Kurzmitteilungen: Rauchvergnügen, Gründerwettbewerb, spickmich, German Tech Tour, Socialcamp
Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Mit Rauchvergnügen (www.rauchvergnügen.de) wollen Mathias Helfert und Christian Nagelstrasser eine “Kommunikationsplattform für Raucher und Gastronomen unter den Bedingungen der Nichtraucherschutzgesetze” etablieren. “Ziel ist eine möglichst flächendeckende und aussagekräftige Erfassung von Orten, wo Tabakkonsum möglich ist und bleibt. Dabei ist davon auszugehen, dass das Kommunikationsbedürfnis über solche Orte mit dem Ende der Übergangsfristen noch steigt, so dass Rauchvergnügen von immer mehr Rauchern und Gastronomen genutzt wird”, sagt Helfert. Finanzieren soll sich der neue Dienst über Werbeeinnahmen. “Rauchvergnügen ist ein interessantes Werbemedium für alle Produkte und Dienstleistungen, die mit dem Thema Rauchen & Nichtrauchen zusammenhängen.”
* Die Preisträger beim “Gründerwettbewerb – Mit Multimedia erfolgreich starten” stehen fest. Fünf Hauptpreisträger und zwölf weitere Preisträger wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet. Hauptpreisträger sind das Suchnetzwerk andUnite, Lumentektur, ein Projektionsverfahren mit künstlerischen Anspruch, die Wunsch-Müslifabrik mymüsli und ruhr|tech, eine Softwarelösung für Radiowerbung. Alle erhalten 25.000 Euro. Über 5.000 Euro dürfen sich Ad n’get it, Articy und Sapiens, askStudents.de, AWImmoware, Clipflakes, iSpeak, Mikestar, Netjobbing, SciLife Network, Stylespotted.com, Xybris und yellowmed.com freuen. Der Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro, den die Loewe AG ausgelobt hatte, geht an imcube Media. Wer ebenfalls 25.000 Euro einsacken möchte, muss seine Gründungsidee “aus dem breiten Themenspektrum Multimedia” bis zum 30. Juni unter www.gruenderwettbewerb.de einreichen.
* Lehrerbenotungen sind nicht nur in Deutschland ein Fall für die Gerichte. In Frankreich haben mehrere Lehrer gegen die Lehrerbewertungsplattform Note2be (www.note2be.com) geklagt und gewonnen. “Nach diesem Urteil dürfen französische Schüler ihre Lehrer nicht mehr benoten. Namentliche Nennungen der Lehrer auf der Seite oder in deren Diskussionforum sind nicht mehr gestattet. Schüler dürfen nur noch ihre Schule bewerten”, schreibt “Golem.de“. Der Philologenverband Baden-Württemberg lobte das Urteil “beispielgebend”. In Deutschland konnte sich spickmich (www.spickmich.de) vor Gericht bisher immer durchsetzen. Laut “Zeit” klagt derzeit eine Realschullehrerin aus Nordrhein-Westfalen gegen die Lehrerbewertungsplattform. Die Verhandlung werde am 12. März vor dem Landgericht Duisburg stattfinden.
* Vom 4. bis 6. Juni lädt die European Tech Tour die “erfolgversprechendsten Startup-Unternehmen und junge Technologiefirmen aus Deutschland und Österreich zur German Tech Tour 2008 ein”. Insgesamt 25 Unternehmen dürfen ihre Konzepte vor zahlreichen Investoren präsentieren. Die Bewerbungsfrist endet am 15. März.
* Am 14./15. Juni findet in Berlin das erste Socialcamp statt. Ziel der Veranstaltung ist es, “klassische BarCamp-Besucher (Programmierer, Blogger, Startupler) mit Vertretern sozialer Initiativen zusammenzubringen und Möglichkeiten zu diskutieren, wie man mit dem Internet die Welt noch ein bisschen besser machen kann”.
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[...] deutsche-startups.de schon ordentlich die Werbetrommel gerührt, da dort gerne mal ungefiltert um Aufmerksamkeit gebuhlt werden darf. Wieso der Hype^2 Web-2.0-Indikator nun doch ausschlägt: Unter [...]
