Gebrauchtwagenkauf ist oft eine schwierige Sache. Wer jemanden an der Hand hat, der sich mit Autos auskennt, ist meist im Vorteil. An dieser Stelle setzt Ronny Düring mit seinem Dienst diepruefer.de (www.diepruefer.de) an. Im Sauseschritt können Zeitgenossen, die mit dem Kauf eines Gebrauchten liebäugeln, über die Website zum Festpreis einen Experten beauftragen, der das Gefährt genaustens unter die Lupe nimmt. “Wir stellen mit unserer Plattform einen Vermittlungsservice zur Verfügung. Die Kunden profitieren unter anderem von einem festgelegten Leistungsspektrum und der Sachverständige davon, dass bei Auftragseingang bereits bezahlt wurde”, erklärt Düring das Konzept von diepruefer.de.
Grundlage für die Überprüfung ist ein festgelegter Katalog. Das Protokoll bekommt der Auftraggeber unter der Woche zwei Tage nach der Überprüfung zugeschickt. “Damit befindet sich der potentielle Käufer in einer exzellenten Verhandlungsposition. Mit unserem Service sind böse Überraschungen ausgeschlossen, egal ob der Kauf privat oder beim Händler stattfindet”, sagt Düring. Bei den vom Jenaer Start-up beauftragten Prüfern handelt sich um “professionell geschulte und hochqualifizierte Sachverständige”. Hierzu kooperiert diepruefer.de mit dem FSP Fahrzeug-Sicherheitsprüfung, einem Partner des TÜV Rheinland. Düring: “Mit dieser Partnerschaft steht deutschlandweit ein großes Netzwerk an Sachverständigen bereit”.
Provision für vermittelte Aufträge
Für ungeübte Gebrauchtwagenkäufer ist diepruefer.de eine runde Sache. Aber auch Verkäufer hat Düring als Zielgruppe im Auge: Diese könnten den Zustand ihres Autos ebenfalls dokumentieren lassen und das Prüfergebnis unter Angabe eines Links in ihr Internetangebot integrieren. Zu den weiteren Dienstleistungen von diepruefer.de gehört die Vermittlung von Kaufbegleitern, die Fahrzeugbewertung sowie die Begutachtung von Unfallschäden oder Reparaturarbeiten. Für die meisten dieser Sachverständigenarbeiten ist bei der Vermittlungsplattform ein Fixpreis vorgesehen. Bei jeder beauftragten Lesitung wandert eine kleine Provision in die Kasse des jungen Unternehmens.


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Kommentare
das ist cool, und dann noch koop´s mit ATU, der Allianz und Dekra, und das Ding geht durch die DECKE! Lg TS
Kommentar von Thomas Schulze 29. Juli 2008 @ 13:39Klasse Idee, durchdacht das Ganze. Hatte diese Idee vor ca. einem Jahr, aber habe sie nicht weiter verfolgt ;) Jetzt ärgert es mich, wobei mein Ansatz ein Anderer war – der von diepruefer.de gewählt ist jedoch cleverer – daher riesen Respekt für das gelungene Konzept. Zudem sehe ich keine Schwierigkeiten, dass Modell rentabel zu betreiben. mobile.de als Partner und der Laden rennt, wie #1 Kommentar schon erwähnte. Somit viel Erfolg für das Team, macht was draus!
Kommentar von Markus 29. Juli 2008 @ 17:34Na dann werden mobile.de, ATU und die Platzhirschen wohl bald nachziehen und es selbst machen!!
Kommentar von michael 29. Juli 2008 @ 19:53Michael, genau DAS glaube ich nämlich auch eher. Und: warum auch nicht?
Kommentar von Stefan 29. Juli 2008 @ 20:35Der ADAC bietet seit Jahren die Möglichkeit den potentiellen Gebrauchten zu bewerten. Oder man wird in der Werkstatt seines vertrauens mit dem guten Stück vorstellig. So habe ich bei meinem letzten Autokauf gemacht. Für gesamt 20 Euro hat der Meister drei vorgestellte Wagen untersucht und mir jeweils die Mängel inkl. Instandsetzungskosten genannt. Somit hatte ich unmittelbar Feedback und konnte die beste Alternative auch noch mit guten Argumenten im Preis drücken. Das Konzept wird daher funktionieren, da der Bedarf besteht. Ganz im Gegenteil, das Konzept kann auf viel mehr Bereiche ausgedehnt werden. Es ist ja nicht jeder überall Experte. Im Kern ist das Geschäftsmodell das lösen der Informationsasymetrie.
Kommentar von RH 29. Juli 2008 @ 23:23