Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Im Bolzklub.de (www.bolzklub.de) sollen sich künftig aktive und ehemalige Fußballer versammeln. In der Community können Fußballer sich ein eigenes Profil erstellen, nach Spielern in ganz Deutschland suchen, Nachrichten austauschen, Freunde einladen sowie Bilder und Alben hochladen. Erdacht und gebaut wurde die Online-Community von Patric Faßbender, Jörg Stirnberg und Boris Bartels. “Bisher begegneten sich viele Fußballer im Internet vor allem in Studenten-Portalen – obwohl viele von ihnen noch nie eine Uni von innen gesehen haben und diese Portale kaum etwas mit Fußball zu tun haben”, sagt Faßbender. Im wirklichen Leben arbeitet Faßbender als Art Director in einer Internetagentur – seine Mitstreiter kommen aus der Kommunikationsbranche. An Fußballer richtet sich beispielsweise auch Spielerkabine.net.
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* Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) investiert in das amerikanische Unternehmen MoJiva (www.mojiva.com). Der New Yorker Vermarkter für mobile Websites wurde im Mai dieses Jahres gegründet. Als Vorstandschef heuerte gerade David Gwozdz, ehemals DoubleClick, bei MoJiva an. Der Risikokapitalableger des Mediengiganten Bertelsmann investierte zuletzt in die deutsch-spanische Shopping-Community BuyVip und ImageSpan. Das amerikanische Unternehmen stellt Firmen eine Plattform zur Lizensierung ihrer Inhalte zur Verfügung.
* Der mobile Flirtdienst Jupidi (www.jupidi.de) startet mit dem sogenannten Date-Coach einen neuen Service. Der mobile Kummerkasten soll “jungen Menschen rund um die Uhr individuelle Lösungsansätze und Tipps zu jedem Anliegen in Sachen Dating und Beziehung” geben. “Wer nicht weiß, wie er seinen Schwarm direkt ansprechen soll, Angst vor Missverständnissen, einer Abfuhr, peinlichen Situationen oder Schwierigkeiten in seiner Beziehung hat, kann sich mit seinen Fragen und Problemen völlig anonym per SMS an jupidi wenden”, sagt Kjell Fischer, Gründer von Jupidi. “Mit diesem Service können die User ihre Gedanken und Gefühle offen kommunizieren und ehrlich über Scham behaftete Themen sprechen.”
* Die Börsenspiel-Commuity Brokr (www.brokr.de) startet eine White-Label-Lösung. Ab sofort können Finanzunternehmen, Privatpersonen, Börsenvereine und Online-Trader damit ihr ganz persönliches Börsenspiel ins Leben rufen. Mit wenigen Klicks lassen sich die Parameter und Regeln für das eigene Börsenspiel definieren. “Brokr.de ist mit dem White-Label fähigen Börsenspiel ‘Depotcontest’ ein technischer Durchbruch gelungen”, sagt Matthias Kröner, Vorstand beim Brokr-Betreiber Fidor.
* Die Jobbörse Bloggerjobs.de (www.bloggerjobs.de) steht zum Verkauf. “Das Board hat sich als echter Glücksfall erwiesen, verlangt aber seit ein paar Monaten auch mehr Aufmerksamkeit um dieses Wachstum fortzuführen, als ich ihm aktuell geben kann”, schreibt Andreas Gerads. Die Vorzeichen seien durchweg positiv. Gerads verweist auf mehr als 15.000 Seitenaufrufe im Oktober, stabile monatliche Werbeerlöse sowie eine starke Domain und Bekanntheit in der Blogosphäre.


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Kommentare
re bloggerjobs
Hm, wieso fängt man etwas an, um es dann kurz darauf verkaufen zu wollen weil es zuviel Zeit beansprucht, nach gerade mal 6 Monaten ?? Wobei man nach den paar Monate eh nichts sagen kann und Blogs nun schon wieder im “sinken” begriffen sind.
Hat für mich schon stark den Anschein von abgreifen wollen, da war doch auch die Geschichte als A. ein paar Domains für 500 Euros losschlagen wollte…
Naja jeder versucht es eben auf seine Weise :)
Kommentar von jk 13. November 2008 @ 17:42Frag doch mal den REMO von http://www.trigami.com :-)
Kommentar von Thomas Schulze 13. November 2008 @ 18:02Nachdem Jupheidi mit seinem urspünglichen Geschäftsmodell wohl keinen Erfolg hatte, wollen sie sich als SMS-Kummerkasten für pubertierende Jünglinge anbieten. Da weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll…
Kommentar von Ich 13. November 2008 @ 18:35Das hat doch nichts mit einem Wechsel vom Geschäftsmodell zu tun. Finde ich als Ergänzung überhaupt nicht so schlecht!