Pingback von Hype^2.0 » Blog Archive » Schleimhuster-Community — 06. März 2008 @ 11:17
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[...] Über diese Plattform kann man eigentlich nur Locations für Raucher finden oder eintragen. Damit sind die grundlegenden Funktionen schon beschrieben. Auch dieses Angebot ist User generated Content und somit könnte diese Plattform viel erreichen, falls der Großteil aller Raucher es findet. Jedoch denke ich persönlich, dass sich sowas eher für Großstädten durchsetzen könnte. Weitere Pressemeldungen: deutsche-startups.de. [...]
Pingback von rauchvergnuegen.de - Die private Community | Webregard - Watch the Web — 09. März 2008 @ 12:32
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[...] einen wurden wir in verschiedenen Blogs erwähnt (u.a. Nonprofits-vernetzt.de, socialstartup.de und deutsche-startups.de ), zum anderen wurde aber auch per Email oder gar im persönlichen Gespräch Interesse an besagter [...]
Pingback von Helpedia - Blog » Blog Archive » Socialcamp - Erste Reaktionen und offene Fragen — 14. März 2008 @ 21:48
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Zum Thema: MyMuesli und Gründerwettbewerb.
Erstmal Vorweg: Ich habe auch teilgenommen und nicht gewonnen. Sicherlich ist daher meine Meinung nicht ganz neutral.
Ich verstehe den Rummel um MyMuesli bei besten Willen nicht. Es ist doch “nur” ein Webshop mit einer witzigen Idee. Ich gönne ihnen alle Erfolge aber sind sie wirklich so innovativ, dass sie reihenweise Preise abräumen müssen? Ist das ein gutes Zeugnis für die deutsche Startup Szene? Ich meine nicht. Vor 10 Jahren wurde Ebay und co. gegründet. Das waren innovative Lösungen, aber Nahrungsmittel über eine Webseite verkaufen? In 2008. Not really.
Ausserdem ärger ich micht, dass der Gründerwettbewerb eine Idee belohnt, die schon schwarze Zahlen schreibt. Sollen hier neuen Ideen geholfen werden oder nicht?
OK, genug gelästert. Ich lasse mich jetzt massieren und trinke etwas Fruchtsaft. Dann geht es mir besser. Oder vielleicht esse ich etwas Muesli.
Kommentar von Caspar Wrede — 05. März 2008 @ 18:05
@ Rauchvergnügen: Ich glaube nicht, dass Tabakwerbung im dt. WWW legal ist.
Kommentar von Pass — 05. März 2008 @ 18:38
Was hat mymuesli mit Multimedia zu tun?
Kommentar von Cheater — 05. März 2008 @ 20:04
Schreibt MyMüsli eigtl. nur schwarze Zahlen wegen den ganzen Prämien von Wettbewerben? Die müssen doch mittlerweile schon locker 100-200k durch Wettbewerbsprämien eingesammelt haben.
Trotzdem: Glückwunsch an alle Gewinner.
Kommentar von Philipp — 05. März 2008 @ 20:37
@rauchvergnügen: Gibt’s davon nicht schon einige Anbieter, spontan fallen mir da mindestens drei ein. Einfach mal googeln oder den nächsten Raucher fragen.
Kommentar von Markus — 05. März 2008 @ 21:21
Ich finde es ein bisschen merkwürdig, dass beim Gründerwettbewerb nur Geschäftsmodelle, die nicht älter als 4 Monate bei der Bewerbung sind, eingereicht werden dürfen. Viele, die vielleicht nicht von Anfang an ne dicke Finanzierung haben, sich aber erstmal durchkämpfen, auch mit anderen Jobs und Projekten, ihr Konzept nochmal umstricken, fallen dann durchs Raster..
Kommentar von Peter — 05. März 2008 @ 23:38
Das mit den 4 Monaten macht ja Sinn.. was sollen den bitte jahre alte Unternehmen bei nem “Gründerwettbewerb”
Viel interessanter/merkwürdiger:
Teilnahmebedingungen:
“..oder höchstens 4 Kalendermonate vor dem Monat der ersten Einreichung gegründet haben.”
mymuesli:
in Arbeit seit Ende 2006
online: 30. April 2007
Am Anfang war es eine GbR. Die GmbH ist seit dem 16.07.2007 im Handelsregister eingetragen.
Ein “einfacher” Rechtsformwechsel sollte keine Teilnahme an nem Gründerwettbewerb begründen dürfen.
Da könnte man sich ja sonst was ausdenken für!
