Kurzmitteilungen: studiVZ, dodo, bendecho, apomio.de, Facebook

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Neue Zahlen aus dem Hause studiVZ: Nach eigenen Angaben sind bei der Studenten-Community studiVZ (www.studivz.net) und dem Schüler-Netzwerk schülerVZ (www.schuelervz.net) inzwischen 9 Millionen Mitglieder registriert. […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Neue Zahlen aus dem Hause studiVZ: Nach eigenen Angaben sind bei der Studenten-Community studiVZ (www.studivz.net) und dem Schüler-Netzwerk schülerVZ (www.schuelervz.net) inzwischen 9 Millionen Mitglieder registriert. Bei studiVZ sind demnach derzeit 5,6 Millionen Nutzer an Bord, bei schülerVZ rund 3,4 Millionen. “Das ungebrochene Mitgliederwachstum bei studiVZ und schülerVZ ist wirklich spektakulär!” sagt Marcus Riecke, Vorstandsboss von studiVZ. “Beide Netzwerke haben in kürzester Zeit eine sagenhafte Erfolgsgeschichte hingelegt. Mit über neun Millionen registrierten Mitgliedern verfügen wir nicht nur über die größte, sondern auch über die aktivste Community in Deutschland. Nutzerzahlen zum im Februar gestarteten Netzwerk meinVZ (www.meinvz.net) teilt das Berliner Unternehmen nicht mit.

* Nach einer zweimonatigen Testphase geht die Reise-Community dodo.com (www.dodo.com) offiziell an den Start. “Ziel ist es, eine internationale Reisecommunity aufzubauen, deren Mitglieder Kontakte mit anderen Individualreisenden knüpfen, von ihren Erlebnissen in Reisetagebüchern berichten und individuelle Reisetipps erstellen”, sagt Initiator Daniel Hoffman. “Wir wollen mit dodo.com den Service schaffen, den wir selbst bei unseren Reisevorbereitungen immer vermisst haben. Denn wer weiß besser, wo die schönsten Flecken Natur in Cork sind, als der Ire, der dort lebt?”

* Die Video-Community bendecho (www.bendecho.de) setzt ab sofort auf eine direkt Anbindung an YouTube. Nutzer der Plattform, die ihre Filmchen bei bendecho eingeplegt haben, können ihre Videos nun mit einem Klick und ohne eigenen Account bei YouTube hochladen. “YouTube ist das reichweitenstärkste Videoportal auf der internationalen Bühne. Durch die direkte Uploadmöglichkeit bei diesem Trafficmagneten schaffen wir einen klaren Mehrwert, sowohl für YouTube-, als auch bendecho-Nutzer”, sagt Dominik Hettich vom bendecho-Betreiber iemotion.

* Der Medikamenten-Preisvergleich apomio.de (www.apomio.de) hat mit “RP Online”, dem Netzableger der Rheinischen Post, einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Die Nutzer der Website können nun direkt in der Datenbank des Preisvergleiches stöbern. “Das Internet verändert den Gesundheitsmarkt rasant, es schafft Überblick und Transparenz. Wir freuen uns, unseren Usern einen innovativen Service zur Verfügung stellen zu können, mit dem sie viel Geld sparen”, sagt Oliver Eckert, Geschäftsführer von RP Online.

* Das amerikanische Netzwerk Facebook (www.facebook.com) ist mit Google-Anzeigen, in denen die Namen von bekannten Bloggern standen, unangenehm aufgefallen. Inzwischen hat das Social Network die umstrittene Kampagne eingestellt. “Das Facebook Team hat die Bedenken und das Feedback sehr ernst genommen und das derzeitige Programm gestoppt”, zitiert Netzökonom Holger Schmidt einen Facebook-Sprecher. In Deutschland verfährt die Personen-Suchmaschine 123people.com (www.123people.com) offenbar nach einem ähnlichen Prinzip. Wer derzeit nach “Alexander Hüsing” bei Google sucht, bekommt Werbung mit folgendem Text angezeigt: Alexander Hüsing – Kontaktdaten, Bilder, Weblinks – alles über Alexander Hüsing! www.123people.de” (siehe Screenshot). Unschön, wenn mit dem eigenen Namen geworben wird.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Michael

    zu studiVZ/schuelerVZ:
    “Mit über neun Millionen registrierten Mitgliedern verfügen wir nicht nur über die größte, sondern auch über die aktivste Community in Deutschland.”

    Aha. Die Anzahl der Mitglieder lässt also auf die tatsächliche Aktivität selbiger rückschließen??

  2. @ 123 people: Alex, sogar mit Telefonnummer und Adresse……

    @ studiVZ: beängstigend, würde man die Zahlen für bare Münze nehmen, hiesse die Seite bald “DeutschlandVZ”.

    9 Millionen registrierte Mitglieder sind ja schön und gut, aber wenn man den pro Kopf Umsatz herausrechnet sind hier ein paar Underperformer am Werk….



