten Weg zu gehen, wenn man eh nur die User anlocken will (also direkter Weg, wie es nunaml wkw, lokalisten, studivz, usw. machen)?
Kommentar von Dieter Müller — 27. März 2009 @ 16:11
wobei die einträge auf w2d:
129 Leute wollen mehr Sport treiben
100 Leute wollen sich verlieben
99 Leute wollen Urlaub
64 Leute wollen mehr Wasser trinken
61 Leute wollen Paintball spielen gehen
58 Leute wollen nach new york
56 Leute wollen nach London
50 Leute wollen nach Berlin
das ist
1.) klar
2.) nach 5 min langweilig
Erinnert mich ein bissl an Shortview.de
erst alles eintragen und dann… ja, was dann…
weiss auch nicht… vergessen…
Kommentar von tina Obermeier — 27. März 2009 @ 18:42
Ich verstehe es nicht, wie die Gründer für die Plattform eine Aktiengesellschaft gewählt haben. Das Design sieht unprofessionell aus. Statt eine komplizierte und teuere Rechtsform, hätten sie das Geld besser in die Plattform investieren sollen.
Kommentar von Julia — 31. März 2009 @ 19:58
Want2do war schon ein cooles Projekt. Das amerikanische Original ist sehr gut frequentiert (43things.com oder so). Ich denke nicht, dass man sowas durch Gruppenfeatures in anderen sozialen Netzwerken abbilden kann.
Ich finde so einfach Leute, die das gleiche machen wollen wie ich und kann mich gemeinsam motivieren etc. AUßerdem finde ich andere gute Sachen, die andere Leute vorhaben und die (zumidnest fällt es dann einem wieder ein), man auch schon immer mal machen wollte
Das Design finde ich übrigens alles andere als unprofessionell sondern sehr gut! Die Rechtform verstehe ich allerdings auch nicht. Als “nur” GmbH-Gründer hab ich aber immer bewundert zu w2d rübergeschaut, denn offensichtlich ist es den Gründern mit ihrem Konzept ja gelungen, genug Geld für AG-Gründung lockerzumachen.
Kommentar von Mensch, der sich das DS-Passwort nicht zuschicken lassen kann — 02. April 2009 @ 16:04