Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Eine Welt ohne Internet, ist für mich eine geteilte Welt. Das aktuelle Wissen und Potential der Menschheit ist an einen Punkt angekommen wo das Medium Internet nicht wegzudenken ist.
Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Ich bin sehr spät auf den Zug aufgesprungen da Computer und Internet während meiner Schulzeit noch eine Nebenrolle gespielt haben. Es müsste so um 1998 gewesen sein.
Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Abgesehen von Google, sind meine Email-Provider etwas worauf ich nicht verzichten kann.
Worauf können Sie im Internet verzichten?
Spam, Popupwerbung, Phishing…
Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Der gemeinsame Aufbau von tortoise design, einer wachsenden und erfolgreichen Firma war und ist mein größter Erfolg. Es macht von Tag zu Tag mehr Spaß auf unbekanntes Land zu treten, interessante Menschen kennen zu lernen und mit den Mitarbeitern was Neues zu schaffen.
Was Ihr größter Flop?
k.A.
Worüber können Sie lachen?
Über sich selbst kann ich immer noch am meisten lachen, ist schon lustig was für verquerte Dinge man so in seinem Leben fabriziert.
Was bringt Sie zum Weinen?
Ich bin ein absoluter Befürworter der Globalisierung, der Nebeneffekt ist jedoch die verstärkte Diskrepanz zwischen Arm und Reich die jedem etwas angeht doch oft leider nur zweitrangig ist.
Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Oh, da gehen mir eine ganze Menge Leute durch den Kopf, angefangen von Josef Ackermann bis hin zu Dirk Nowitzki. Es gibt eine Menge spannende Felder die ich gerne am eigenen Leibe erleben würde, das Leben ist zum Glück nicht so lang um alles zu schaffen. Am Ende ist es doch am schönsten in seinem eigenen Körper zu stecken!
Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Spontan würde ich sagen, dass es doch eine super Idee wäre wenn es eine Möglichkeit gebe mein IPod oder Notebook individuell designen zu könnte. Ein paar andere Ideen schwirren mir schon im Kopf rum aber eins nach dem anderen.
Zur Person
Fabian Deschler gründete 2007 zusammen mit Simon Lee und Gregor Moss die Design-Plattform tortoise-design (www.tortoise-design.com), eine Geschäftsidee, für die die drei Jungunternehmer Mitte 2007 den Business-Plan Wettbewerb Berlin Brandenburg gewonnen haben. Zuvor was der studierte Wirtschaftsingenieur bei DaimlerChrylser und BMW tätig.
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Kommentare
die Idee von Teutu und dein-design geklaut. Der Name klingt ähnlich wie Teutu. Und was weiter?
Kommentar von Martin 18. April 2008 @ 08:18Erstmal müssten man ja wissen wer zuerst da war. Uns selbst wenn, wird man immer noch sehen, wer es besser kann.
Kommentar von Julia 18. April 2008 @ 09:27was das besser können angeht: warte noch immer auf mein muster, das ich über die website bestellt habe, als das erste mal berichtet wurde …. bin ja mal gespannt, ob der backlog irgendwann mal abgearbeitet wird ….
Kommentar von blase2Null 18. April 2008 @ 09:47Wieder einmal eine Copycat-Diskussion. Interessant finde ich, dass diese Diskussion bei Internet-Start-ups immer mit einer unglaublichen Heftigkeit geführt werden (geklaut, keine eigene Idee, armselig etc).
In der Offlinewelt wird aber auch adpatiert, kopiert – siehe etwa Bionade. Seitdem das Getränk ein großer Erfolg ist, drängen unzählige Nachahmer auf den Markt. Bei den beliebten Biermixgetränken war es genauso.
Trotzdem zeigt kaum jemand mit dem Finger auf Firma xy und beschimpft diese – meist wird das weitere Produkt als Bereicherung und Bestätigung für eine Idee, einen Markt, eien Nische gesehen.
Zudem setzt sich nicht immer der First Mover durch. Und Google war/ist schließlich auch nur ein Copycat. Suchmaschinen gab es lange vor Google.
Kommentar von Alexander Hüsing 18. April 2008 @ 09:51@ Danke Alexander. Du hast den Kern der Sache angesprochen. Das Copy-Cat Argument kann ich wirklich nicht mehr hören.
