Balderton investiert in Metaversum
Frisches Kapital für Metaversum: Balderton Capital (ehemals Benchmark Capital) investiert in die Betreiberfirma der virtuellen Welt Twinity (www.twinity.com). Über die Höhe der Finanzspritze ist nichts bekannt. In der offiziellen Stellungnahme des Berliner Unternehmens ist nur von “einer multi-millionen Euro Beteiligung” die Rede. “Wir sind sehr froh, mit der Balderton Capital die Unterstützung eines erfahrenen internationalen Partners gewonnen zu haben. Twinity nähert sich mit großen Schritten der Veröffentlichung und wir sind jetzt mit unserem neuen Partner auf einen internationalen Rollout bestens vorbereitet”, sagt Jochen Hummel, Gründer und Geschäftsführer der Metaversum GmbH. Balderton Capital ist unter anderem an adjug, betfair, Gourmondo, Lovefilm, Pageflakes und Zopa beteiligt. Zuletzt sorgte der Risikokapitalgeber mit dem Verkauf von Bebo an AOL für Schlagzeilen. 850 Millionen Dollar legte der Online-Riese auf den Tisch. An Balderton gingen davon 140 Millionen Dollar. Vor Balderton investierte bereits Grazia Equity in Metaversum.
Bereits seit Sommer 2006 arbeitet Metaversum an der Verwirklichung von Twinity. Zurzeit befindet sich die 3D-Online-Welt in der geschlossenen Beta-Phase. Anders als Second Life steht bei Twinity die Verknüpfung der realen und der virtuellen Welt im Vordergrund. “Twinity bietet jedem Nutzer die Möglichkeit, sich mit seinem persönlichen Avatar in der digitalen Welt zu bewegen, das eigene Heim in 3D zu verwirklichen und gemeinsam mit Freunden zu kommunizieren, zu arbeiten oder ganz einfach Spaß zu haben”, heißt es in der Selbstbeschreibung. “Virtuelle Welten, die eng mit der Realität verknüpft sind, werden die Zukunft des Internet maßgeblich beeinflussen. Twinity ist eines der vielversprechendsten Projekte auf diesem spannenden Gebiet und wir freuen uns darauf, die Metaversum GmbH dabei zu begleiten”, sagt Klaus Hommels von Balderton Capital. Nebenher entwickelten die Hauptstädter noch die Social Community yumondo (www.yumondo.com). Die Plattform entstand quasi aus den Ideen für die virtuelle Welt.
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Wie muß man sich das vorstellen, so als Second Life Clone? Hört sich zumindest danach an. In die Richtung wollte ja auch StageSpace, ist aber nicht so einfach. Der Hype um Second Life ist ja auch schon leicht abgeflacht, reine 3D Welten ohne Spielhandlung sind einfach zu langweilig.
Richtig heiß ist da schon Entropia Universe oder auch EVE Online. Einfach nur in einer 3D-Landschaft rumlaufen bringt’s eben nicht auf Dauer, da muß auch Action her.
Kommentar von Cheater — 01. April 2008 @ 20:06
Die Screenshots sehen ja ganz nett aus, wobei ich mich immer frage warum ich meine Zeit damit verbringen sollte in einer online welt zu arbeiten, damit ich mir da ein online appartment usw. leisten kann
Kommentar von Style — 01. April 2008 @ 20:38
Ist schon eine Weile her, dass ich Twinity ausprobiert habe bzw. mir angesehen habe. Es geht natürlich Richtung Second Life – allerdings mit eindeutigem Bezug zur realen Welt. Der Avatar kann/muss ein reales Abbild der eigenen Person sein.
Kommentar von Alexander Hüsing — 02. April 2008 @ 08:37
Ob noch ne 3D-Online-Welt in Zeiten des absteigenden Second-Life-Hypes sich bewähren wird, sei dahingestellt. Die gezeigten Screens sehen auf jeden Fall vielversprechend aus.
Kommentar von Bernhard — 02. April 2008 @ 17:47
Ich halte solche Games für gefährlich, weil immer wieder Spieler vor Gähnen zusammenbrechen.
Kommentar von Pass — 03. April 2008 @ 09:04