*kopfschüttel
Ich finds vor allem schade, wegen aller *wirklich* neuen Ideen.
Kommentar von Tom — 06. März 2008 @ 00:07
Das schlimme an diesen “Wettbewerben”: sie deklassieren sich doch selber mit solchen unsinnigen Entscheidungen.
Und ich bin sehr gespannt, wenn der Sturm im Wasserglas vorbei ist und m?muesli auf eigenen Beinen stehen muss.
Kommentar von Johnny D — 06. März 2008 @ 09:04
MyMuesli hat sogar ein Google Keyword auf “Müsli” geschaltet, obwohl sie sowieso schon an erster Stelle in den Suchergebnissen auftauchen. Geldverbrennung!
Kommentar von Steffen — 06. März 2008 @ 10:06
Sehe ich genauso wie ihr.
Ich kenne einige Leute die sehr innovative Ideen bei dem Gründerwettbewerb eingereicht haben.
Denen, wie auch mir, ist es tatsächlich ein Rätsel wie sie NICHT gewinnen konnten. Insbesondere wenn dies mit Mymuesli vergleicht.
Vielleicht gewinnen eben doch nicht Ideen, sondern proofen concepts.
Kommentar von Roy Uhlmann — 06. März 2008 @ 10:35
Ich vermute, dass Mymüsli, jedes Mal wenn sie PR Arbeit leisten, 5 Kilogramm Müsli mitliefern. Der Konsum des Müslis versetzt Menschen in einen Zustand, in dem sie nicht mehr klar formulieren können.
Warum sonst hätte Prof. Dr. Tobias Kollmann bei Verleihung zum Startup des Jahres folgendes über Mymüsli gesagt:
Das innovative Geschäftsmodell spiegelt einen aktuellen Trend zum verstärkten “Customizing” bzw. zur “Individualisierung” von Produkten in und durch die Net Economy hervorragend wieder. Auch wenn die angestrebten elektronischen Skaleneffekte aufgrund der teilweise realen Prozesse rund um ein reales Produkt (Müsli) vielleicht nicht den Idealvorstellungen entsprechen, so ist der elektronische Kundennutzen (Selektion) klar erkennbar….
Es gibt noch viele weitere Beispiele.
Wer startet mit mir eine Verschwörungs-Gruppe auf Facebook?
Kommentar von Egon — 06. März 2008 @ 10:39
sorry steffen, aber wenn du so denkst scheinst du nicht viel von suchmaschinen marketing zu verstehen. wie du vielleicht bemerkt hast, hat auch noch eine hand voll anderer anbieter adwords zum thema müsli gekauft. würde mymüsli das also nicht machen, ständen sie ganz schnell nicht mehr ganz oben, denn viele normale google-nutzer unterscheiden nicht zwischen den oberen anzeigen und den darunter liegenden ergebnissen.
Kommentar von Henning — 06. März 2008 @ 10:46
Mycornflakes wird nächstes Jahr auch am Gründerwettbewerb mitmachen .
Unsere neue Internetseite steht auch schon!!
Die Bilder werden heute im laufe des Tages noch im Shop eingepflegt.
An Alexander Hüsing noch eine andere Frage .
Warum antworten sie nicht auf unsere emails???
ciao Sotos
Mycornflakes.com GbR
Kommentar von Sotirios Outos — 06. März 2008 @ 12:01
Irgendwann fängt das Web 2.0 mit allen seinen Selbstdarstellungsmöglichkeiten lächerlich zu werden.
Zum Beispiel dann, wenn “Geschäftsführer” Kinder-Fotos von sich hochladen.
Kommentar von Gonzo — 06. März 2008 @ 12:16
@Egon
Genau das ist der Punkt! Was sagt ein Prof oder Dr Titel schon aus? Alle moeglichen Titel machen noch keinen guten Unternehmer. Fuer einen Unternehmer sind nunmal Faehigkeiten gefragt welche einem an einer Uni nicht vermittelt werden koennen.
Glaubt mir. Ich kenne genug BWLer die niemals ein Unternehmen leiten koennten…
Genauso wie dieser Prof hier mit seinem Gastbeitrag. Viel BlubBla aber nicht unbedingt viel dahinter. Ok, Fachwissen hat er ja schon etwas auch wenn man ueber den einen oder anderen Punkt sicherlich streiten kann. Aber wie ich gerade schrieb, reicht das nicht aus fuer einen Unternehmer.