Kommentar von Max 18. April 2008 @ 10:15Das sind immer Äußerungen von Laien aus Neid oder Misgunst. Vielleicht würde eine Exkursion in die BWL, Makro- und Mikroökonomie, Thema First- und Second-mover, diesen Leuten helfen.
Ansonsten gilt, “wer keine Ahnung hat, einfach mal..”
Kommentar von Jan 18. April 2008 @ 10:31Die Copy-Cat Diskussion macht dann Sinn, wenn derjenige der es kopiert eins auf “dicke Hose” macht. D.h. mit Fantasterein wie z.B. “wir werden das Internet revolutionieren”, “die Idee kam mir während ich unterm Christbaum saß” oder mit Alleinstellungsmerkmalenen wie z.B. erste, beste, größte etc. geworben wird.
Kommentar von Bernd 18. April 2008 @ 11:03Das Lächeln und die Antworten… fast wie auf einer Miss-Amerika Wahl ;)
Kommentar von Nerd1 18. April 2008 @ 11:46Das war ironisch gemeint. Ich merke einfach dass Alexander nicht ganz “fair” einige Start-ups behandelt und Thema Copycat indirekt in einigen Beiträgen anspricht. Dann bitte schön gleiche Behandlung für alle. Ansonst stinkt es.
Kommentar von Martin 18. April 2008 @ 12:47Copy Cat Diskussionen (über die Idee) brauch wirklich kein mensch, aber man sollte wenigstens eigene Inhalte und Formulierungen für sein Produkt/Service an den Start bringen.
Inhalte so offensichtlich zu übernehmen (Dein-Design / Tortois) wie das meiner Meinung nach Tortois macht, da kann man die Copy Cat Diskussion dann vielleicht doch mal anbringen…naja..
Langfristig setzt man sich so jedenfalls nicht von seinen Mitbewerbern ab!
Das Thema Design Skins ist generell aber auf jeden Fall spannend ;-)
@Julia: dein-design 2006 / tortoise 2007
Kommentar von Jannik 18. April 2008 @ 12:55Grundsätzlich gilt einfach, wenn jemand kopiert, dann muss er es einfach besser machen und aus den Fehlern des Vorgängers lernen. Ein Copy Cat zu starten ist mutig, denn der Hohn und Spott bei Niederlage (oder auch bei Erfolg) ist immer größer als bei (versuchten) Innovationen :)…
Kommentar von Jan 18. April 2008 @ 14:19Copy cat ok, kein ding, aber dann so zu machen als ob man DER ERINDER ist, nein danke tortoise.
Kommentar von Lisa 18. April 2008 @ 16:09vielleicht ist es auch ganz Okay so, Business Pläne abschreiben hat ja was von Mogeln ihm haftet der Duft des Plagiates an. Das kopieren schlechte Stimmung bringt, zeigt schon der Fall Addidas vs. Puma.
Vielleicht geht der Ideenschutz in Deutschland auch nicht weit genug, kein Gericht bestreitet den Wert eines Patentes, den Titelschutz eine Buches, das Recht am Bild, das Gebrauchsmuster, die Marke usw. Ideen sind in Deutschland und woanders auch nicht deshlab nicht geschützt weil jederman sagt eine Idee sei nichts wert, sondern weil es kaum juristisch, praktikable Möglichkeit gibt ein etwaiges Recht an der Idee umzusetzen.
Kommentar von Sascha 18. April 2008 @ 19:12Copycat hin oder her! Es gibt viele die vor uns da waren und viele die nach uns gekommen sind und noch kommen werden. Es ist ein Junger Markt, wo jeder versucht das beste draus zu machen – so auch wir. Es gab außerdem kein Grund auf dem deutschen Markt etwas abzuschauen, über dem Teich gibt es diesen Markt schon seit 2004…
Kommentar von Fabian 18. April 2008 @ 19:53@Martin: teutu ist kein Wettbewerber sondern zählt eher zu unseren Partnern :-) denn wir bieten keine Lackierungen an! Außerdem hat teutu überhaupt nix mit tortoise zu tun – tortoise heißt “Landschildkröte”…
Kein eigenes USP = Kopie = besch*ss
Eigenes USP = Keine Kopie = ok
Kommentar von gott 19. April 2008 @ 14:20@ gott
Was ist ein “eigenes USP”?
Nenn mir ein Unternehmen im Internet-Business, welches ein eigenes USP hat?
Nenn mir ein Unternehmen in der normalen Wirtschaft, welches ein eigenes USP hat?