Kommentar von Stefan (Famkee) 13. November 2008 @ 23:23#3 Anhand welcher Informationen sprichst du Jupidi den Erfolg ab? Die Kooperationen z.b. mit VIVA schienen doch recht vielversprechend…
Kommentar von Johannes 14. November 2008 @ 00:26@Stefan
Von einem Wechsel des Geschäftsmodells steht hier in der Tat nichts. Es ist ein neuer (ergänzender) Service.
Kommentar von Alexander Hüsing 14. November 2008 @ 08:09Für mich liegt das klar auf der Hand: Die Ergänzung entstand aus der Frage: “Warum nutzen die Leute unseren Service nicht?”. Antwort: “Sie haben Angst vor einer Abfuhr”. Antwort der Macher ist: “Dann müssen wir denen diese Angst nehmen”. Eine kostspielige SMS-Beratung wird dieses Problem aber mit Sicherheit nicht lösen.
Kommentar von Ich 14. November 2008 @ 09:26Wenn die Macher mit ihrem originären Geschäftsmodell erfolgreich wären, müssten sie pushen, dass es “cool und erfolgreich ist” seinen Schwarm per Jupidi-SMS zu kontaktieren.
Die Jungs haben vor ein Paar Tagen erst getwitteret, dass in dieser Woche auf bravo.de eine Coop online gegangen ist.
http://www.bravo.de/online/render.php?render=flirt
Sieht in meinen Augen stark nach pushen aus.
Kommentar von Andy 14. November 2008 @ 13:35Letztendlich ist das doch nicht anderes als Dr. Sommer per SMS. Ich denke, diese Produkterweiterung ist bei dem Service sehr naheliegend.
Kommentar von Christine 14. November 2008 @ 14:05Wer auf jupidi.de geht, sieht auf der Startseite nur noch den “Date-Coach”, weil jupidi als Marke viel zu schwach ist, den entscheidenden Impuls für den originären Service geben zu können. Die Affiliate-Strategie mit starken Marken wie Bravo ist wohl der einzige Weg. Allerdings glaube ich auch dort nicht an den Erfolg, weil Bravo mitverdienen möchte und damit die Marge in den Keller geht. Und da selbst Bravo Schwierigkeiten haben wird, so einen unsinnigen Service zu vermarkten, wird jupidi von dieser Seite sehr schnell wieder verschwinden.
Kommentar von Ich 14. November 2008 @ 15:51Außerdem gibt es für die Jünglinge doch zig Foren, wo sie “ihre Gedanken und Gefühle offen kommunizieren und ehrlich über Scham behaftete Themen sprechen” können.
Wer zahlt dafür 49 Cent – und das für eine SMS-Beratung??!!
Die süßen Jungs werden ratzfatz ihre Investmentkohle verbrennen und sich wieder ihrem Pokershop widmen. Das dauert keine 12 Monate!
@ Ich
Im Prinzip würde ich dir ja recht geben, aber anscheinend gibt es auch viele Leute, die teure SMS für so einen Schwachsinn wie “SMS-Guru” bezahlen. Jedenfalls kann sich dieser Dienst teure Werbeblöcke, beispielsweise in den Werbepausen der Simpsons und Galileo Mystery buchen (also nicht nur zu schrottzeiten wie 3 Uhr nachts auf DSF, etc..). Insofern schließe ich nichts aus..
Kommentar von Matthias Heppner 14. November 2008 @ 17:41SMS-Guru verbrennt auch keine eigene Kohle.
Kommentar von Ich 14. November 2008 @ 18:09Also an Liebesberatung per Premium-SMS glaube ich auch nicht. Dafür ist die Seite auch zu unpersönlich aufgebaut: Schließlich will ich auch wissen dass meine intime Frage auch in den richtigen Händen ist. Also schnell Doktortitel besorgen und seriöses Foto vor der Bücherwand machen und schon gibts Dr. Winter.
Kommentar von Bruno 15. November 2008 @ 00:35Glaube allerdings auch dass die meisten Jugendlichen damit eher ins Internet gehen und diese Themen noch deutlich anonymer (Freemail-Account statt persönlicher Handynummer) in Foren behandeln.