Genauso wie das StudiVZ Trio. Nette Lebenslaeufe. Aber trotzdem sind sie schlecht.
Kommentar von biernot — 06. März 2008 @ 12:18
Unser Corni ist Realsatire
Kommentar von biernot — 06. März 2008 @ 12:18
@13: Alex, wenn Du antwortest bitte veröffentlichen!
Kommentar von Johnny D — 06. März 2008 @ 12:32
1. http://www.mymüsli.de nicht gesichert nur http://www.mymuesli.de – anfänger fehler
2. warum soll ich 3,90 Versandgebühr zahlen? Warum soll ich überhaupt Müsli per Post kaufen? Wenn ich jetzt also mal sage, ich wäre ein öko, also so ein ökologisch-bewußter spiesser, da müsste ich jetzt in die energiebilanz den aufwand des versands in die gesamtrechnung einfliessen lassen.
customizing und personalizing your müsli – ich werde mir mal anfangen, gedanken über den sinn des internets machen, diese ganzen gescheiterten bwler nerven so langsam mit ihren milchmüsli-bubengesichtern
Kommentar von Jens Best — 06. März 2008 @ 12:41
@ Sotirios ,Outos
Ich bekomme an machen Tagen einige Dutzend Mails. Zudem haben Sie mir über Xing gemailt und ich komme nicht ständig dazu alle Posteingänge abzuarbeiten.
Kommentar von Alexander Hüsing — 06. März 2008 @ 12:52
Rauchervergnügen ist eine witzige Idee, die sicher auf Interesse stößt. Allerdings finde ich die Realisierung usabilitymäßig schlecht, und die Seite erinnert layoutseitig eher an einen finsteren Tattooshop.
Kommentar von Wolfgang Wüst — 06. März 2008 @ 14:00
Der Hype um mymuesli wird schon langsam nervig, wenn ein Müsliversand mit Web-Shop einen Multimedia-Award gewinnt! Da gibt es hunderte von echten Multimedia-Projekten, die so einen Preis verdient hätten. Der gute Professor tut sich ja auch recht schwer, da einen Zusammenhang zu konstruieren.
Abgesehen davon, wenn ich im Supermarkt ins Müsliregal schaue, dann stehen da etwa 20-30 diverse Mixturen für alle Geschmacksrichtungen. Selbst die Premium-Marken sind noch einiges günstiger als mymuesli, aber da weiß ich wenigstens, daß ich eine Top-Qualität bekomme. Woher bezieht aber mymuesli seine Ware? Welche hygienischen Standards werden in der Produktion angewendet? Wie wird die Ware gelagert?
Ich finde es ja nett, daß die Jungs so eine lustige Idee hatten, aber nu ist wieder gut. Der Erfolg von mymuesli ist eher ein Anzeichen für die Dürre in den Gründerköpfen. Jede mittelmäßige Neuerung wird gleich hochgejubelt, damit man überhaupt was zum Jubeln hat.
Und dann gibt es tatsächlich noch jemand, der will mit mycornflakes starten. Wie xxxx muß man da sein?
Kommentar von Cheater — 06. März 2008 @ 14:10
@ Cheater
mymuesli hat den Charme, dass JEDER “Journalist” etwas darüber schreiben kann. Man braucht NULL Information über Märkte, Technik, etc. Irgendwann läuft eine Welle los und es dauert eben ein bisschen bis sie endet.
Mein Tip an die mymsli Macher: Nehmt die Kohle die jetzt da ist und geniesst damit euer Studium…
Bzgl. mcnflks, bloss keine schlafend S. wecken;)
Kommentar von John — 06. März 2008 @ 14:43
Da stimme ich Cheater aber vorallem John voll zu! Die Idee von MyMüsli versteht einfach jeder…
Kommentar von biernot — 06. März 2008 @ 15:22
lol
Mycornflakes ist doch ein Witz oder? Wenn ja, dann finde ich es lustig
Vor allem mit der Bewerbung fürs den Gründerwettbewerb nächstes Jahr
Kommentar von Martin — 06. März 2008 @ 16:21
Rauchvergnügen…
Naja eigentlich ne wirklich gute Idee. Nur Schade dass ich gerade versuche damit aufzuhören.
Kommentar von jo — 06. März 2008 @ 16:37