Kommentar von Max 19. April 2008 @ 15:44Mit Copycat zum Business-Plan Wettbewerb?!
…sind wir nicht alle ein bißchen Bluna???
…trotzdem tolle Sache mit euren Skins (:
Kommentar von Neo 19. April 2008 @ 16:49Um auf das Beispiel Google zurückzukommen: Google war keine neue Idee, da es vorher bereits Suchmaschinen gab. Ihr USP bestand und besteht nach wie vor im Page Rank, also in der Technologie dahinter. Das ist eine Weiterentwicklung von bereits bestehendem und kein Copycat wie Alexander behauptet.
Man hat also zwei Möglichkeiten: Entweder man ist Pionier auf einem Gebiet, oder entwickelt bestehendes weiter. Wenn das USP nur wirtschaftlich ist (wie in den meisten Fällen), d. h. wenn bestehende Ideen nur kopiert werden, jedoch diese Faulheit durch Geldspritzen kompensiert wird, ist dies mehr als bedenklich. Willkommen im innovationslosen Monopol, das möglicherweise wirtschaftlich rentabel ist, für die Marktentwicklung jedoch nichts tut, zumindest nichts positives. Die Kreatoren der kopierten Idee, jene Leute die die Branche durch neue Ideen fördern, werden aus dem Markt verdrängt, zum Schluss hat der Markt mehr Angels als risikofreudige Leute, was ja an sich ja nicht schlimm wäre, nur ist die wirtschaftiche Sichtweise selten mit Innovation vereinbar, was die ersten gescheiterten Verkaufsangebote der Google Technologie an bereits etablierte Suchmaschinenbetreiber deutlich macht.
Innovation erfordert Mut, und das haben nun mal die wenigsten.
Kommentar von gott 19. April 2008 @ 19:51wir sind aber kein Copycat!
Pimp deine Cornflakes!
Kommentar von Sotos 19. April 2008 @ 20:25@ gott
Kommentar von Max 19. April 2008 @ 21:49ich bin ein diplom-kaufmann und arbeite seit 7 Jahren im Beruf. Deine Argumentation greift überhaupt nicht -Quasi-Innovationen und Me-Too Innovationen sind die häufigsten und erfolgreichsten Formen von Innovationen, die es in der Wirtschaft gibt.
@ max
Kommentar von gott 19. April 2008 @ 23:34verstehe nicht was du unter Quasi-Innovation und Me-Too-Innovation meinst?
@ Gott
Ich glaub den Page Rank kannte 1998 niemand, was ich allerdings damals schon wusste, bei google wir Suchergebnis von Werbung getrennt. Was Glaubwürdiger war als seinerzeit bei Yahoo.
Kommentar von Sascha 21. April 2008 @ 15:21Ist doch echt lächerlich, was hier abgeht. Tortoise Design gab es bereits vor 2007. Und nur weil diese Firma erst 2007 den Businessplan-Wettbewerb gewonnen hat, heißt das noch lange nicht, dass die Idee von jetzt auf gleich kam.
Kommentar von Alexander 18. Oktober 2008 @ 20:33Ich kenne die Jungs schon länger und kam bereits 2006 in Gesprächen mit ihnen.
So viel zum Thema “Copy”!
Eigentlich finde ich es lächerlich wenn immer wieder Copycat Diskussionen aufkeimen. Fakt ist zwar, dass es den Markt belebt, aber inakzeptabel ist wenn man sein eigenes Projekt als heiligen Gral verkaufen will. Da muss ich immer an Ricola denken… wer hats erfunden? ;)
Kommentar von Stefan 19. Oktober 2008 @ 12:50Die ersten Handyskin/Notebookskin Firma in Deutschland war und ist DeinDesign GmbH. Das kann ich beweisen da ich miterlebt habe! Erst kamen die Deindesign Jungs auf dem Markt, und Monate später die Kopien..
Und jetzt wimmeln von Handy skin seiten im Internet, doch die beste Qualität meiner meinung bekommt man bei DeinDesign.
Tortois Homepage ist etwas unübersichtlich, da Suchmaschienenoptimierung auf erste stelle steht, beim Deindesign kommt man besser an die gesuchetn Informationen.
Doch Viel Glück wünsche ich für die beiden Unternehmen!
Kommentar von Anonym 12. September 2009 @ 14:31