  3. Peter

    @Alexander:

    Bringt ja eh nichts, die Kritik, aber könntest Du so aussagen mal mit kritischen Worten relativieren?

    Einfach registrierte Nutzer von 2 Netzwerken aufzuaddieren ist nicht wirklich seriös. Es werden ne Menge Nutzer von schuelervz auch bei studivz angemeldet sein…



  4. Michael

    Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Leser von ds.de akzeptieren, dass hier lediglich Meldungen gesammelt und wiedergegeben werden?! Auch wenn mir das genauso wenig passt wie Dir Peter, kann man niemandem einen Vorwurf machen. Mit einem Redaktionsteam aus 2 Personen sind nunmal keine reflektierten Berichterstattung in bisher gewohnter Frequenz möglich – lebt damit.



  5. Peter

    @Michael

    Solange sich das Redaktionsteam Journalisten nennt und nicht Sachbearbeiter.



  6. Detlef

    Ist das mit dem “Fremden-Namen” werben wirklich so zulässig?



  7. Anna

    nun,redet bitte alles nicht so schlecht.

    Alexander und Christina machen schon gute Arbeit!



  8. chucky

    LOL. als ob dein name berühmt wäre.

    robert basic und don alphonso sind da eine ganz andere liga.



  9. Max

    @chucky: steht da irgendwo, dass er stolz ist, dass mit seinem namen geworben wird? ich denke nicht.
    wirklich eine unschöne aktion, inwieweit ist das erlaubt?



  10. Johannes

    Nein, stellt eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar. Unschön sowas.



  11. chucky

    aus dem werbetext wird doch nicht ersichtlich, dass es sich um den Alex von deutsche-startups.de handelt. ich denke, erst wenn dieser zusammenhang hergestellt werden würde, gibt es ein problem mit persönlichkeitsrechten.

    Alexander Hüsing ist jetzt schließlich kein besonders exotischer name. Aber für alle Alexander Hüsings auf der welt einen alleinvertretungsanspruch ableiten zu wollen, finde ich dann doch etwas kühn.

  12. @ chucky

    Natürlich wird in der Anzeige kein Bezug zu mir speziell hergestellt. Es gibt aber nicht sehr viele Menschen in Deutschland mit dem Namen – wahrscheinlich sind es nur zwei weitere. Berühmt ist mein Name sicherlich auch nicht, darum geht es ja auch gar nicht. Es geht einzig und allein darum, dass ein Unternehmen – egal ob nun Facebook oder 123people – nicht mit den Namen von echten Menschen werben sollte.

  13. In dem Zusammenhang fällt mir auch die Werbung für “female affairs” auf- interessante Zielgruppenanalyse…

  14. noch unschöner ist eigentlich aber der zweite geschaltete Anzeigen-Text:

    Alexander Hüsing
    Alles über mich im Internet:
    Kontaktdaten, Bilder, Videos uvm.!
    http://www.123people.de

    Da hört es sich sogar so an, als käme die Anzeige von dir selber!

    Insgesamt erinnert mich das ganze an die Geschichte mit Unister (z.B. hier http://www.cbschmidt.de/132/studentenverzeichnis-unister-wirbt-mit-lukasz-gadowski/)



  15. chucky

    gibt es ein urheberrecht auf namen?



  16. Manuela

    Ich hatte das gleiche Problem mit den 123 Leuten. Nach Aufforderung haben die jetzt aber meine AdWords Anzeige runtergnommen. Unabhängig von der Rechtsprechung die meiner Meinung eher zugunsten der Einzelperson (Stichwort: Namens- und Persönlichkeitsrechte) entscheiden würde, dürften die eher die schlechte Presse scheuen die damit auf Sie zukommen wird. Ist schon recht dreisst mit dem echten Namen von Menschen zu werben die dort nichteinmal registriert sind. Das war bei FB anders glaube ich. Also, einfach anschreiben und mit Nachdruck das Löschen der Anzeige fordern – sollte helfen.



  17. Johannes

    Kein Urheberrecht, aber es ist eben eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts möglich. In schweren und nicht anders zu befriedigenden Fällen kann das nicht nur einen Unterlassungsanspruch führen sondern auch Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Wen es interessiert: BGHZ 13,334 zur Anerkennung des APR.

    In jüngerer Zeit hat sich gezeigt, dass sowas schnell teuer werden kann (Präventivfunktion).



  18. chucky

    trotzdem dürfte es schwierig werden zu beweisen, dass der alexander hülsing der klagt, auch derjenige ist, der in der werbung gemeint ist.

    oder?

    schließlich gibt es immer leute mit gleichen namen. und die kann ich ja auch nicht abmahnen, weil sie scheisse bauen.



  19. Johannes

    Naja, da die Anzeigen ja manuell eingestellt / die Namen ausgesucht wurden und das Profil ganz offensichtlich Infos zu seiner Person liefern, ist das m.E. recht eindeutig. Wie auch immer, so oder so ging das wohl eher nach Hinten los… :)

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